Der Nachbar, das unbekannte Wesen?

Happy-Pet.Club

Wie gut kennen Sie Ihre Nachbarn? (PresseBox) ( Köln, )
Nur wenige kennen ihre Nachbarn in Deutschland. Trotzdem ist die Hilfsbereitschaft unter Nachbarn ausgeprägt. Jeder sechste versorgt einmal im Jahr die Haustiere der Nachbarn in deren Abwesenheit. Hier kann das neugegründete Onlinenetzwerk Happy-Pet.Club, ein spezielles Portal nur für Haustierbesitzer, helfen.

Neuere Untersuchungen zeigen: Nur wenige kennen ihre Nachbarn in Deutschland. Obwohl die meisten Bürger (über 90 %) nach einer Untersuchung der technischen Hochschule Nürnberg gerne (33 %) oder sehr gerne (61 %) in ihrer Nachbarschaft leben, haben die meisten keinen näheren Kontakt mit ihren Nachbarn. Dabei ist die Zufriedenheit mit der Nachbarschaft bei Älteren noch größer als bei den Jüngeren.

Diese Zufriedenheit führt allerdings nicht zu intensiven Kontakten zur Nachbarschaft.

Obwohl die meisten sich vom Sehen kennen, hat knapp die Hälfte (48%) der Befragten keinen engen Kontakt zu ihren Nachbarn. Die andere Hälfte (46 %) hat engeren Kontakt zu einigen Nachbarn und 4 % zu den meisten Nachbarn. Etwas mehr als ein Drittel (36 %) kennt alle Nachbarn vom Sehen, ein weiteres Drittel (37 %) die meisten Nachbarn und ein Viertel nur einige Nachbarn.

siehe Abbildung 1

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Untersuchung von Yougov. Danach kennt in Deutschland nur ein Teil seine nächsten Nachbarn. Sieben Prozent kennen keinen seiner fünf nächsten Nachbarn. Dabei gibt es Land Stadt-Gefälle: In den Städten kennt jeder zehnte seine Nachbarn nicht.  Knapp die Hälfte (48 %) kennt die fünf nächsten Nachbarn und in den Städten nur ein Drittel alle 5 Nachbarn.

siehe Abbildung 2

Nach der Nürnberger Untersuchung liegt dies nicht an mangelndem Interesse, sondern als Grund für die mangelnden Kontakte wird von mehr als der Hälfte (57 %) genannt, dass man sich so selten sieht. Jeweils ein Drittel nennt die fehlende Zeit und die mangelnde Kenntniss des Nachbarn als Grund. Nur jeder Fünfte (19 %) möchte keinen Kontakt zu den Nachbarn und jeder achte möchte seine Anonymität bewahren. Vor allem in der Innenstadt haben Befragte kaum Kontakte zu den Nachbarn. Aber gerade dort wünschen viele Bürger Aktivitäten oder Treffpunkte, um mit den Nachbarn Kontakt zu knüpfen.

Die meisten Nürnberger schätzen die Hilfsbereitschaft ihrer Nachbarschaft hoch ein. Drei Viertel sagt wechselseitige Hilfe sei teilweise üblich.

siehe Abbildung 3

Allerdings stehen bei den privaten Unterstützungsnetzwerken vor allem die Familienangehörigen, Freunde in und außerhalb der Nachbarschaft im Vordergrund. Je stärker die Einbindung in soziale Netzwerke aus Familie und Freunden, desto häufiger wird auch die zusätzliche Unterstützung durch Nachbarn.

Bei der gegenseitigen Unterstützung steht an erster Stelle als geleistete Hilfe die Annahme von Paketen mindestens einmal im Monat für die Nachbarn (84 %) und an zweiter Stelle wird mindestens einmal im Jahr in Abwesenheit der Nachbarn deren Blumen gegossen oder ihr Briefkasten geleert. Jeder Sechste versorgt mindestens einmal im Jahr in Abwesenheit der Nachbarn deren Haustiere.

siehe Abbildung 4

Bei der Aufgabe, dieses Problem zu lösen, hilft nun ein Haustierbesitzernetzwerk. Die Idee, dass sich Tierhalter in einem Haustiernetzwerk gegenseitig helfen und unterstützen, war die Geburtsstunde und Gründung des Happy-Pet.Club für den deutschsprachigen Raum.

Mit dem Aufbau des Happy-Pet.Club gibt es erstmals kostenlos ein Portal für Haustierbesitzer, das sowohl die Kommunikation mit anderen Haustierbesitzern ermöglicht, als auch Informationen zu den Haustieren und Dienstleistern zur Verfügung stellt. Im Happy-Pet.Club treffen sich Haustierhalter, schließen Freundschaften, teilen wertvolle Erfahrungen und finden Rat und Hilfe. Lokal, überregional und online – und alles unter einem Dach.

Jedes Mitglied ist anhand seiner Postleitzahl zusätzlich einer lokalen Gruppe zugeordnet, um mit Gleichgesinnten im Ortsteil zu chatten oder sich zu verabreden. Die Mitglieder warnen sich im Netzwerk untereinander vor Gefahren wie z.B. ausgelegten Giftködern. Zudem können sich auf lokaler Ebene alle über entlaufende oder gefundene Tiere informieren und sich gegenseitig helfen.
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