BTL 7 von Balluff: Ausfallsichere Positionsmessung mit digitalen Schnittstellen

Sicherheit durch Redundanz bei magnetostriktiver Positionsmessung

Applikation:  Steuerung der Gießpfannenbewegungen in einer Stranggießanlage. (PresseBox) ( Neuhausen, )
Überall dort, wo zusätzliche Sicherheit in der Applikation gefordert ist oder die Maschinenverfügbarkeit und technische Funktionssicherheit deutlich zu erhöhen sind, bieten redundant ausgeführte Systeme erhebliche Vorteile. Dies gilt auch für die mehrfach redundanten magnetostriktiven Positionsmesssysteme BTL7 von Balluff. Diese sind jetzt mit den zwei digitalen Schnittstellen SSI und Start/Stopp verfügbar.

Die Sensoren im robusten Aluminium-Gehäuse mit der Schutzart IP67 sind frei konfigurierbar und arbeiten vollkommen berührungslos. Mit ihren bis zu drei unabhängigen Messsyste­men erfüllen sie höchste Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Im Vergleich zu Ausführungen mit analoger Schnittstelle sind sie auch noch weniger störanfällig.

Ideale Einsatzgebiete sind überall dort, wo Positionsinformationen direkt im Druckbereich von Hydraulikzylindern bei Drücken von bis zu 600 bar erfasst und ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis befriedigt werden muss. Dies sind z.B. die hydraulische Antriebstechnik, etwa bei Stellantrieben in der Kraftwerkstechnik, die Neigetechnik bei Schienenfahrzeugen oder beispielsweise auch die Steuerung der Gießpfannenbewegungen in einer Stranggießanlage.

Mit vier verschiedenen mechanischen Bauformen und Messbereichen zwischen 25 und 7620 mm lassen sich individuelle Anfor­derungen optimal lösen. Die Messsysteme bieten dabei eine hohe Auflösung und Wiederholgenauigkeit von ≤ 0,5 µm bei einer  Messwertfrequenz von max. 1000 Hz. Somit eignen sie sich auch für hoch dynamische Anwendungen in schwierigen Umgebungen. Besonders erfreulich: Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen können die Systeme auch bereits installierte, nichtredundante Wegmesssysteme einfach ersetzen. Oft müssen nicht einmal vorher die Stellantriebe und Einrichtungen modifiziert werden.

Dank Standardgewindeflansch (3/4 16UNF, M18 x1,5, M30 x 1,5) oder 6-Schrauben-Steckgewinde gibt es beim Einbau keine Überraschungen. So lässt sich der Sensor genauso einfach und schnell wie die Standardausführungen in den Hydraulikbereich eines Zylinders einbauen. Die Inbetriebnahme ist komfortabel und praxisgerecht: Die Einstellung des Ausgangssignals und selbst komplexeste Parametrierungen kann der Anwender mittels eines Softwaretools einfach und sicher vornehmen. Im praktischen Betrieb visualisieren Diagnose-LEDs dann jeweils die aktiven Kanäle, so lassen sich defekte Kanäle direkt vor Ort identifizieren. Das berührungslose Messprinzip sorgt für eine hohe Effizienz, extrem lange Wartungsintervalle und minimierte Stillstandzeiten, was heute ein Muss in sicherheitsrelevanten Bereichen ist.

 
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