Härtetest fürs Auto

Im Prüflabor der Lothar Bix GmbH in Messkirch werden lackierte und beschichtete Kraftfahrzeugbauteile strengen Prüfungen unterzogen

Tuttlingen, (PresseBox) - Sengende Hitze, sibirische Temperaturen, tropische Feuchte oder einfach nur Wind und Regen: Die meisten Fahrzeugbauteile kommen während ihrer gesamten Lebensdauer mit einer Vielzahl von Umwelteinflüssen in Berührung, die sie in ihrer Funktion und/oder im Aussehen beeinträchtigen und so die Lebensdauer reduzieren. Zusätzlich sind sie im täglichen Gebrauch vielfach schweren mechanischen Belastungen ausgesetzt und müssen auch unter extremen Bedingungen sicher und zuverlässig funktionieren. Die verschiedenen Fahrzeugteile und Materialien werden daher anspruchsvollen Belastungstests unterzogen, um ihre Beständigkeit hinsichtlich Witterungseinflüssen und Temperatur zu ermitteln. Für die Automobilzulieferer sind die stetig steigenden Anforderungen und längere Gewährleistungsfristen eine echte Herausforderung. Zudem haben viele Firmen ihre eigenen Prüfnormen aufgestellt.

Beständigkeit von Lackierungen überprüfen
Die Lothar Bix GmbH aus Messkirch ist auf innovative Beschichtungsverfahren und hochwertige Lackierungen spezialisiert. Um Lackierungen oder Beschichtungen auf ihre Beständigkeit und Belastbarkeit zu überprüfen, führt das Unternehmen im hauseigenen Prüflabor für Kunden aus der Automobilindustrie verschiedenste Umweltsimulationstests durch. Getestet wird nach OEM-Vorschriften und weltweit gültigen Normen, beispielsweise die VW TL 226, die Daimler DBL 7384, usw. In Konstantklimaschränken und Trockenschränken aus dem Hause BINDER werden die lackierten oder beschichteten Teile auf verschiedene Kriterien überprüft: Temperatur- und Witterungsbeständigkeit, Lebensdauer in verschiedenen Temperatur- und Klimabereichen sowie Altersbeständigkeit. Aber auch Wechselwirkungen mit verschiedenen Medien, wie beispielsweise Schweiß, Sonnencreme oder Pflege- und Reinigungsmittel werden ermittelt. Mögliche Schädigungen, zum Beispiel negative Auswirkungen auf Glanz- und Farbeffekte oder Lackhaftungsprobleme können so bereits im Vorfeld erkannt werden. Ziel der Umweltsimulationen ist es, schnell und effektiv Schwachpunkte in Produkten zu entdecken und Reklamationen zu vermeiden.

Wärmelagerung
Zur Wärmelagerung und zur Überprüfung der Temperaturbeständigkeit kommen BINDER-Trockenschränke der Serie ED zum Einsatz. Die Geräte verfügen über einen breiten Temperaturbereich von 5 °C über Raumtemperatur bis 300 °C. Anhand der hohen Temperaturen kann das Verhalten der Prüfteile hinsichtlich Haltbarkeit, Ablösung und Rissbildung, Farb- und Glanzgradänderungen ermittelt werden.

Klimawechseltests
In Wechselklimaschränken der Serie MKF werden die lackierten und beschichteten Teile unter dynamischen Bedingungen geprüft. Mit einem Temperaturbereich von -40 °C bis 120 °C, einem Feuchtebereich von 10 Prozent r.F. bis 98 Prozent r.F und einer Lagerdauer bis zu 30 Tage werden anspruchsvolle Wechselklimaprofile gefahren. Anhand zyklischer Klimawechseltests oder auch beschleunigter Kurzzeittests mit Zeitrafferwirkung wird die Lebensdauer der Prüflinge bei 90°C 96% r.F. innerhalb von 3 - 7 Tagen ermittelt sowie deren Alterungsbeständigkeit unter wechselnden Umwelteinflüssen charakterisiert. Die Temperaturen und die Dauer eines Klimatests sind den Einsatzbedingungen des Produktes und seiner Lebenserwartung angepasst.

Herr Wolfgang Scherer, Leiter Qualitätssicherung / QMB bei Bix, erklärt, warum sich das Unternehmen für Simulationsschränke von BINDER entschieden hat. „Der große Innenraum mit einem Volumen von über 720 Litern ist für uns genau richtig, um auch komplette Bauteile zu prüfen. Da wir reproduzierbar arbeiten, sind zudem konstante Testbedingungen im Prüfraum sowie absolute Präzision und Zuverlässigkeit sehr wichtig. Da sind wir bei BINDER genau richtig.“

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BINDER GmbH

BINDER ist weltweit der größte Spezialist für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor. Mit den technischen Lösungen trägt das Unternehmen wesentlich dazu bei, die Gesundheit und Sicherheit der Menschheit nachhaltig zu verbessern. Das Produktprogramm eignet sich sowohl für Routineanwendungen als auch für hochspezifische Arbeiten in Forschung und Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung. Mit derzeit ca. 400 Mitarbeitern weltweit und einer Exportquote von 80% erzielte BINDER in 2016 einen Umsatz von über 63 Mio. Euro.

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