Open minded to new visions

Präsentation im Kaiserhof der Münchener Residenz während der IAA MOBILITY 2021

(PresseBox) ( Nürnberg, )
München/Nürnberg - Der bayern design Stand „Open minded to new visions“ zeigt im Open Space der IAA Mobility 2021 (7.-12.09.) im Kaiserhof der Münchener Residenz, wie gutes Design und neue Technologien mit Agilität, Offenheit und visionärer Kraft gemeinsam innovative Mobilitätsformen entwickeln, gestalten und erfahrbar machen.

Hierbei wird Design als Zukunftsdisziplin und als ein zentraler Erfolgsfaktor der gesamten Mobilitätsbranche vorgestellt. Designer*innen sind für den Wandel zu einer nachhaltigen Mobilität unverzichtbar. Sie bringen ein ganzheitliches und auf Nutzer*innen fokussiertes Denken, eine greifbare und visionäre Arbeitsweise und eine offene und lösungsorientierte Grundhaltung mit. Die Ausstellung macht diese besondere Denk- und Arbeitsweise durch Einblicke in Designprozesse zur Mobilität von Unternehmen, Agenturen und Hochschulen aus Bayern erfahrbar. Außerdem integriert in die Präsentation ist die neue Wanderausstellung zur Elektromobilität von Bayern Innovativ. Hier gibt es interessante Fakten rund um die Elektromobilität in Bayern sowie rund um neue Mobilitätskonzepte. Darin findet sich auch das Projekt emobile Deutsche Alpenstraße für einen nachhaltigen Alpentourismus.

Die bayern design Präsentation im Kaiserhof der Münchener Residenz (RK640) auf der IAA MOBILITY 2021 erfolgt in Kooperation mit Bayern Innovativ und der Deutschen Alpenstraße und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. „Der Automobilstandort Bayern zeichnet sich durch exzellente Leistungen aus dem Design- und Technologiebereich aus. Zusammen mit der passenden Infrastruktur vom Digitalen Testfeld Autobahn bin hin zur E-Alpenstraße ist das die Basis für den Erfolg von morgen, „so Staatsminister Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Open minded to new visions

Unter den Schlagworten human minded, holistic, agile and open, visionary und solution oriented unterstreicht bayern design im Designpart des Standes die besondere Denk- und Arbeitsweise von Designer*innen, die eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und nachhaltiger Veränderungen spielt. Gemäß dem renommierten Automobildesignexperten Prof. Lutz Fügener, Professor für Transportation Design und 3D-Gestaltung an der Hochschule Hof, arbeiten Designer*innen, „…in einer heterogenen Zone, einem Grenzgebiet. Die dingliche und virtuelle Welt der Ingenieur*innen und Programmierer*innen, die quantifizierbar, eindeutig und reproduzierbar ist, trifft sich in dieser Zone mit der Welt des Künstlerischen, Vagen, Interpretierbaren. Designer*innen müssen beides beherrschen: Das sich treiben lassen und das fest auf dem Boden stehen. Möglichst gleichzeitig.“

Wie Designer*innen Ideen und technische Innovationen in visionären Entwürfen verständlich und greifbar machen, zeigen exemplarisch die von der spanischen Designikone Patricia Urquiola für BMW gestalteten Circular Heroes. Sie bieten die Möglichkeit, Benutzer*innen auf eine kreative Art mit den Prinzipien des Circular Design vertraut zu machen. Circular Design ist eine wesentliche Weichenstellung für die Designstrategie der BMW Group. Es geht um Zirkularität im gesamten Prozess: neue Materialien, neue Technologien, neue Prozesse und insgesamt neue Ideen.

Die designtypische iterative Herangehensweise wird am „Build-Measure-Learn“ Prozess der Münchner Design- und Innovationsschmiede HYVE deutlich. Er gibt einen Einblick in den agilen und auf Nutzer*innen zentrierten Designprozess, in dem Designer*innen Hand-in-Hand mit Nutzer*innen und Kreativen zusammenarbeiten. Dazu werden Prototypen in unterschiedlichen Darstellungsformen und Detaillierungsgrad erstellt, um früh verschiedene Aspekte einer digitalen Lösung erleb- und greifbar zu machen.

