Rösler: Bilaterale Zusammenarbeit mit China weiter festigen

Berlin, (PresseBox) - Anlässlich der bevorstehenden zweiten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen reist der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und anderen Ministern heute nach China.

Bundesminister Rösler: "Deutschland und China sind Stabilitätsanker in ihren Regionen und für die Weltwirtschaft. Eine verstärkte deutsch-chinesische Wirtschaftszusammenarbeit ist deshalb die richtige Antwort auf die gegenwärtige fragile Weltwirtschaftslage und die Staatsschuldenkrise in Europa. Der europäische Markt steht China offen und chinesische Unternehmen sind als Investoren in Deutschland willkommen. Es ist wichtig, dass die Marktöffnung in China fortgesetzt wird und faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen in China geschaffen werden."

Bundesminister Rösler will den Besuch nutzen, um die bilaterale Zusammenarbeit weiter zu festigen und die Anliegen der deutschen Wirtschaft voranzubringen. So stehen neben der Gleichbehandlung deutscher und chinesischer Unternehmen auch die Themen Beitritt Chinas zum Beschaffungsabkommen der Welthandelsorganisation und eine engere Zusammenarbeit in der Rohstoffpolitik sowie im Bereich Normung und Zertifizierung auf der Agenda.

Bundesminister Rösler wird am 30. August in Peking an den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen teilnehmen und ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission führen. Darüber hinaus wird er mit dem stellvertretenden Handelsminister Chinas die 15. Sitzung des deutsch-chinesischen Gemischten Wirtschaftsausschusses leiten und mit dem Vorsitzenden des chinesischen Amtes für den Schutz Geistigen Eigentums zu Gesprächen zusammentreffen.

Am 31. August wird Bundesminister Rösler Bundeskanzlerin Merkel und den chinesischen Regierungschef Wen Jiabao zu einem Besuch in der Stadt Tianjin begleiten und die Endmontagelinie des Unternehmens Airbus besuchen. Bundesminister Rösler wird in Tianjin darüber hinaus die Grundsteinlegung für ein neues Getriebewerk von Volkswagen vornehmen.

Ergänzende Informationen

China ist nach den USA der wichtigste Handelspartner Deutschlands außerhalb Europas. Während die Einfuhren aus China traditionell hoch sind, haben die Ausfuhren deutscher Unternehmen nach China erst in den letzten Jahren stark zugelegt. Im Jahr 2011 hat Deutschland Waren im Wert von fast 65 Mrd. Euro nach China exportiert und im laufenden Jahr ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen. China ist deshalb eines der wichtigsten Standbeine der deutschen Exportwirtschaft.

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