Staatssekretärin Herkes: Gemischte Wirtschaftskommission mit Marokko ist wichtiger Meilenstein für vertiefte bilaterale Wirtschaftsbeziehungen

(PresseBox) ( Berlin, )
Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Anne Ruth Herkes, hat heute in Berlin gemeinsam mit dem marokkanischen Industrieminister Abdelkader Amara das deutsch-marokkanische Abkommen zur Einrichtung der Gemischten Wirtschaftskommission (GWK) unterzeichnet. Die Einrichtung der GWK geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem marokkanischen König Mohammed VI. zurück.

Staatssekretärin Anne Ruth Herkes: "Der Vertragsabschluss ist ein wichtiger Meilenstein für die Vertiefung der deutsch-marokkanischen Wirtschaftsbeziehungen. Unser gemeinsames Ziel ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Gemischte Wirtschaftskommission eröffnet den Unternehmen beider Länder neue Kooperationsmöglichkeiten. Deutsche Produkte und Dienstleistungen genießen in Marokko einen ausgezeichneten Ruf. Gleichzeitig ist die marokkanische Volkswirtschaft durch eine für die Region hohe wirtschaftliche Freiheit und eine dynamische Unternehmerschaft gekennzeichnet. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen bietet der marokkanische Markt noch ein erhebliches Entwicklungspotenzial."

In der GWK werden künftig Vertreter der Regierungen, der Privatwirtschaft und anderer Institutionen über die Ausbaumöglichkeiten der Wirtschaftsbeziehungen diskutieren. Die erste Sitzung der GWK soll baldmöglichst - noch im zweiten Halbjahr 2012 - in Berlin stattfinden.

Vor allem die in den marokkanischen Wirtschaftsplänen hervorgehobenen Bereiche Erneuerbare Energien, Umweltschutz, (u.a. Abfallwirtschaft, Wasserversorgung), Tourismus (u.a. Bau von Hotelanlagen) und Infrastruktur (u.a. Straßen-, Hafen- und Schienenbau) bieten neue Chancen für deutsche Unternehmen.

Durch eine Energiepartnerschaft mit Marokko, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll, bieten sich weitere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Das bilaterale Handelsvolumen betrug 2011 ca. 2,27 Mrd. € (2010: 1,97 Mrd. €). Die deutschen Ausfuhren stiegen gegenüber dem Vorjahr um 10,7 % auf etwa 1,52 Mrd. € (v.a. Maschinenbau, Kfz, elektrotechnische Erzeugnisse). Die deutschen Importe stiegen um 21,4 % auf rd. 743 Mio. € (v.a. Nahrungsmittel, Textilien und Bekleidung, chemische Erzeugnisse).
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