PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 497539 (Barracuda Networks)
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Ergebnisse der Februar-Studie von Barracuda Networks: Über etablierte und vertrauenswürdige Webseiten werden Schadprogramme verbreitet

Rund 10 Millionen User waren im Februar 2012 potenzielle Opfer

(PresseBox) (Innsbruck, ) Zunehmend nutzen Cyber-Kriminelle vertrauenswürdige Webseiten, um Schadprogramme zu verbreiten. Über den so genannten "Drive-By-Download"-Mechanismus, also das automatische Herunterladen von schädlichen Codes, verbreiteten im Februar jeden Tag im Schnitt zwei der 25.000 weltweit beliebtesten Webseiten Malware an ahnungslose Besucher. Die untersuchten Webseiten wurden über "Alexa" ausgewählt, ein Internetdienst, der ermittelt, welche Webseiten weltweit am häufigsten besucht werden. Das Ergebnis der aktuellen Untersuchung von Barracuda Labs für den Februar 2012 zeigt: Die Betreiber von Webseiten stehen in der Pflicht, den Schutz ihrer User zur obersten Priorität zu machen. Die Übersicht zur Analyse der international wichtigsten Webseiten und ihrem Missbrauch steht zum Download unter http://tinyurl.com/7dquqaq.

Barracuda Networks, einer der führenden Anbieter von Sicherheits-, Netzwerk- und Datenschutzlösungen, hat sich in seiner umfassenden Studie "Good Websites Gone Bad ("Gute Webseiten werden zu schlechten Webseiten") die nach Alexa-Rang 25.000 wichtigsten Websites vorgenommen und nach Sicherheitslücken untersucht. Die Forscher wollten herausfinden, ob von den weltweit am meisten angeklickten Seiten eine Gefahr für die Anwender ausgeht.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sind:

- Im Durchschnitt verbreiteten jeden Tag zwei der 25.000 Websites schädliche Inhalte.
- Die 25.000 beliebtesten Domains enthielten im Februar an insgesamt 23 Tagen schädliche Inhalte. Das Problem ist also kein isolierter Einzelfall, sondern ein durchgängiges Phänomen.
- Die Domains mit schädlichen Inhalten verteilten sich auf 18 verschiedene Länder. Es handelt sich also um ein grenzüberschreitendes Problem.
- 97 Prozent aller Sites, auf denen den Besuchern schädliche Programme untergeschoben wurden, waren mehr als ein Jahr lang in Betrieb, die Hälfte war bereits mehr als fünf Jahre alt. Die Angreifer benutzen also gut etablierte Webseiten mit einer langen Bestandszeit für ihre Drive-By-Download-Attacken.

Betreiber müssen besser schützen, Besucher müssen vorsichtig sein

Dr. Paul Judge, Chief Research Officer von Barracuda Networks: "Der Fokus der Web-Sicherheit hat sich verschoben. Wer eine beliebte Website betreibt oder ein erfolgreiches Unternehmen führt, dessen Anwender geraten ins Visier von Kriminellen. Dass gute Webseiten sozusagen auf Abwege geraten, ist ein ernst zu nehmendes Problem. Zwar müssen User selbst beim Besuch von Seiten, denen sie schon seit langem vertrauen, Vorsicht walten lassen. Vor allem aber müssen die Betreiber von Webseiten dringend Maßnahmen ergreifen, damit ihre Besucher vor dem Missbrauch durch Dritte sicher sind."

Barracuda Networks

Barracuda Networks Inc. kombiniert lokal installierte Gateways und Software, virtuelle Appliances, Cloud Services sowie Remote Support, um seinen Kunden Lösungen für IT-Sicherheit, Netzwerkoptimierung und Data Protection zur Verfügung zu stellen. Die umfassende Produktpalette des Unternehmens enthält unter anderem Angebote zum Schutz von Bedrohungen über E-Mail, Instant Messaging und das Internet sowie Produkte, welche die Anwendungsbereitstellung, den Netzwerkzugang, die Mailarchivierung, das Backup und die Datensicherheit verbessern. Zu den mehr als 150.000 Kunden jeder Größenordnung gehören Coca-Cola, EADS, Europcar, FedEx, Harvard University, IBM, Konica Minolta, L'Oréal und die Postbank. Sie schützen ihre IT Infrastruktur mit den kostengünstigen, leicht zu implementierenden und administrierbaren Lösungen. Das Unternehmen befindet sich in privatem Besitz. Der internationale Hauptsitz liegt in Campbell, Kalifornien (USA), der Hauptsitz für Kontinentaleuropa in Innsbruck (Österreich).

Weitere Informationen stehen unter www.barracudanetworks.com zur Verfügung.