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Ansprechpartner:in Herr Norman Müller

KI im Mittelstand: Was wirklich fehlt!

Christian Kirsch spricht im Venture AI Podcast über Entlastung im Arbeitsalltag und die Verantwortung der Geschäftsführung.

(PresseBox) (München, )
Wie können mittelständische Unternehmen künstliche Intelligenz unter Kostendruck sinnvoll einsetzen? Darüber spricht Norman Müller im Venture AI Podcast mit Christian Kirsch, Gründer und Geschäftsführer von PASSION4IT sowie Mitgründer von amaiko. Die Folge ‚KI im Mittelstand: Was wirklich fehlt!‘ ist auf Venture AI Stack veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen konkrete Entlastung im Büroalltag, der Umgang mit Unternehmenswissen und die Verantwortung der Geschäftsführung.

Kirsch empfiehlt, den Einstieg bei wiederkehrenden Aufgaben der Wissensarbeit zu suchen. Informationen finden, E-Mails sortieren, Termine vorbereiten und Besprechungen nacharbeiten können geeignete erste Anwendungen sein. Wer sofort den kompliziertesten Unternehmensprozess automatisieren will, trifft dagegen häufig auf gewachsene Systemlandschaften und zahlreiche Sonderfälle. Der Nutzen soll sich an einer konkreten Belastung im Arbeitsalltag zeigen.

Als Mitgründer von amaiko erläutert Kirsch auch seine Perspektive als Anbieter. Der KI-Assistent soll Kontext aus dem Arbeitsalltag berücksichtigen und bei wiederkehrenden Abläufen unterstützen. Kirsch berichtet im Gespräch von persönlicher Zeitersparnis. Diese Erfahrung ist keine allgemeine Produktivitätsgarantie. Andere Unternehmen müssen selbst prüfen, ob Beschäftigte Informationen schneller finden, weniger nacharbeiten und mehr Zeit für Kunden oder Entscheidungen gewinnen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Unternehmenswissen. Es umfasst neben Dokumenten auch Erfahrungen, Entscheidungsgründe und das Verständnis dafür, weshalb ein Ablauf funktioniert. Solches Wissen zugänglich zu machen verlangt mehr als das Sammeln von Dateien. Datenbasis, Prozesse und Organisation gehören deshalb zur Einführung.

Kirsch warnt davor, den Kauf von KI-Lizenzen bereits als abgeschlossene Transformation zu betrachten. Die Geschäftsführung muss zusammen mit IT, Personalverantwortlichen und Fachbereichen klären, wofür die Werkzeuge eingesetzt werden, welche Informationen sie verwenden dürfen und wer die Ergebnisse bewertet. Ebenso braucht es Zeit und Unterstützung, damit Menschen neue Arbeitsweisen lernen. Freigegebene Lösungen und verständliche Regeln können Beschäftigten einen geeigneten Rahmen geben, statt sie mit privaten Anwendungen allein zu lassen.

Auch enttäuschende erste Versuche sind Thema. Kirsch empfiehlt, aus Rückmeldungen zu lernen und Ansätze zu korrigieren. Das bedeutet keine unbegrenzte Fortsetzung von Pilotprojekten: Unternehmen sollten Fortschritt, Nutzung und offene Probleme überprüfen. Die Folge richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die aus Experimenten einen verlässlichen Nutzen entwickeln wollen.

Podcast, Video, Kapitel und Shownotes: https://www.ventureaistack.com/...

Bundesverband für KI-Transformation e.V.

Der Bundesverband für KI-Transformation e.V. ist eine unabhängige Plattform zur Förderung der praktischen Einführung künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft. Der Verband vernetzt Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtungen sowie Expertinnen und Experten, entwickelt anwendungsorientierte Initiativen und unterstützt Organisationen dabei, KI verantwortungsvoll und wirtschaftlich erfolgreich einzusetzen. Ziel ist es, die KI-Transformation in Deutschland durch Zusammenarbeit, Wissenstransfer und konkrete Umsetzungsprojekte zu beschleunigen.

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