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Pressemitteilung BoxID: 751220 (BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.)
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Bitkom mit neuen Landessprechern in Berlin und Bayern

Maxim Nohroudi, Gründer des Start-ups ally, spricht für Bitkom auf Landesebene in Berlin / Klaus Stöckert von Unify ist neuer Landessprecher Bayern

(PresseBox) (Berlin, ) Der Digitalverband Bitkom verstärkt seine Arbeit in den Bundesländern weiter und hat mit Maxim Nohroudi und Klaus Stöckert neue Landessprecher für Berlin und Bayern ernannt. Nohroudi ist im Hauptberuf Gründer und CEO des Start-ups ally, Stöckert leitet als Geschäftsführer die Unify Deutschland GmbH & Co. KG und ist General Manager der Region Central Europe.

"Berlin ist der weltweit am schnellsten wachsende Start-up-Standort und hat in den vergangenen Jahren insgesamt große Fortschritte bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft gemacht", sagt der 36-jährige Nohroudi. Ally ist eines der mittlerweile mehr als 300 Start-up-Mitglieder des Bitkom. "Start-up-Hauptstadt, Start-ups und Bitkom passen hervorragend zusammen. Die Zusammenarbeit noch weiter zu verbessern, wird eine der Hauptaufgaben in den kommenden Monaten sein", so Nohroudi, der vor seinem Start-up-Engagement fünf Jahre im Hochschulmanagement gearbeitet hat, unter anderem als jüngster Vize-Präsident und Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke.

"Bayern ist anerkanntermaßen einer der Vorreiter bin der Digitalisierungspolitik auf Landesebene. Wir wollen den Freistaat dabei unterstützen, diese Position zu stärken und weiter auszubauen", sagt Stöckert (56). Stöckert ist seit 25 Jahren bei Unify bzw. der früheren Siemens Enterprise Communications. "Die kürzlich veröffentlichte Digitalisierungsstrategie 'Bayern Digital' ist ein ambitioniertes Programm der Landesregierung, von dem nicht zuletzt der starke IT-Mittelstand im Land profitieren wird." Bayern liegt bei der Anzahl der IT-Mittelständler im bundesweiten Vergleich auf Platz drei hinter Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Zudem ist München ein bedeutendes Zentrum der deutschen Start-up-Szene.

Neben Berlin und Bayern ist Bitkom auf Länderebene mit Netzwerken in Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen vertreten. "Der Bund hat sich mit der Digitalen Agenda für die laufende Legislaturperiode noch viel vorgenommen, Digitalpolitik ist aber in vielen Bereichen auch Ländersache", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Das betrifft die Verwendung von Mitteln aus der Digitalen Dividende II für den Breitbandausbau ebenso wie Start-up-Förderung vor Ort oder die Bildungspolitik, bei der wir dringend besser werden müssen." Unter anderem setzt sich Bitkom für ein Pflichtfach Informatik ab der Sekundarstufe I und Englischunterricht ab der ersten Grundschulklasse ein. Rohleder: "Englisch ist die Lingua France der digitalen Welt. Hier sind die Länder gefragt die Lehrpläne so zu gestalten, dass unsere Kinder auf diese Welt auch vorbereitet werden."

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Bitkom vertritt mehr als 2.300 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.500 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, 300 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 78 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, 9 Prozent kommen aus Europa, 9 Prozent aus den USA und 4 Prozent aus anderen Regionen. Bitkom setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.