Nutzerzentrierte und holistische Ansätze zeigen die beiden Ladesysteme von JOLT Energy und Siemens. Gemeinsam mit JOLT hat N+P Industrial Design ein mobiles, leistungsstarkes E-Ladekonzept für den urbanen Raum entwickelt, um die steigende Nachfrage zu versorgen und gleichzeitig maximalen Komfort für alle Interessengruppen zu bieten. Das Ladesystem von Siemens zeichnet sich dagegen durch einen besonders barrierefreien Zugang sowie seine universell einsetzbaren Textelemente, Grafiken, Icons und Mirco-Animationen aus. Sie ermöglichen einen interkulturellen Einsatz der E-Ladestation in mehr als 50 Ländern.

Die an der Hochschule München bei Prof. Othmar Wickenheiser entstandene Konzeptstudie „VISION ZERO“ von Yonghoon Lee setzt Photosynthese und Konvektion intelligent ein, um den City-Pendler zu einem umweltfreundlichen Erholungsort im urbanen Kontext zu machen. Der holistische Entwurf verbindet kulturelle, ästhetische und funktionale Aspekte mit Identität, Energiebewusstsein und Nachhaltigkeit und schafft so eine überzeugende, ganzheitliche Lösung für die individuelle Mobilität im Stadtraum. „VISION ZERO“ ist Gewinner des weltweiten Wettbewerbs von PININFARINA für Smart Individual Mobility 2021.

Eine weitere Aufgabe von Design ist es die funktionalen und emotionalen Qualitäten eines Produkts zu vermitteln. Wie werden sie verständlich und so attraktiv, dass die Nutzer*innen sie auch nutzen wollen? Die Radsportmarke Canyon designed by KMS TEAM zeigt exemplarisch, wie man Beschleunigung markendifferenzierend typografisch umsetzt: nämlich linksgeneigt!

Die Präsentation im Open Space im Kaiserhof der Münchner Residenz (RK640) zeigt außerdem u.a. Exponate der Designagentur Star Munich, der Hochschule Coburg, der Firma Leonhard Kurz sowie die Wanderausstellung zur E-Mobilität von Bayern Innovativ.

Wanderausstellung

Die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft betrifft auch unsere Mobilität – mehr erneuerbare Energien und mehr Effizienz werden benötigt. Hier ist der batterieelektrische Antrieb mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 70% unschlagbar. Mit einem Elektroauto entfällt außerdem die regelmäßige Extrafahrt zur Tankstelle, denn man lädt, wo man steht – und das Auto steht durchschnittlich 23 Stunden am Tag! E-Autos überraschen auch durch ein entspanntes Fahrgefühl, eine dynamische Beschleunigung und einen leisen Betrieb.

Genießen lässt sich das zum Beispiel auch auf Deutschlands ältester Ferienstraße. Durch die Initiierung des Projektes emobile Deutsche Alpenstraße wurde ein Beitrag zu einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Alpentourismus geschaffen. Dadurch können die bayerischen Originale entlang der Route ab jetzt umweltfreundlich und ressourcenschonend erfahren werden.

Dies und weitere interessante Fakten rund um die Elektromobilität bietet die erstmalig auf der IAA präsentierte Wanderausstellung von Bayern Innovativ unter dem Dach des „Open minded to new visions“-Standes.

Standkonzept

Die Standgestaltung der beiden Münchener Agenturen Abc&D und Zanzotti Industrial Design greift das Motto „Open minded to new visions“ geschickt auf und präsentiert den 120 Quadratmeter großen Stand im luftigen Ausstellungdesign unter drei auf verschiedenen Höhen vorkragenden Flachdächern. Diese sind auf einem wiederverwendbarem Gerüstsystem aufgeständert, das wiederum innen den Exponaten des Designparts und der Wanderausstellung Raum gibt und außen mit großflächig bedruckten Planen Platz für die in Rot gehaltene graphische Gestaltung bietet. Beauftragt wurden die Agenturen durch bayern design, das Kompetenzzentrum für Wissenstransfer und Kollaborationen rund um das Thema Design in Bayern. Das Zentrum unterstützt die Umsetzung der Designförderung des Freistaats Bayern und fördert die Vernetzung von Designer*innen und Interessensgruppen aus allen Disziplinen, Unternehmen, Hochschulen, Institutionen und Verbänden – Design connects!
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