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Pressemitteilung BoxID: 185676 (WinBaden.de)
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Innovationspraxis beim Marktführer live erleben

50 Mittelständler zu Gast bei SEW-Eurodrive

(PresseBox) (Ettlingen/Baden, ) Das Ziel sei es, so Fleig (auf dem Foto links), auch bei dieser Veranstaltung die wichtigen Partner der Region zusammen zu führen. Mit dem Großunternehmen SEW als Gastgeber wurde die Forschung repräsentiert durch den Projektträger des FZK wie durch und den Fachbereich Mechatronik der Hochschule, abgerundet wurde die Palette durch innovative Dienstleister wie techsolute FE-Design und produzierende Mittelständler als Nutzer.

Bei der SEW-Eurodrive sind fast 500 Forscher und Entwickler dabei, die Zukunft der Antriebsautomatisierung weiter zu verbessern. Insgesamt bewegen sich weltweit ca. 12.000 Mitarbeiter, um Produkte und Prozesse in permanenter Innovation zu optimieren. So hat sich SEW-Eurodrive zu einem der Marktführer in der Branche der Antriebsautomatisierung mit einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro entwickelt. Geschäftsführer Johann Soder (rechts): "Arbeitsplatzverlagerung um des schnellen Geldes wegen ist für uns kein Thema. Das Unternehmen investiert kräftig in seinen angestammten Standort. Für insgesamt 160 Millionen Euro werden in Bruchsal neue Produktionsflächen entstehen. Davon profitieren sicher auch wieder regionale mittelständische Betriebe". Früher bezog das Unternehmen zum Beispiel Kabelbäume aus Rumänien, die zunächst einmal mit Blick auf die Kostenrechnung dort billiger produziert wurden. Allerdings seien ein Drittel der Kabelbäume unbrauchbar gewesen, erzählt Soder. Schlagartig sah die Kostenrechnung anders aus. Heute produziert die SEW ihre Kabel wieder selbst. Entscheidend ist für Soder die Wertschöpfung, also das, was tatsächlich für den Kunden und für sein Geld geleistet wird. Soder: "Ich lasse es mir bis heute nicht nehmen, bei Zulieferern die genauen Produktionsstätten in Augenschein zu nehmen und habe dort schon für manche Verbesserung gesorgt". Soder demonstrierte beredt an einem Beispiel, wie stark sich die Prozessoptimierung bei deutscher Produktion so weit ausbauen lässt, dass man in punkto Qualität und Effizienz zu Ergebnissen kommt, die der Wirtschaftlichkeit auch angesichts der Globalisierung ein glänzendes Zeugnis ausstellt.

Die SEW-Eurodrive hat auch Produktionsstätten im Ausland, die in speziellen Segmenten das ausführen, was bei der Entwicklung deutschen Standort vorangetrieben wurde. Soder: "Wir suchen Systempartner in der Region, Lieferanten und Betriebe, die zusätzliche Entwicklungsprojekte für uns durchführen." Nicht minder eindrucksvoll in der laufenden Elektronikfertigung, die Umsetzung des Vorgetragenen live zu erleben, wie Arbeitsplätze von den Mitarbeitern inmitten der Produktion gestaltet werden, Abläufe bei denen kein Handgriff ohne Wertschöpfung umgesetzt werden. Alois Fleig: "Wie man sieht, haben wir in Baden nicht nur ein bemerkenswertes Forschungspotenzial, sondern auch einen Mittelstand als Innovationsmotor. Solange wir solche Leuchttürme vernetzt mit agilen Mittelständlern haben, ist mir für den Standort der Region Oberrhein nicht bange."