KATEK-Tochter beflex electronic: Dialog mit Hamburgs Wirtschaftsförderung

Corona bedingt distanziert, aber herzlich: Anregende Impulse und konkrete Verbindungen brachte der gedankliche Austausch zwischen der neu in Hamburg ansässigen beflex electronic (rechts: Andreas Klinger, vorne, und Jens Arnold) und der HIW Hamburger Invest Wirtschaftsförderung (Georg Seeck, vorne, und Christoph Kober) zutage
(PresseBox) ( Hamburg, )
Mit der Entscheidung des EMS-Dienstleisters beflex electronic GmbH, den Standort Hamburg für den norddeutschen Wirtschafts-raum für eine weitere Niederlassung zu wählen, kam es Ende August zu einem Sondierungsgespräch mit der HIW, der Hamburg Invest Wirtschaftsförderung GmbH. Ziel des Gespräches mit der dem Senat zugeordneten Beratungsgesellschaft, die sich als standorttreibende Kraft für zukunftsorientierte Unternehmen versteht: die Sondierung von Netzwerk betonten Verbindungen, um gemeinsam Synergien mit anderen Unternehmen im Hamburger Wirtschaftsraum auszuloten.

Fertigung von Hightech-Elektronik: Zukunftspotenzial für die Elbmetropole

Die Ansiedlung der beflex electronic im Norden habe seine besondere Bewandtnis, betonte der Geschäftsführer Jens Arnold zu Beginn des Dialogs: „Wir setzen bewusst auf qualitativ äußerst hochwertige Fertigung der Hightech-Elektronik. Sie ist insbesondere im Premiumsegment der Industrieelektronik, der Medizintechnik und im Bereich von Luft- und Raumfahrt unabdinglich.“ Gerade hier, so Arnold weiter, sähe er das Unternehmen mit der Spezialisierung auf das Prototyping zur begleitenden Baugruppenentwicklung und –fertigung gut am Start: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir uns im Großwirtschaftsraum Hamburg mit einer kundeneffizienten Schlüsselleistung des Electronic Manufacturing Service profilieren können. Anders als klassische EMS-Prototyping-Dienstleister, die sich rein über die Einzelfertigung definieren, gehen wir weiter. Wir denken von Anbeginn der Projektbetreuung an die nachgelagerte Fertigung in Kleinstserien. Die vorgenannten Branchen tun sich in der Regel schwer, nach dem Prototyping dann einen in Serie fertigenden EMS-Dienstleister unter engen Time-to-Market-Bedingungen mit der ersten Kleinserie zu betrauen.“

Auch die damit einhergehenden noch geringen Stückzahlen, meist zwischen 500 und 1.000 Exemplaren, böten nach Aussagen Arnolds anderen EMS-Unternehmen wenig Anreiz, sich dafür ins Zeug zu legen. Er betonte, dass die Fertigung in Hamburg maßgeschneidert für beides ausgelegt sein wird, unter einem Dach. So beabsichtigt man Prototypen auf speziellen Stand-Alone-Maschinen zu fertigen. Die Kleinserie hingegen wird auf einer durchgängigen Linie auf Premiumniveau ihren Dienst versehen, was sogar zu Reinraum-Bedingungen möglich sein wird. Das schaffe nicht nur pekuniäre Vorteile für den Kunden, sondern auch zeitlich kostbare Einsparungen auf dem Weg zum Markteinstieg.

Christoph Kober, Bereichsleiter Key Account Management bei der HIW und Gastgeber zum Dialog, betonte die Bedeutung der Ansiedlung von Hightech-Dienstleistern in der Elektronik für die Elbmetropole: „Hamburg, als traditionell durch den Hafen begründeter Umschlagplatz, positioniert sich zunehmend als Standort innovationsstarker Unternehmen. Insbesondere solche mit technologisch ausgerichteten Themenfeldern wie Aviation, Life Science oder der 3-D-Druck benötigen ortsnah ansässige Elektronik-Fertiger.“ Die beflex electronic sei, so Kober weiter, sozusagen ein Paradebeispiel, „ein wichtiges Puzzleteil“ des innovativen Gesamtgefüges, das die Stadt mit ihrem hohen Entwicklungspotenzial kennzeichne.

beflex Hamburg: Auslieferung erster Baugruppen noch in 2020

Kurz nach der Schlüsselübergabe für ein angemietetes Gewerbeobjekt am Neuen Höltigbaum im Hamburger Stadtteil Rahlstedt war der Fahrplan für den bedarfsgerechten Umbau klar. Andreas Klinger, für die Vor-Ort-Entwicklung und die Kundenbetreuung der beflex Hamburg zuständig, geht davon aus, dass der Umbau bis Ende Oktober abgeschlossen sein wird. Den Aufbau, die Installation des Maschinenparks sieht der gebürtige Hamburger bis Ende November vollbracht: „Wir gehen davon aus, dass die ersten in Hamburg gefertigten Baugruppen noch im Laufe des Dezembers unser neues Werk verlassen.“

Wonach man derzeit noch suche, seien einige entsprechend geeignete Fachkräfte, betonten Jens Arnold und Andreas Klinger im Verlaufe des Gesprächs mit Christoph Kober und dem zuständigen Quartiersmanager der HIW, Georg Seeck. Dazu gehöre auch die Besetzung der Position eines internen Projektleiters oder einer Projektleiterin, der bzw. die den Maschinenaufbau und die Schulung der Fachkräfte für den Produktionsbetrieb unter den Fittichen haben wird.

Networking: Ausloten gemeinsamer Synergien

Schon jetzt sehe er eine Gemeinsamkeit zwischen der beflex electronic und der Hansestadt Hamburg, meinte Jens Arnold augenzwinkernd im weiteren Verlauf des Gesprächs im Hause der HIW: Es ist die nie ruhende Vitalität, das Vorankommen-Wollen, das eine Wirtschaftsmetropole wie Hamburg und die beflex Hamburg auszeichne: „Die Innovationskraft, die uns allen hier so eigen ist, erfordert Aufklärung und Begeisterung, die die Menschen mitnimmt.“ Aus diesem Grunde, so Arnold weiter, werde beflex im kommenden Jahr das unter dem Arbeitstitel geplante „Festival des progressiven Prototypings“ als Auftaktveranstaltung angehen. Ganz dem Gedanken verschrieben, Aufklärung über das Wirken am neuen Standort zu betreiben, werden Fachvorträge darauf ausgerichtet sein, die zukunftsweisende EMS-Fertigung zu erläutern. Trenddeutungen, von Fachreferenten vorgetragen, sollen zudem die geladenen Gäste – Geschäftsführer, OEMs und Zentraleinkäufer größerer Unternehmen im Wirtschaftsraum Hamburg – rechtzeitig über sich abzeichnende Veränderungen in der EMS Branche in Kenntnis bringen. Hierbei könne die HIW durchaus als Bindeglied im Networking fungieren, betonte Christoph Kober und verwies auf die bisherigen Projekte, bei der Neuansiedlung von Unternehmen am Standort Hamburg begleitend und fördernd zur Seite zu stehen, Menschen und Ideen zusammenzuführen.

 
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