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Pressemitteilung BoxID: 495733 (Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.)
  • Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.
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BvD: Datenschutzbeauftragte diskutieren neue Wege im Datenschutz

Zweitägige Veranstaltung mit herausragenden Keyspeakern und fundierten Workshops bietet Datenschützern umfangreich Gelegenheit zum Networking

(PresseBox) (Berlin, ) "Neue Wege im Datenschutz" stehen im Mittelpunkt der BvD Verbandstage 2012 am 9. und 10. Mai in Berlin. Datenschutz-Experten des Landes diskutieren und erarbeiten auf der zweitägigen Veranstaltung Perspektiven für den Datenschutz in der Zukunft. Das vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. erarbeitete Programm umfasst herausragende Keynotes, fundierte Workshops und umfangreich Gelegenheit für ein intensives Networking.

Die BvD Verbandstage haben sich zu einer festen Größe im Datenschutzkalender der betrieblichen Datenschutzbeauftragten entwickelt. "Neue Wege im Datenschutz" lautet das Thema der BvD Verbandstage in diesem Jahr. "Mit diesem Schwerpunkt tragen wir den Entwicklungen der letzten Zeit Rechnung, die nicht nur neue Aufgaben, sondern auch neue Chancen für Datenschutzbeauftragte mit sich bringen", erklärt Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD e.V.

"Wir beleuchten das Thema Datenschutz auf nationaler wie europäischer Ebene", erklärt er. Erfahrene Datenschützer geben Denkanstöße und analysieren die aktuellen Aufgaben der heutigen Informationsgesellschaft. Zwei herausragende Keyspeaker setzen dabei zu Beginn der Veranstaltung die grundsätzlichen Akzente.

Prof. Dr. Dres. h. c. Spiros Simitis wird zum Auftakt am 10. Mai über die Verantwortung von Datenschutzbeauftragten sprechen. Spiros gilt als international renommierter Jurist und Datenschutzexperte, der unter anderem als Professor für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Internationales Privatrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen und als Professor für Arbeitsrecht, Bürgerliches Recht und Rechtsinformatik mit Schwerpunkt Datenschutz an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt gelehrt hat. Außerdem hat er sich als Direktor der Forschungsstelle für Datenschutz an der Universität Frankfurt einen Namen gemacht.

Zweiter Keyspeaker auf den BvD Verbandstagen ist Peter Schaar. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wird über die Auswirkungen der EU-Datenschutzreform sprechen.

In fundierten Workshops werden die Inhalte der Keynotes weiter vertieft. BvD-Mitglieder und Gäste des BvD diskutieren hier über neueste Entwicklungen im Datenschutz und erhalten von renommierten Referenten Praxistipps und gesichertes Know-how. "In den Workshops werden alle aktuellen Herausforderungen im Datenschutz thematisiert", erklärt Thomas Spaeing. So wird es unter anderem Workshops zu den Themen Cloud Computing, Softwarelösungen, Direktmarketing, Personal und e-Learning geben.

Bereits am 9. Mai steht das umfangreiche Sonderprogramm mit Seminaren, Arbeitskreissitzungen, der BvD-Mitgliederversammlung und dem Aktionstag "Datenschutz geht zur Schule" an. Die Dozenten der Initiative "Datenschutz geht zur Schule" des BvD sind bundesweit an Schulen unterwegs, um Schülern klare und einfache Verhaltensregeln für den sensiblen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Netz näher zu bringen. Die Datenschutz-Experten des BvD haben bereits 2008 Unterrichtskonzepte für die Sekundarstufen I und II erarbeitet. Sie sind ehrenamtlich im Einsatz, um Veranstaltungen mit Schülern ab der fünften Klasse durchzuführen - und ihnen einen bewussten Umgang mit der eigenen digitalen Identität zu vermitteln.

"Im Rahmen der Verbandstage 2012 sensibilisieren Dozenten unserer Initiative Schüler am Berliner John-Lennon-Gymnasium", erläutert der Vorstandsvorsitzende. Edgar Wagner, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, ist Schirmherr dieser Aktion. Die Initiative "Datenschutz geht zur Schule" des BvD ist Preisträger im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" und "Ausgewählter Ort 2011".

Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. fördert die beruflichen Interessen seiner Mitglieder, der Datenschutzbeauftragten in Behörden und Betrieben. Er setzt sich aktiv für die Etablierung des Berufsbildes "Datenschutzbeauftragter" in Deutschland ein. Dazu bündelt er Fragen aus der Praxis und arbeitet kontinuierlich an der Definition des Berufsbildes.

Der BvD bietet das kompetente Netzwerk für die tägliche Berufsausübung und stellt einen permanenten Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Aufsichtsbehörden sicher. Dazu gehört die Einflussnahme auf wichtige Gesetzgebungsverfahren. Dies geschieht bspw. durch öffentliche Stellungnahmen und in Hintergrundgesprächen mit Politikern, Aufsichtsbehörden und Journalisten. Zusätzlich informiert er regelmäßig Entscheider aus Wirtschaft und Politik über das Berufsbild sowie über die Leistungen des Datenschutzbeauftragten und betreibt gezielte Öffentlichkeitsarbeit.