FDP-Programm zur Bundestagswahl: Bund soll seine Aktienanteile an der Deutschen Post vollständig verkaufen

Statement: Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik

Berlin, (PresseBox) - „Wir freuen uns, dass die Freien Demokraten in ihrem Programm zur Bundestagswahl eine langjährige Forderung des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik eins zu eins aufgreifen: Der Bund solle seine Aktienanteile an der Deutschen Post AG vollständig verkaufen, da der ehemalige Staatsbetrieb heute ein international tätiges Unternehmen sei und als Global Player dem Wettbewerb standhalten könne. Zudem bestehe ein Interessenskonflikt für den Bund: Als Regulierer des Postmarktes müsse er für fairen Wettbewerb sorgen. Als Aktionär habe er dagegen ein Interesse an einer hohen Dividende und daher den Anreiz, dieses Unternehmen bei der Regulierung zu begünstigen. Die FDP will den Erlös aus dem Verkauf der Beteiligungen vollständig in den Ausbau des Glasfasernetzes investieren.

Mit den gleichen Argumenten plädieren wir seit Jahren für die Veräußerung der Bundesanteile an der Deutschen Post AG im Wert von rund sieben Milliarden Euro, zuletzt in unserem kürzlich veröffentlichten Positionspapier ‚Herausforderungen für die 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages‘. Darin fordern wir die Bundesregierung auf, den Verkaufserlös für den effektiven und dringend benötigten Ausbau des Breitbandnetzes zu nutzen.“

Der Bundesverband Paket und Expresslogistik:

Im 1982 gegründeten Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sind die führenden Anbieter für Kurier-, Express- und Paketdienste in Deutschland organisiert: DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS. Die Mitgliedsunternehmen bieten ihren Kunden eine bundesweit flächendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm. Die Branche realisierte im Jahr 2015 Umsätze in Höhe von 17,4 Milliarden Euro und beförderte 2,95 Milliarden Sendungen.

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