BIOTRONIK gibt europaweite CE-Zulassung für neue ICD- und CRT-D-Serie mit innovativer MRI AutoDetect-Technologie bekannt

Die Ilivia Geräte sind weltweit die ersten kardialen Implantate, die sich automatisch der Umgebung von MRT-Untersuchungen anpassen

BIOTRONIK gibt europaweite CE-Zulassung für neue ICD- und CRT-D-Serie mit innovativer MRI AutoDetect-Technologie bekannt (PresseBox) ( Berlin, )
BIOTRONIK, ein führendes Gesundheitsunternehmen kardio- und endovaskulärer Medizintechnik, gab heute die CE-Zulassung seiner ICD- und CRT-D-Serie Ilivia  bekannt. Das Unternehmen setzt damit neue Maßstäbe, Patienten mit Herzimplantaten den Zugang zur Magnetresonanztomographie zu ermöglichen. Die Implantate der Ilivia-Serie verfügen sowohl über die ProMRI-Technologie von BIOTRONIK als auch über MRI AutoDetect und bieten Patienten so einen erhöhten Schutz.

Die Magnetresonanztomographie hat sich weltweit als bildgebendes Standardverfahren für die Diagnostik zahlreicher Krankheiten etabliert. Mit starken Magnetfeldern und Hochfrequenzimpulsen erzeugt die Technologie detaillierte Darstellungen vom Körperinneren. Wenn sich ein Patient mit einem Herzimplantat heute einer derartigen Untersuchung unterzieht, muss der Kardiologe das Implantat vorübergehend in einen speziellen Modus mit eingeschränkter Therapiefunktion einstellen und nach dem Körperscan das Implantat dann wieder in seinen ursprünglichen Zustand umprogrammieren. Erst danach stehen alle therapeutischen Funktionen wieder zur Verfügung.

Die in den neuen Implantaten vorhandene Funktion MRI AutoDetect ermöglicht nun eine automatisierte Umprogrammierung und erleichtert so die Behandlungsabläufe. Die Zeit, in der dem Patienten nicht die volle Therapiefunktion seines Implantates zur Verfügung steht, reduziert sich auf die Zeit des Scans. Der Kardiologe aktiviert zuvor ein Zeitfenster von bis zu 14 Tagen vor der tatsächlichen MRT-Untersuchung, während dessen die volle Funktionalität des Implantats erhalten bleibt. Sobald der Patient sich einem Scan unterzieht, erkennt das Implantat automatisch die MRT-Umgebung und es wechselt in den MRT-Modus. Nach Abschluss der Untersuchung wechselt das Implantat automatisch wieder in seine volle Funktionalität, ohne dass der Kardiologe hierfür etwas tun muss. Kurz nach der MRT-Untersuchung erhält dieser einen Bericht mit allen relevanten Informationen über BIOTRONIK Home Monitoring®.

„Erst seit wenigen Jahren können Patienten mit Herzimplantaten sich bedenkenlos einer Magnetresonanztomographie unterziehen. Doch solange sich das Implantat im MRT-Modus befindet, ist die volle Therapie für den Patienten nicht gewährleistet. Das kann einen Tag oder auch länger anhalten, je nachdem, wie das Krankenhaus organisiert ist“, sagt Dr. Richard Kobza, Chefarzt für Kardiologie am Luzerner Kantonsspital in der Schweiz. „Diese kritische Zeitspanne zu reduzieren, ist besonders für ICD- und CRT-Patienten entscheidend. Mit MRI AutoDetect sind es nur noch 30 Minuten während der laufenden Untersuchung, in denen der volle Funktionsumfang des Implantats nicht zur Verfügung steht.“

„Mit MRI AutoDetect stellen wir sicher, dass Patienten sowohl von der Funktion ihrer Herzimplantate als auch von diagnostischen Bildgebungsverfahren voll profitieren können“, erklärt Manuel Ortega, Senior Vice President bei BIOTRONIK. „MRI AutoDetect reduziert nicht nur die Zeit, in der sich das Implantat des Patienten im MRT-Modus befindet. Wir gehen davon aus, dass es zugleich die Abläufe zwischen Kardiologen und Radiologen künftig deutlich optimiert, was letztendlich der Behandlung und Versorgung der Patienten zugutekommt.“

Die Implantate der Ilivia-Serie bieten mit MultiPole Pacing (MPP) zudem die Möglichkeit, das Herz an mehreren Stellen gleichzeitig zu stimulieren und so die CRT zu optimieren. Außerdem verfügen sie über Closed-Loop-Stimulation (CLS) zur physiologischen Anpassung der Herzfrequenz sowie über die DX-Technologie.

Über ProMRI

Die ProMRI-Technologie von BIOTRONIK ermöglicht es Patienten, die einen Herzschrittmacher, einen implantierbaren Defibrillator, Herzmonitor oder einen CRT-D-Defibrillator zur kardialen Resynchronisationstherapie bzw. einen CRT-P-Schrittmacher tragen, sich einer MRT-Untersuchung zu unterziehen. Implantate mit MRI AutoDetect sind zudem in der Lage, innerhalb eines programmierbaren Zeitfensters auf eine MRT-Umgebungen zu reagieren und den MRT-Modus vom Beginn bis zum Abschluss der Untersuchung zu aktivieren. In der Regel sind das etwa 30 Minuten. Dadurch reduziert sich die Zeitspanne, in der dem Patienten nicht der volle Funktionsumfang des Implantats zur Verfügung steht, auf das absolute Minimum. BIOTRONIK verfügt am Markt über das umfangreichste Portfolio an Herzimplantaten mit einer Zulassung für MRT-Untersuchungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.biotronik.com/promri.
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