Beovita warnt: Parodontitis - Todfeind für den Körper

Parodontitis ist Gefahrenquelle systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Rheuma, Adipositas sowie Depression und Demenz

Verlauf Parodontitis (PresseBox) ( Berlin, )
Jeder zweite Deutsche leidet gemäß der „Fünfte Deutsche Mund­gesundheitsstudie (DMS V)“ unter Parodontitis. Oftmals wird der Er­krankung des Zahnhalteapparats kaum größere Bedeutung beige­messen. Im Bewusstsein vieler Menschen wird die schmerzlose Volkskrankheit als Bagateller­krankung abgetan, ohne die folgenschweren Zusammenhänge mit systemischen Er­krank­ungen zu kennen. Denn Parodontitis steht im Verdacht, Quelle oder gefährlicher Risiko­faktor für Schlaganfall, Krebs, Alzheimer und weitere – teils zum Tod führende – Krankheiten zu sein.

„Eine chronische Entzündung des Zahnbetts ist mehr als nur ein Fall für den Zahn­mediziner. Parodontitis kann nicht nur zum Zahnverlust führen, sondern auch schwer­wiegende Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben. Nach heutigem For­schungsstand begünstigt Parodontitis Diabetes mellitus, Adipositas, Schlaganfall, Arteriosklerose, Lungen-, Autoimmun- und Herz-Kreislauf-Er­krankungen, Depres­sionen, Alzheimer sowie Krebs­er­krankungen wie Magenkrebs. Selbst Frühgeburten bei Schwangeren werden in einigen Forschungsergebnissen auf Parodontitis zurückgeführt“, erklärt Dr. med. dent. Ismail Özkanli, Geschäftsführer der Beovita Vital GmbH.

Vielfältige Auslöser für Parodontitis

Eine Parodontitis hat oft mehrere Gründe, die ein bedrohliches Zusammenspiel bilden: Beispiels­weise falsches oder mangelhaftes Zähneputzen, Rauchen, Über­säuerungen im Mundraum, zucker­reiche Ernährung sowie geringer Speichel­fluss. Bei einer Parodontitis begünstigt bakterielle Plaque Entzündungen am Zahn­fleisch­saum und damit den Rückgang des Zahnfleisches. Zunehmend freiliegende Zahn­hälse neigen zu Schmerzempfindlichkeit und können schließlich zum Zahnausfall führen. Der Krankheitsherd ist aktuellen Erkenntnissen zufolge jedoch nicht lokal begrenzt. An den entzündeten Stellen im Mundraum können die aggressiven Bakterien und ihre gif­tigen Stoffwechselprodukte in den Blutkreislauf gelangen.

Dr. med. dent. Ismail Özkanli erklärt: „Chronische Entzündungen wie Parodontitis belasten eindeutig den gesamten Körper und können gefährliche Folgen haben.  Diese können im schlimmsten Fall zum Tode führen. Wir gehen heute sicher davon aus, dass die Parodontitis mit zahlreichen Krankheiten in direkter Verbindung steht. Obwohl viele Studien und Analysen darauf hinweisen, dass Parodontitis ein großer Risiko­faktor für die Ent­stehung und den Verlauf von Allgemeinerkrankungen ist, unter­schätzen dennoch viele Patienten die Wechselwirkung und tun es als Zahnfleischbluten ab.“

Erhöhtes Sterberisiko bei Krebspatienten mit Parodontitis

Eine finnische Studie von 2018 kommt zu dem Ergebnis, dass das Sterbe­risiko bei Pankreaskrebspatienten mit Parodontitis mehr als doppelt so hoch ist wie bei Patienten ohne chronische Zahnfleischerkrankung. Das Forscherteam von der Universität Helsinki wertete hierfür die Daten von 68.000 Erwachsenen aus. Auch andere Forscher gelangen zu ähnlichen Ergebnissen. Besonders Lungenkrebs und Darmkrebs stehen im Verdacht, sich leichter zu entwickeln, wenn eine Paro­dontitis vorliegt. Die Epidemiologen Dr. Dominique Wichaud und Elizabeth Platz werte­ten ebenfalls 2018 die Daten von über 7.400 Patienten aus. In ihrer Erhebung ver­doppelte eine schwere Parodontitis das Lungenkrebsrisiko. Zahnlose Probanden wiesen des Weiteren ein um 80 Prozent höheres Darmkrebsrisiko als gesunde Personen oder Patienten mit einer leichten Parodontitis auf.

Vorbeugende Tipps gegen Parodontitis

Dr. med. dent. Ismail Özkanli hält eine vollumfängliche Aufklärung für erforderlich, um auch anderen, teils lebens­bedrohenden, Erkrankungen vorzubeugen. Seine Tipps:
  • Regelmäßige Benutzung von Zahnseide und Interdentalbürsten, um Plaque zu entfernen und Zahnstein vorzubeugen
  • Mindestens zweimal täglich Zähne putzen. Nach Mahlzeiten mit der Reinigung eine halbe Stunde warten, um den Zahnschmelz zu schonen
  • Änderung von Lebensgewohnheiten. Besonders Rauchen und zuckerreiche Ernährung begünstigen ein erheblich höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken
  • Verwendung spezieller Zahnfleischpflege-Gels wie das Parodont-Gel von Beovita. Dieses enthält hochwertiges Schwarzkümmelöl und hat eine anti­bakterielle Wirkung. Parodont-Gel wird von zahnmedizinischen Experten eine Festigung des Zahnfleisches sowie eine signi­fikante Reduzierung von Zahn­fleisch­bluten bescheinigt
  • Halbjährliche zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von Parodontitis
  • Professionelle Zahnreinigung (PZR), je nach Befund ein-, zwei- oder mehrmals im Jahr
  • Gegebenenfalls chirurgische Parodontalbehandlung mit regelmäßiger Nachsorge
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