Versorgungssicherheit garantieren, Kostentreiber erkennen, Systeme schützen

Logistikdienstleistungen für Warenströme in Zeiten von Corona

(PresseBox) ( Bremen, )
Logistiker in Industrie und Handel und Logistikdienstleister leisten wertvolle Beiträge zum Funktionieren unserer Gesellschaft und zur Versorgung der Bevölkerung – auch in Krisenzeiten. So ist es auch jetzt. Die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und die Entsorgung in Deutschland funktionieren gut.

Schon in „normalen“ Zeiten sind die Aufgaben nicht trivial und bedürfen einer Fachexpertise und einer perfekten Organisation. In Krisenzeiten treten zusätzliche Hemmnisse und Kostentreiber auf, die nur im Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeistert werden können. Die Logistik insgesamt und die Kontraktlogistik sollten deshalb als systemrelevante Dienstleistungen angesehen werden und entsprechende Erleichterungen und Unterstützung erhalten.

Im Bereich der Gütermengen, der (Laderaum-)Kapazitäten sowie der logistischen Infrastruktur gibt es derzeit etliche Herausforderungen. Die BVL hat diese in einem Zwölf-Punkte-Papier zusammengefasst und beleuchtet die erschwerten organisatorischen Bedingungen, die Situation der Mitarbeiter und die speziellen Kostentreiber in der Zeit der Corona-Krise. Dabei kommen die Autoren zu dem Schluss:

„Der Wirtschaftsbereich Logistik leistet seine Arbeit gerne und ist stolz darauf, dass es auch unter Krisenbedingungen gelingt, das Funktionieren der deutschen Volkswirtschaft zu sichern und die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Leistungen, die erbracht werden, müssen allerdings so vergütet werden, dass die entstehenden Kosten gedeckt werden können. Logistik muss wirtschaftlich sein! Wenn durch staatliche Entscheidungen Mehrkosten entstehen, muss deutlich sein, wer diesen Aufwand trägt.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, finanzielle Entlastung für den Wirtschaftsbereich zu schaffen und die Liquidität der Unternehmen in Logistik und Supply-Chain-Management positiv zu beeinflussen. Dazu zählen Sozialversicherungsstundungen oder Steuerstundungen, zum Beispiel bei der Einfuhrumsatzsteuer. Das passiert in anderen Ländern erst nach sechs Monaten, hier dagegen sofort, und das bedeutet eine Ungleichbehandlung für den Logistik-Standort Deutschland.“

Das Papier umfasst Beiträge von Berit Börke (TX Logistik), Frank Dreeke (BLG Logistics Group), Peter Gerber (Lufthansa Cargo), Karl Gernandt (Kühne + Nagel), Christian Grotemeier (BVL.digital), Klemens Rethmann (Rhenus), Frank Sportolari (UPS), Christina Thurner (Loxxess), Thomas Wimmer (Bundesvereinigung Logistik) und Stephan Wohler (EDEKA Minden-Hannover), Mitgliedern im Vorstand und im Beirat der BVL.

Das Papier im Wortlaut ist auf www.bvl.de hinterlegt.

Dazu gibt es jetzt auch einen Podcast auf https://bvldigitalpodcast.podigee.io/19-neue-episode

Das Gespräch zwischen Host Boris Felgendreher und Prof. Thomas Wimmer ist der Auftakt zu einer Reihe von täglichen Podcasts, die auf dem Kanal von BVL.digital für die nächsten Wochen geplant ist.

 

 
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