Ein gründerzeitliches Bürgerhaus bekennt Farbe

In Anlehnung an die alte mineralische Pigmentierung, die man von vielen historischen Häusern neben dem Schweinfurter Grün kennt, erhielt die Fassade eine Farbgestaltung mit einem etwas ins Farbige gesteigerten Veroneser Grün (PresseBox) ( Münster, )
Sie wird gerne als vierte Dimension eines Bauwerkes bezeichnet: Die Farbe. Eine Dimension, die es in sich hat, wie jeder weiß, der Architektur mit Farbe gestaltet. In der Puschkinstraße in Oschersleben gibt es ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnetes Beispiel für die Farbgestaltung einer historischen Stilfassade. Das gründerzeitliche Bürgerhaus erhielt eine Farbgestaltung mit einem etwas in Farbige gesteigerten Veroneser Grün.

Bereits vor der Sanierung des Hauses Nr. 43 war die Puschkinstraße mit den in einer abwechslungsreichen Farbreihe gestalteten gründerzeitlichen Bürgerhäusern ein Blickfang gewesen. Mit dem eindrucksvollen Grünton der Nummer 43 kam ein echtes Highlight hinzu. In Anlehnung an die alte mineralische Pigmentierung, die man von vielen historischen Häusern neben dem Schweinfurter Grün kennt, glänzt der Altbau nun mit einem historisch belegten etwas ins Farbige gesteigerten Erdton Veroneser Grünton. Und der hat seine eigene ganz spannende Historie: Denn das Veronesergrün, auch Grünerde genannt, wird seit der Antike in der Malerei verwendet. Es ist die Bezeichnung für fein zerreibbare Mineralien von seladongrüner, d.h. meergrüner Farbe. Im engeren Sinne entspricht das Veronesergrün dem Glimmer-Mineral Seladonit, einem fettglänzenden, mandelförmig oder als Überzug auftretenden Schichtsilikat. Das vom Brillux Farbstudio Braunschweig erstellte Farbkonzept ergänzt die beherzte Wahl der Leitfarbe durch die gekonnte Auswahl und Platzierung weiterer Farbtöne: Die Fensterspiegel, Umrahmungen und der bekrönende Obelisk erhalten ein strahlendes Weiß, das einen brillant leuchtenden Kontrast zu dem hellen, erdigen Grün darstellt. Die Fensterrahmen wurden in kräftigem Grün lackiert und beweisen damit stilsicheres Gespür für die richtige Detailnuance im Gesamtkontext. Der asphaltgraue Sockel gibt dem Gebäude eine gute Erdung. So reiht sich die Fassade insgesamt sehr selbstbewusst in die abwechslungsreiche Farbreihe der Puschkinstraße ein.

Für die Ausführung dieser anspruchsvollen Farbgestaltung war der Malerbetrieb Hasselmann aus Oschersleben verantwortlich. Doch die Fassade wurde nicht nur farblich neu gestaltet, sondern auch energetisch saniert und erhielt modernste Dämmtechnik: Unter dem schönen Veronesergrün verbirgt sich das Brillux Premium-WDV-System Qju. Als Material für die Schlussbeschichtung kam Acryl-Fassadenfarbe 100 zum Einsatz.
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