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Pressemitteilung BoxID: 185702 (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
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Fachveranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: "Gründe für die dauerhafte Auswanderung von Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft und Wissenschaft"

(PresseBox) (Berlin, ) Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Walther Otremba: "Deutschland muss im globalen Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte attraktiv sein. Wir haben aktuell bereits einen Fachkräftemangel insbesondere in den mathematisch-technischen Qualifikationen der Akademiker, Techniker und Meister, der sich aufgrund der demografischen Entwicklung weiter verschärfen wird. Daher können uns die Bestimmungsgründe für ein dauerhaftes Auswandern der Fach- und Führungskräfte nicht gleichgültig sein."

Die heute vorgestellte Studie, die die Prognos AG im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erstellt hat, hat in einer fast einjährigen, international angelegten Befragung die Gründe für die dauerhafte Auswanderung von Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft und Wissenschaft ermittelt. Dabei ergaben sich zwei wesentliche Bestimmungsgründe: die hohe Steuerbelastung der Beschäftigten und die Situation an den Hochschulen.

Staatssekretär Otremba: "Bei der Besteuerung muss vorrangig die sogenannte "kalte" Progression - d.h. die schleichende Steuererhöhung durch das zum Teil als Inflationsausgleich gezahlte höhere Einkommen - korrigiert werden. Weiterhin sollte einer noch größeren Zahl von Hochschulen die Autonomie gewährt werden, um eine leistungsgerechtere Besoldung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu ermöglichen."

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