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Pressemitteilung BoxID: 436362 (Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.)
  • Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.
  • Hauptstraße 3
  • 10827 Berlin
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  • Ansprechpartner
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Unternehmensziel Klimaschutz

Vorbildlich: Die Daimler AG betreibt das Werk in Rastatt mit einer Wärmepumpen-Anlage

(PresseBox) (Berlin, ) Die Daimler AG geht beim Klimaschutz mit gutem Beispiel voran. Im Mercedes-Benz Werk Rastatt wurde ein innovatives Energiekonzept umgesetzt. Die umweltverträgliche Geothermie-Anlage des Werks nutzt zwei Wärmepumpen. Dabei dient das Grundwasser als Energiequelle, das durch Entnahmebrunnen den Wärmepumpen zugeführt wird. Zum Heizen entzieht die Wärmepumpe dem Grundwasser Energie, zum Kühlen wird die Energie an das Grundwasser abgegeben. Mit dieser klimafreundlichen Anlage spart das Werk jährlich rund 5 Millionen Kilowattstunden Energie und rund 800 Tonnen CO2 ein.

Energie effizient und nachhaltig nutzen - dies ist im Hinblick auf die aktuellen EU-Richtlinien zum Klimaschutz nicht nur für Endverbraucher, sondern auch für Unternehmen von großer Bedeutung. Wärmepumpen arbeiten bis zu 75 Prozent mit erneuerbaren Energien aus der Umwelt: Erdreich, Luft oder Wasser. Im Vergleich mit fossilen Heizungen verfügt die Wärmepumpe nachweislich über das größte CO2-Einsparpotential. Dies belegt eine Studie zum CO2-Ausstoßvergleich des IfE (Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik) der TU München. "Eine effiziente Wärmepumpe spart im Vergleich zu einer fossilen Heizung bereits heute rund die Hälfte des CO2 ein", so Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V.

Die Nutzung von Wärmepumpen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der EU-Klimaschutzziele. Denn neben der Senkung des CO2-Ausstoßes, arbeitet die Wärmepumpe auch sehr effizient. Das Ziel zur Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent, das sich Europa für 2020 gesetzt hat, soll durch den neuen Richtlinienvorschlag erreicht werden. "Ziel unseres Vorschlags ist es, unsere Energienutzung im Alltag effizienter zu machen und Bürger, öffentliche Einrichtungen und die Industrie bei einer wirksameren Kontrolle ihres Energieverbrauchs zu unterstützen, was letztlich zu einer niedrigeren Energierechnung führen dürfte", erklärte Günther Oettinger, zuständiger EU-Kommissar für Energiefragen, in einer Pressemitteilung vom 22. Juni 2011.

So ist die Wärmepumpe nicht nur hinsichtlich der Reduktion von CO2-Emission und der Integration von kostenloser Umweltenergie, sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch umweltfreundlicher als konventionelle Heizsysteme.

Die Daimler AG übernimmt hier eine Vorbildrolle und schafft damit einen Anreiz für weitere Großunternehmen, Energieaudits durchzuführen und Wärmepumpen-Anlagen als klimafreundliches System einzusetzen.

Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP) ist ein Branchenverband mit Sitz in Berlin, der die gesamte Wertschöpfungskette umfasst: Im BWP sind rund 700 Handwerker, Planer und Architekten sowie Bohrfirmen, Heizungsindustrie und Energieversorgungsunternehmen organisiert, die sich für den verstärkten Einsatz effizienter Wärmepumpen engagieren. Unsere Mitglieder beschäftigen im Wärmepumpen-Bereich rund 5.000 Mitarbeiter und erzielen über 1,5 Mrd. Euro Umsatz. Zurzeit sind 95 Prozent der deutschen Wärmepumpen-Hersteller, rund 45 Versorgungsunternehmen sowie rund 500 Handwerksbetriebe und Planer Mitglieder im Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.