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Pressemitteilung BoxID: 335679 (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar 2010

(PresseBox) (Berlin, ) Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe blieb im Februar vorläufigen Angaben zufolge (1) preis- und saisonbereinigt (2) auf unverändertem Niveau (0,0 %). Im Januar hatte sie abwärts revidiert um 0,1 % zugenommen. Die Erzeugung in der Industrie hat sich zuletzt kaum verändert (+0,1 %). Das Bauhauptgewerbe verzeichnete nach dem witterungsbedingten Einbruch im Vormonat einen Produktionsanstieg um 1,0 %. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen berichteten die Produzenten von Investitionsgütern Zuwächse von 1,5 %. Der Ausstoß an Vorleistungsgütern blieb nahezu konstant (-0,1 %). Gleichzeitig wurden weniger Konsumgüter hergestellt (-2,3 %).

Im Zweimonatsvergleich Januar/Februar gegenüber November/Dezember verringerte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe preis- und saisonbereinigt um 0,4 %. Einer kaum veränderten Industrieerzeugung (+0,1 %) und größeren Zugewinnen im Energiesektor (+6,0 %) standen kräftige Einbußen im Bauhauptgewerbe (-14,6 %) gegenüber. In den industriellen Hauptgruppen erhöhte sich die Produktion von Vorleistungsgütern um 1,2 %. Die Hersteller von Investitions- und Konsumgütern meldeten hingegen Produktionsminderungen von 0,9 % bzw. 0,6 %.

Erwartungsgemäß ist der Vorjahresabstand für die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Januar/Februar arbeitstäglich bereinigt vor allem aufgrund von Basiseffekten erstmals wieder positiv (+4,1 %). In der Industrie wurde der Vorjahresstand sogar um 4,7 % übertroffen, im Bauhauptgewerbe dagegen noch um 16,3 % unterschritten.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe entwickelt sich weiterhin verhalten. Jedoch dürften die im Berichtszeitraum noch dämpfenden, witterungsbedingten Impulse des Bauhauptgewerbes im Zuge der Frühjahrsbelebung an Einfluss verlieren. Vor dem Hintergrund einer in der Tendenz weiter aufwärts gerichteten Industrienachfrage und den unverändert positiven Geschäftserwartungen der Unternehmen sind die Aussichten für Produktionssteigerungen weiterhin günstig.

(1) Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
(2) Verfahren Census X-12-ARIMA.