Kriminalstatistik 2020: Corona und gut gesicherte Häuser bremsen Einbrecher aus

Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2020 veröffentlicht – Rückgang bei Wohnungseinbrüchen auf 75.023 Fälle – Verstärkt Einbrüche in Dachböden und Keller – Zusatzsicherungen erhöhen den Schutz

Testsieger! Die Griffseiten-Sicherung WinSafe WS 33 wurde von „Stiftung Warentest“ mit der Top-Note 0,9 ausgezeichnet. Den Testern gelang es nicht, die Sicherung zu knacken.
(PresseBox) ( Wetter, )
Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist 2020 erneut gefallen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist exakt 75.023 Fälle aus. Die Gründe für den Rückgang sind die Corona-Pandemie mit verstärkter Anwesenheit zu Hause und immer besser gesicherte Häuser und Wohnungen. Allerdings versuchen Einbrecher immer noch alle sieben Minuten, in Deutschland Beute zu machen.

Homeoffice, Homeschooling, Balkonien statt Badeurlaub: In der Corona-Pandemie hat sich das Arbeits- und Freizeitverhalten seit dem Frühjahr 2020 deutlich verändert. Das verstärkte „zu Hause sein“ hat auch seine guten Seiten. So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland im vergangenen Jahr um 13,9 Prozent auf 75.023 Fälle. Der Wert des erbeuteten Diebesguts verringerte sich von etwa 292 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 210 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2020 hervor, die am Donnerstagnachmittag in Berlin von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) als Chef der Innenministerkonferenz und Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, vorgestellt wurde. 2019 hatte die Polizei noch 87.145 „Wohnungseinbruchsdiebstähle“ festgestellt, 2016 lag die Anzahl mit 151.265 sogar noch doppelt so hoch. Ebenfalls Auswirkungen auf die Einbruchsstatistik hatten die 2020 temporär eingeführten Grenzkontrollen. Diese erschwerten den zumeist international agierenden Banden ihr kriminelles Handwerk.

Starke regionale Unterschiede beim Rückgang der Einbrüche
Die sinkenden Einbruchszahlen sind in Deutschland allerdings unterschiedlich stark ausgeprägt. So verzeichneten Schleswig-Holstein (- 27,0 %) und Baden-Württemberg (- 26,8 %) starke Rückgänge, während in Bayern (- 3,7 %) und Thüringen (- 4,8 %) die Rückgänge nur moderat ausfielen. Auch bei der Aufklärungsquote von deutschlandweit 17,6 Prozent – zwischen 6,7 Prozent in Hamburg und 30,4 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern – zeigte sich kein einheitliches Bild. Wohnungseinbruch ist ein sehr genau erfasstes Delikt, weil es fast immer angezeigt wird. Die Dunkelziffer ist nicht zuletzt gering, damit Versicherungsleistungen in Anspruch genommen werden können.

Immer noch alle sieben Minuten ein Einbruch
Aufgrund der Corona-Pandemie suchten sich die Täter allerdings Alternativen zum klassischen Wohnungseinbruch. So nahm der Diebstahl aus Dachböden, Kellerräumen und Waschküchen, in denen potenziell keine Bewohner anzutreffen sind, um 10,6 Prozent auf insgesamt 107.344 Fälle deutlich zu. „Außerdem darf man nicht vergessen, dass über den ganzen Tag und das ganze Jahre verteilt noch immer alle sieben Minuten ein Einbruchsversuch unternommen wird. Gut gesicherte Türen und Fenster sind also immer noch ein Muss. Denn über diese steigen die Täter in fasten allen Fällen ein“, sagt Dietmar Schake, Vertriebsleiter bei Sicherheitsspezialist BURG-WÄCHTER.

Größtes Hindernis für Einbrecher sind gut gesicherte Fenster und Türen
Glücklicherweise sind längst nicht alle Einbruchsversuche erfolgreich. Etwa die Hälfte aller Einbrecher scheitert, 1993 waren es lediglich 28,3 Prozent. Ausschlaggebend sind dabei die mittlerweile gut gegen Aufbrüche gesicherten Fenster und Türen oder sogar mit Alarmanlagen ausgestattete Häuser und Wohnungen. Dass Zusatzsicherungen der entscheidende Punkt bei der Einbruchsprävention sind, hat schon die 2018 veröffentlichte „Kölner Studie“ gezeigt. So waren bei den untersuchten Einbrüchen nur 1,05 Prozent aller Versuche erfolgreich, wenn zertifizierte Zusatzsicherungen im Einsatz waren. „Wenn Profi-Einbrecher nicht nach wenigen Minuten im Haus sind, brechen sie in der Regel ihr Vorhaben ab. Das Risiko erwischt zu werden, ist ihnen zu hoch“, sagt Dietmar Schake.

Alarmsystem und Videoüberwachung als Sicherheits-Plus
Wer Haus und Wohnung sicherer machen möchte, setzt mittlerweile auf eine moderne Alarmanlage. Beispielsweise bietet das Smart Home Alarmsystem BURGprotectTM von BURG-WÄCHTER Bewegungs-, Kontakt- und Vibrationsmelder, die Einbruchsversuche registrieren, den Bewohner auf dem Smartphone informieren und Alarm auslösen. Das System kann mit der Kameraserie BURGcam kombiniert werden. Ein von außen sichtbare Videoüberwachung plus Alarmsystem bieten einen cleveren Rundumschutz, der potenzielle Einbrecher abschreckt.

Bestnote von „Stiftung Warentest“ für WinSafe WS 33
„Beim Einbruchschutz sollte man allerdings auch nicht die mechanische Sicherheit für Türen und Fenster vergessen. Sie ist die Basissicherheit und raubt den Einbrechern Zeit, die sie nicht haben“, sagt Dietmar Schake. BURG-WÄCHTER bietet seit vielen Jahren nachrüstbare Zusatzsicherungen für höchste Ansprüche. Das haben im Herbst 2020 auch die Experten von „Stiftung Warentest“ mit der Note „sehr gut“ bestätigt. Die Griffseitensicherung WinSafe WS 33 (Note 0,9) und der Doppelriegel WinSafe WS 22 (Note 1,1) hielten den Einbruchsversuchen robust stand. Dabei erzielte die WinSafe WS 33 die Bestnote aller Test-Kategorien. Der Rat von „Stiftung Warentest“ für den optimalen Einbruchschutz: Sichern Sie „die Griffseite etwa mit dem BURG-WÄCHTER WinSafe WS 33“. Was viele nicht wissen: Der Staat bezuschusst über die KfW-Bank die Anschaffung mit bis zu 20 Prozent.

Tresore schützen bei Einbruch und Feuer
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es Einbrechern trotzdem gelingen, in Haus oder Wohnung einzudringen. „Darum sollte man Wertsachen, wichtige Dokumente und Liebgewonnenes in einem hochwertigen Tresor aufbewahren. Denn der macht es Dieben deutlich schwieriger, eine große Beute zu machen. Bewährt haben sich Modelle mit zertifizierten Einbruchschutz und zertifiziertem Feuerschutz. So ist der Inhalt auch bei einem möglichen Brand gesichert“, erklärt Dietmar Schake.
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