Netzentgelte - Belastung für Energiekunden verringern, Transparenz herstellen

28. Januar 2016, 11 Uhr, gemeinsames Pressegespräch bne, vzbv, LichtBlick SE

(PresseBox) ( Berlin, )
Für viele Energiekunden begann das Jahr mit Preisanpassungen. Der Grund: Steigende Netzentgelte. So haben zwei Drittel der knapp 900 Stromverteilnetzbetreiber ihre Entgelte angehoben. Auf der Stromrechnung machen die Kosten für den Energietransport schon 23 Prozent aus, und damit mehr als die EEG-Umlage.

Auf welcher Grundlage die Verteilnetzbetreiber ihre Kosten kalkulieren und wohin die Milliarden-Beträge, die Energiekunden pro Jahr zahlen, fließen, bleibt dabei unklar. Es fehlt an Transparenz und Kontrollmöglichkeiten. Interne Berichte der Bundesnetzagentur legen nahe, dass Verteilnetzbetreiber durch geschicktes Verschieben von Fremdkapital die genehmigten Erlöse zu Lasten der Energiekunden nach oben treiben.

Der ausufernde und für die Verbraucher intransparente Anstieg der Netzkosten darf angesichts der ohnehin hohen Belastungen auch durch die Energiewende nicht so weitergehen. Die anstehende Novelle der Anreizregulierungsverordnung muss genutzt werden, um mehr Transparenz und eine Begrenzung der Kosten herzustellen. Dabei muss auch die Frage beantwortet werden, wie sehr die in Europa einmalige zersplitterte Struktur der Energienetze in Deutschland die Kosten zusätzlich erhöht und ein effizientes Gelingen der Energiewende behindert. Über dieses Thema wollen wir mit Ihnen in einem Pressegespräch in der bne-Geschäftsstelle diskutieren und laden Sie dazu herzlich ein, am:

Donnerstag, den 28. Januar, 11 Uhr bis ca. 12 Uhr
bne-Geschäftsstelle
Hackescher Markt 4/ Eingang Große Präsidentenstraße 10
10178 Berlin.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Robert Busch, Geschäftsführer, Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne)

Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft, LichtBlick SE

Ingmar Streese, Leiter Geschäftsbereich Verbraucherpolitik, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

 
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