Bau-Webshops: bei der Kundenzufriedenheit liegt die Messlatte bei Ama-zon

Grafik (PresseBox) ( Düsseldorf, )
Wie eine aktuelle Studie von BauInfoConsult zeigt, spielen Endkundenwebshops wie Amazon und Ebay für die Online-Materialeinkäufe der deutschen Bauprofis keine große Rolle – auf ihre Produktanfragen ist das Sortiment von spezialisierten Bau-Fachwebshops wesentlich besser eingestellt als die Endkundenplattformen. Dennoch wirft Amazon auch auf die Online-Versandbranche am Bau einen großen Schatten: Denn durch seine große Bekanntheit gibt Amazon am Bau trotz allem den Ton an – denn die Erwartungen der Kunden sind wesentlich vom Leistungsumfang geprägt, der ihnen vom Amazon-Einkauf vertraut ist. Für die Betreiber von Webshops bedeutet das eine sportliche Aufgabe: Sie müssen sich bei Kundenservice, Einkaufs- und Reklamationsabwicklung usw. mit den logistischen Kapazitäten des Versandriesen aus Seattle messen.   

In der telefonischen BauInfoConsult-Befragung unter Bauunternehmern, Malern, Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern wurde unter anderem auch bei 344 Handwerkern, die grundsätzlich beruflich oder privat auch in Endkundenplattformen einkaufen, nach dem allgemeinen Webshop gefragt, der ihrer Meinung nach den kundenfreundlichsten Internetauftritt hat.

Der Branchenprimus Amazon ist mit 31 Prozent der spontanen Nennungen für jeden dritten Bauhandwerker das A und O beim Online-Kundenservice, was angesichts der Marktdominanz des US-Konzerns auf dem deutschen Markt keine große Überraschung sein mag. Knapp jeder zehnte Handwerker (7 Prozent) hebt die umstandslose und individuelle Kaufabwicklung bei der bekannten Second Hand-Plattform Ebay hervor. Auch den Online-DIY-Auftritt von Hagebau zählen einige Bauprofis aus ihrer Perspektive offenbar umstandslos zu den allgemeinen Endkundenshops: Den Web-Auftritt der Soltauer Handelskooperation loben immerhin 3 Prozent der Befragten für seinen gebotenen Kundenservice.

Wie die Befragung ebenfalls eindeutig zeigt, sind die Online-Einkaufsanteile der Webshops von Baustoff-Fachhändlern und Herstellern unter den Profis jedoch sehr viel höher als die von Amazon und Co. Nichtsdestotrotz wird das Online-Einkaufserlebnis offenbar vor allem bei Amazon als angenehm und reibungslos verstanden. Gegen die Fach-Onlineanbieter sind dagegen Vorbehalte unter den befragten Handwerkern weit verbreitet. Für die Fachhändler und Hersteller der Branche, die erfolgreich online verkaufen wollen, tun sich damit zwei grundsätzliche strategische Wege auf: Entweder man kopiert Amazon so weit wie möglich – oder man versucht mit dem Branchenriesen in irgendeiner Form zu kooperieren.   

Über die Studie:

Diese und weitere Informationen zum Einkaufsverhalten bei insgesamt 501 Bauunternehmern, Malern/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Dachdeckern stammen aus dem Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau". Dabei werden u. a. behandelt:
  • Relevante Distributions- und Bestellwege für verschiedene Produktgruppen?
  • Häufig bestellte Bauprodukte in Webshops?
  • Bedeutung der verschiedenen Webshop-Typen (Fachhandel-/Hersteller-/DIY-/allgemeine und reine Bau-Webshops)
  • Brand Funnel für die wichtigsten branchenrelevanten Online-Verkaufsplattformen (Bekanntheit? Verwendung? Präferenz?)
  • Vor-, Nachteile sowie Einstiegsschwellen von Webshops aus Sicht der Verarbeiter
  • Bedeutungswandel von Webshops am Bau in der Zukunft
Der Monitor "Zukunftsmarkt: Online-Handel am Bau" kann zum Preis von 1.799 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult bezogen werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.