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Pressemitteilung BoxID: 186016 (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
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Neue Technologien für einen sicheren und effizienten Straßenverkehr der Zukunft

(PresseBox) (Berlin, ) Am 25. Juni 2008 findet auf dem Gelände der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch-Gladbach die Halbzeitpräsentation des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 25 Mio. Euro geförderten Projektverbundes AKTIV statt.

Die derzeit in Deutschland noch recht leistungsfähige Straßenverkehrsinfrastruktur wird sich den zukünftigen Herausforderungen insbesondere eines extrem steigenden Straßengüterverkehres stellen müssen.

Die Folgen dieser Entwicklung sind heute schon täglich erfahrbar mit zunehmenden Staus auf den Autobahnen, den bekannten Umweltauswirkungen und den damit verbundenen Kosten durch Zeit-, Effizienz- und Energieverluste sowie langfristigen Klimaschäden.

"Angesichts begrenzter Ausbaumöglichkeiten wegen des Flächenverbrauchs und der benötigten Finanzmittel muss unser Verkehrssystem mit intelligenten Technologien auf diese Herausforderungen antworten. Wir wollen unsere Verkehrsinfrastruktur effizienter, sicherer und ökologisch gestalten", betonte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann.

Homann weiter: "Hier bieten die Entwicklungen in der Kommunikationstechnik vielversprechende Lösungen, die in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt AKTIV aufgegriffen und in Verkehrsmanagement- und Verkehrssicherheitsfunktionen umgesetzt werden."

Entwickelt werden aktive Sicherheitsassistenten in Fahrzeugen und kooperative Verkehrsmanagementsysteme, um die Zahl der Verkehrsunfälle nachhaltig zu reduzieren und - trotz steigenden Verkehrsaufkommens - den Verkehrsfluss möglichst staufrei zu erhalten.

Zur Halbzeit zeigen die am Projekt beteiligten Forscher und Entwickler, wie Querführungs-, Kreuzungsassistenz und aktive Gefahrenbremsung zum Schutz für Fußgänger und Radfahrer den Fahrzeugführer wirksam in kritischen Situationen unterstützen.

Mit einem kooperativen Informationsnetzwerk soll im Teil-Projekt Verkehrsmanagement die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes gesteigert werden. Ziel ist es, das Staurisiko um fünfzehn Prozent zu reduzieren und die Kapazität der Straßen um zehn Prozent zu erhöhen. Dafür entwickeln die Partner ein gemeinsames Verkehrsmanagementsystem, das die Verkehrsleitsysteme und die Verkehrsteilnehmer mit neuen Kommunikationstechnologien vernetzt.

Mit AKTIV werden bedeutende Änderungen in der Struktur unseres Verkehrssystems hin zu intelligenten Lösungsansätzen eingeleitet.

AKTIV steht für "Adaptive und kooperative Technologien für den intelligenten Verkehr". An dieser deutschen Forschungsinitiative beteiligt sind Partner aus der Automobil- und Zuliefer-, Elektronik- und Kommunikationsindustrie sowie Softwarefirmen, Forschungsinstitute sowie die Straßen- und Verkehrsverwaltung.

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Walter Scholl
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