BdKEP startet Initiative für offene KEP-Standards: kep-OS.de

Mittelständische KEP-Unternehmen wollen offene Standards etablieren - Voraussetzung für effizienten Sendungsaustausch und Bündelung

Mehr als 40 mittelständische KEP-Unternehmen wollen mit offenen Standards die Voraussetzungen für den reibungslosen Daten- bzw. Sendungsaustausch zwischen voneinander unabhängigen KEP-Dienstleistern sowie mit Versendern und Empfängern schaffen. Dazu haben sie die Initiative für offene KEP-Standards: kep-OS.de gestartet.
(PresseBox) ( Berlin, )
Mehr als 40 mittelständische Unternehmen der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) wollen mit offenen Standards die Voraussetzungen für den reibungslosen Daten- bzw. Sendungsaustausch zwischen voneinander unabhängigen KEP-Dienstleistern sowie mit Versendern und Empfängern schaffen. Damit könnten beispielsweise Versender ihre Sendungen leichter direkt bei regionalen KEP-Dienstleistern einspeisen. Zustellungen im urbanen und ländlichen Raum lassen sich so besser bündeln.

Auf Einladung des Bundesverbandes der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) haben sich Mitte November sechzehn Unternehmen in einer Kerngruppe konstituiert. Weitere 30 Unternehmen haben sich als assoziierte Partner angeschlossen. „Die Initiative für offene KEP-Standards ist branchenübergreifend offen für zusätzliche Teilnehmer, eine Mitgliedschaft im BdKEP ist nicht nötig“, betont Andreas Schumann, Vorsitzender des BdKEP und Sprecher der Initiative.

Grundlage der Arbeit in der kep-OS ist die von der Standardisierungsorganisation GS1 entwickelte SSCC-Sendungsnummer (Serial Shipping Container Code). Die SSCC gewährleistet die Kompatibilität zu international bestehenden CEN und ISO Normen. Sie stellt einen unternehmensübergreifenden offenen Standard dar und entfaltet ihre Wirkung dann, wenn sie von möglichst vielen Systemen unterstützt wird. Andere Branchen, beispielsweise die Speditionsbranche und der Handel, haben die Vorteile der GS1-Nummernsysteme bereits realisiert.

„Die SSCC-Sendungsnummer ersetzt nicht die bestehenden proprietären Sendungsnummern der Dienstleister“, erläutert der Sprecher der Initiative, Andreas Schumann. „Die SSCC-Nummer wird mit den bisherigen Sendungsnummern aber datentechnisch so ‚verheiratet‘, dass alle Sendungen und dazugehörigen Daten sowohl über die bestehende als auch über die SSCC-Sendungsnummer identifiziert und verarbeitet werden können.“ Dadurch müssen existierende Label- und Nummernsysteme nicht modifiziert werden.

Die Teilnehmer der Initiative Offene KEP-Standards (kep-OS) werden 2021 die SSCC-Sendungsnummern in ihre IT-Systeme integrieren. Anwendungen, bei denen die Umstellung erfolgreich abgeschlossen ist, erhalten das Label „KEP-OS ready“. „Damit signalisieren sie Versendern und Partnern aus der Logistikbranche, dass sie die SSCC-Sendungsnummern nutzen, neue Services im Angebot haben und für den Aufbau innovativer Netzwerke und Kundenbeziehungen offen sind“, erläutert Schumann.

Grundlagen für das kep-OS-Projekt wurden in einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt entwickelt. Dort ging es unter anderem darum, Voraussetzungen für die Warenzustellung beim Endkunden zum Wunschtermin und am Wunschort auf Basis einer Plattformlösung für alle Prozessbeteiligten zu erarbeiten.
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