Der Sensor sieht dabei weder den Blutfluss noch den Blutdruck. Er registriert lediglich zeitliche Veränderungen der Lichtintensität. Aus diesen Helligkeitsänderungen lassen sich physiologische Muster ableiten. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wie wird aus einem optischen Signal ein Blutdruckbezug?
Ohne Referenzdruck und ohne Kalibrierung bleibt das Signal zunächst ein optisches Signal. Es kann Trends, Veränderungen oder Muster zeigen. Ob daraus eine belastbare Aussage zum Blutdruck entsteht, hängt allein von der verwendeten Kalibrierung und deren Validierung ab.
Genau hier setzt bper.me an. Der Blutdruck-Ereignis-Recorder liefert die physiologische Referenz und kalibriert das optische Signal über die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung. So entsteht aus einem Helligkeitsmuster eine nachvollziehbare Druckinformation — statt einer Marketingaussage.
Deshalb sollte klar zwischen einem gemessenen Druckwert und der Interpretation eines optischen Signals unterschieden werden. Denn ein Lichtsignal ist noch kein Blutdruck.
„Ein Lichtsignal ist noch kein Blutdruck — erst die Kalibrierung entscheidet, ob daraus Marketing oder Messung wird“, sagt Holger Redtel, Erfinder der Redtel-Methode.
bper.me ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Es schafft jedoch die belastbare Grundlage, auf der optische Signale als Druckinformation beurteilt werden können.