Biofrontera AG: Biofrontera bestätigt Finanzierungsbedarf

(PresseBox) ( Leverkusen, )
Leverkusen, den 30. Juni 2020 - Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), ein internationales biopharmazeutisches Unternehmen, hat heute den Finanzierungsbedarf für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bestätigt.

Im Rahmen einer Anhörung vor dem Oberlandesgericht Köln zur Verhandlung der von der Gesellschaft beantragten Freigabe des von der Hauptversammlung 2017 beschlossenen genehmigten Kapitals wurde die Gesellschaft aufgefordert, den im Jahresabschluss 2019 angegebenen Finanzierungsbedarf zu erläutern.

Biofrontera bestätigte dabei die bereits im Jahresabschluss 2019 getätigte Aussage, dass zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bis Ende April 2021 aus heutiger Sicht ein Finanzierungsbedarf von mindestens EUR 5 Mio. besteht. Diese Vorausschau beruht auf der Annahme, dass sich durch die schrittweise Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, insbesondere in den USA, die Umsatzerlöse im 3. und 4. Quartal 2020 sowie im 1. Quartal 2021 wieder deutlich besser entwickeln werden, als dies vor allem im 2. Quartal 2020 der Fall war. Insgesamt rechnet die Gesellschaft bei einer entsprechenden Erholung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2020 mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 34 bis 38 Mio. (inklusive der von Maruho Co., Ltd. im April 2020 erhaltenen Lizenzzahlung in Höhe von EUR 6 Mio.). Die Gesellschaft geht weiterhin davon aus, dass die ausgabenwirksamen Kosten im 3. und 4. Quartal 2020 wieder das Niveau des 1. Quartals 2020 erreichen werden. Um diese Umsatzziele zu realisieren, ist es insbesondere notwendig, vor allem in USA wieder in Vertrieb und Marketing zu investieren.

Sollte die unterstellte Erholung aufgrund der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemie und die damit erwartete Umsatzbelebung ausbleiben oder auch nur geringer ausfallen, würde sich - auch unter Berücksichtigung einer dann voraussichtlich auch geringeren Kostenbelastung - der Finanzierungsbedarf erhöhen und auch zeitnäher umzusetzen sein.

Die Gesellschaft plant weiterhin, den Finanzierungsbedarf durch eine Kapitalmaßnahme kurzfristig zu decken. Im Rahmen dieser Kapitalmaßnahme sollen auch weitere Mittel eingeworben werden, die der Gesellschaft die strategische Weiterentwicklung ihrer Produkte sowie die Ausweitung der Marktpositionierung ermöglichen.

Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera AG, kommentierte: "Wir blicken mit gemischten Erwartungen auf die zweite Hälfte des Jahres 2020. Während sich die Umsätze in Deutschland derzeit wieder positiver entwickeln, so haben wir doch erhebliche Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf in den USA. Die derzeitige Situation mit wachsenden Infektionszahlen insbesondere im Süden der USA lässt nach wie vor keine gesicherte Prognose zu. Wir wollen aber weiterhin in unseren Vertrieb in den USA investieren, um alle möglichen Geschäftsmöglichkeiten für uns zu realisieren. Unverändert benötigen wir dafür, aber auch für das zukünftige Wachstum der Biofrontera, weitere Finanzmittel. Sollte es erneut zu weitergehenden Einschränkungen oder gar zu einem Lockdown kommen, hätte dies natürlich auch Auswirkungen auf unseren Finanzierungsbedarf."
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