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Pressemitteilung BoxID: 756414 (Bundesverband Bioenergie e.V.)
  • Bundesverband Bioenergie e.V.
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  • Ansprechpartner
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Kurzumtriebsplantagen

Kurzumtriebsplantagen zur Erhöhung der Rohstoffbasis für die biogene Strom- und Wärmeproduktion

(PresseBox) (Bonn, ) Im Rahmen der Energiewende gilt es das gesamte deutsche Energiesystem grundlegend umzubauen. Die Herausforderung besteht darin, die Energienutzung sicherer, bezahlbarer und umweltfreundlicher zu machen. Holz ist ein wichtiger erneuerbarer Energieträger innerhalb der Energiewende. Seine Bedeutung liegt im Bereich der Wärme- und Stromproduktion. Bei der Planung der Energiewende unter Berücksichtigung des Energieträgers Holz ist die Frage nach den verfügbaren Brennstoffmengen ein zentraler Aspekt. Im Kontext der Erweiterung der Rohstoffbasis für die Holzenergie wird verstärkt über das unerschlossene Potenzial von Kurzumtriebsplantagen (KUP) diskutiert. Aktuell sind in Deutschland nur etwa 6.000 ha an KUP erschlossen. Um eine zukünftige nachhaltige Versorgung mit Holz sicherstellen zu können, ist es unabdingbar, zusätzliche Produktionsflächen außerhalb der Wälder, auch zur Entlastung des Nachfragedrucks auf die Wälder, durch KUP zu erschließen und hier Energieholz bereitzustellen. Der 15. Internationale Fachkongress für HolzEnergie greift dieses Thema am 01./02.10.2015 auf dem Messegelände in Augsburg mit folgenden Vorträgen auf:
  • Naturverträgliche Anlage und Bewirtschaftung von Kurzumtriebsplantagen
    Imke Hennemann-Kreikenbohm, NABU Deutschland GmbH
  • KUP in Brandenburg, Kooperationsmodell mit der Landwirtschaft und erste Versuche mit KUP auf Rieselfeldern
    Dr. Jan Grundmann, Energy Crops GmbH
  • Das Projekt ROKWOOD: Konzept für die nachhaltige Produktion und effiziente Nutzung von Holzenergie aus Kurzumtriebsplantagen (KUPs) in europäischen Regionen
    Malte Trumpa, ttz Bremerhaven
  • Kurzumtriebsplantagen an Fließgewässern zur Vermeidung von Stoffeinträgen
    Cornelia Fürstenau, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL)
  • Schutzstreifen mit schnell wachsenden Gehölzen zur Erosionsminderung und Kohlenstoffsequestrierung in ausgeräumten Landschaften
    Rainer Schlepphorst, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Unternehmen und Verbänden, die sich bereits erfolgreich im Holzenergiemarkt engagieren oder den Markteinstieg planen und dies auch im Marketing kommunizieren möchten, bietet der Kongress die Möglichkeit, sich über ein Ausstellungs- und Beteiligungsangebot dem Fachpublikum adäquat zu präsentieren.

Eine Anmeldung zum Kongress ist noch möglich. Insgesamt bietet der Kongress 12 Themenforen mit über 40 Vorträgen. Weitere Informationen, eine Anmeldemöglichkeit und das vollständige Programm finden Sie auch unter Fachkongress HolzEnergie

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