Benutzerfreundlichkeit im eBanking - Fehlanzeige?

XCOM AG
(PresseBox) ( Willich, )
Viele Online-Banking-Anwendungen deutscher Banken sind technisch veraltet und lassen Benutzerfreundlichkeit vermissen. Oft wurde an den Bedürfnissen der Nutzer vorbei entwickelt. Funktionen sind nur mit etlichen Klicks erreichbar und sowohl Online-Portale als auch Offline-Clients machen auch rein optisch wenig her. Fachleute fordern nun ein Umdenken.

„Bis der Kunde das Login zum Online-Banking findet, vergeht allein schon eine halbe Ewigkeit“, moniert André Morys, Geschäftsführer der Web Arts AG. Sein Unternehmen, eine der in Deutschland führenden Agenturen für digitale Wertschöpfung, hat in einer Kurzstudie festgestellt, dass sich Nutzer auf Bankwebseiten und in eBanking-Anwendungen nicht intuitiv zurechtfinden. „Banken investieren lieber Millionen in die Neukundengewinnung, statt die User Experience ihrer vorhandenen Kundschaft zu verbessern – und damit diese Kunden dauerhaft zu binden.“ Dabei gehe es vor allem darum, Emotionen anzusprechen. Bei Privatkunden sei es wichtig, ihnen Freiheit zu bieten, während Geschäftskunden eher Kontrolle wünschen.

Verbesserungsbedarf sieht auch Pit Stenkhoff, Geschäftsführer der mit dem red dot award ausgezeichneten Berliner Agentur Neue Gestaltung: „Banken müssen erkennen, dass es nicht damit getan ist, immer mehr Funktionen anzubieten. Der Kunde möchte im Online-Banking vor allem seine Bankgeschäfte erledigen. Damit das einfach und schnell möglich ist, braucht er ein übersichtliches Layout und ein ansprechendes Design.“
Ob für den Privatkunden, der von Zuhause aus über den Browser auf sein Konto zugreift oder den Unternehmer, der unterwegs von seinem iPad aus Zahlungen freigeben möchte: „In Zukunft wird diejenige Bank den Kampf um den Online-Kunden gewinnen, die die beste Usability bietet“.

Über diese und weitere Themen diskutierten rund 30 Top-Führungskräfte des Bankensektors auf dem 1. Norddeutschen eFinance-Forum, zu dem der Willicher IT-Dienstleister XCOM nach Hamburg eingeladen hatte.
Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie in der November-Ausgabe des Bankmagazins (www.bankmagazin.de).
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