Nashorn Nico und der Nutzenmaximierer Vulgo: Homo oeconomicus

Wer von den beiden stirbt wohl früher aus?

(PresseBox) ( Gräfelfing, )
Als Vilfredo Pareto 1906 den Begriff des Homo oeconomicus einführte, war noch nicht abzusehen, wie sehr egoistische Präferenzen die Prio-Liste des Menschen anführen würden.
Man hatte aber auch deutlich weniger Entscheidungspflichten, als heute!

Beispiel gefällig? Bitte:
Was für Feinstaubwerte pustet mein Auto aus? 1906 gab es diese Überlegung verständlicher Weise noch nicht. Genauso wenig, wie die Folgenden. Wohin mit dem Atommüll? Wann löst sich Plastik in der Natur auf? Was sind die Folgen des Regenwaldabbaus? Welche Ökobilanz haben Millionen Fernreisen? Wohin mit dem Sondermüll? Wie wirkt sich das Artensterben aus? Und so fort….

Nun haben wir 113 Jahre Erfahrung gesammelt, mit dem Model des Homo oeconomicus und es werden Zweifel laut, ob das das Menschen-Model der Wahl bleiben sollte. Oder ob wir uns dem Model der Ethik der alten Griechen, dem des Ehrbaren Kaufmanns, der sozialistischen Teilhabe an Gemeinschaft und Gesellschaft oder dem christlichen Motto des „Keiner darf verloren gehen“ zuwenden. Vielleicht entsteht auch ein ganz Neues; aus der Not der Ressourcenknappheit geboren; wer weiß?

Soviel jedenfalls steht fest: Manch einer, wie Dr. Michael Otto spürte visionär früh, dass grundlegende Veränderungen notwendig werden.  Sie riefen B.A.U.M e.V. in Leben. Oder der analytische Mathematiker Gunter Dueck; er verfasst 2008 das Buch „Abschied vom Homo oeconomicus oder warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen“. Unternehmensverantwortung in der digitalen Gesellschaft (CSR und CDR) wird definiert; finden Schritt für Schritt in die ISO Normen 9001, 14001 und 50001, siehe Verantwortung für die Interessen der Stakeholder.

Ganz aktuell: Das Landratsamt München ruft am 4.Juli 2019 die CSR-Initiative ins Leben. Eine Vernetzung caritativer und wirtschaftlich ausgerichteter Vereinigungen trifft sich. Dazu gibt es einen super faszinierenden Vortrag von Professor Brink/Bayreuth. Man findet aber auch praktisch Förderung zum Nachhaltigkeitsbericht, Pilotprojekte zur Renaturierung, Wasserkraft und Geothermie, und vieles mehr. Auch geistige Nachfolgemodelle unserer aktuellen Struktur von Leben und Arbeit  werden ausgetauscht. Es gibt immer mehr Firmen, wie Printvision, Gemeindewerke Haar, ecoSolutions und igatec, die Betz-Chrom GmbH im Alltag des Wandels begleiten. Sowie neue Beratungsgesellschaften, wie concern aus Bayreuth, die den Wertewandel ganzer Regionen oder Bankgesellschaften mit erarbeiten.

Noch ist nichts entschieden; sterben erst die bedrohten Nashörner, wegen der Gier des Einzelnen, seines maximalen Nutzens.

Oder stirbt der Homo oeconomicus und an seine Stelle tritt ein Mensch, der den Namen Homo sapiens verdient, weil er vernünftig handelt. Weil er seine Interessen mit denen seiner Nachkommen in Einklang zu bringen vermag; weil er sich als Teil des Ganzen betrachtet. Weil er fühlt, denkt und handelt, wie es Mutter Erde gut verkraften kann. Es bleibt spannend, …. 
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