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9. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung 2008

„Spitzentechnologien für den Wirtschaftsmotor Produktion“

(PresseBox) (Ettlingen/Baden, ) In dynamischen, weltweit vernetzten Märkten gehören Forschung, Entwicklung und Qualifizierung mehr denn je zu den Standortfaktoren für industrielles Produzieren. Die Hightech-Strategie der Bundesregierung unterstützt innovative Produktionstechnologien, damit Deutschland als "Produktionsstandort" auch in Zukunft attraktiv ist. Moderne Produktions- und Fertigungstechnik integriert unterschiedliche Technologien, etwa Mechanik, Elektrotechnik, Informationstechnologie sowie Nano- und Mikrotechnologie. Deren Innovationskraft wirkt sich nicht nur im Maschinen- und Anlagenbau, sondern auch auf andere Branchen aus. Damit bilden die produktionstechnischen Unternehmen den Schlüssel für den "Wirtschaftsmotor Produktion".

Unter dem Leitgedanken "Spitzentechnologien für den Wirtschaftsmotor Produktion" präsentieren Experten aus Industrie und Forschung im Rahmen der 9. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung die neuesten Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundforschungsprojekte:

- Aktuelle Herausforderungen für produzierende Unternehmen Innovationen gegen Produktpiraterie, Wege zur erfolgreichen Marktpositionierung, Wandlungsfähigkeit im internationalen Produktionsmarkt

- Zuverlässig, innovativ und effizient produzieren Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen erhöhen, Produkteigenschaften gezielt gestalten, energieeffizient produzieren

- Schlüssel für die Produktion von morgen Mechatronik, effizienter Materialfluss in der Produktion durch moderne Technik, Produktionslogistik

- Nano- und Mikrotechnik in der Produktion Nanoelektronik, Mikro- und Nano-Materialbearbeitung, funktionalisierte mikro- und nano- strukturierte Oberflächen

Konkrete Beispiele stehen dabei im Vordergrund und werden in der begleitenden Ausstellung "begreifbar" präsentiert. Die präsentierten Forschungsergebnisse stammen aus rund 340 Verbundforschungsprojekten, die vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA), Bereich Produktion und Fertigungstechnologien, innerhalb des BMBF-Rahmenkonzepts "Forschung für die Produktion von morgen" betreut werden. Das Rahmenkonzept unterstützt gezielt Forschungsprojekte, die zu technologischen und organisatorischen Spitzenleistungen führen.

Die Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung werden von Professor Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Herrn Manfred Wittenstein, Präsident des VDMA eröffnet. Die Festvorträge der Plenarveranstaltung werden von Professor Raymond Freymann, Geschäftsführer der BMW Group Forschung und Technik GmbH zum Thema "Das Automobil der Zukunft: Megathemen und Technologien" und von Dr. Bernhard Ebel, Senior Partner bei der Simon-Kucher & Partners GmbH zum Thema "Hidden Champions des 21. Jahrhunderts - Erfolgsgeschichten unbekannter Weltmarktführer" gehalten. Zum Abschluss der Veranstaltung am 12. März 2008 diskutieren geschäftsführende Unternehmer über "Ressourceneffizientes Produzieren". Betriebsbesichtigungen in der Technologieregion Karlsruhe bei den Firmen SEW EURODRIVE, Neff und aluplast runden das Programm ab.

Der BMBF-Kongress richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Forschung und Verbänden, die an aktuellen Forschungsergebnissen und Anregungen für eigene Innovationen im Produktionsprozess interessiert sind. Im Jahr 2006 besuchten rund 550 Vertreter aus Industrie und Forschung sowie 250 Schüler und Studenten die Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung.

Weitere Informationen und das komplette Programm unter genanntem Link.

www.produktionsforschung.de