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AZUR Solar GmbH

"Nachhaltigkeit und Tourismusangebot -Solaranlage auf dem Carport des Golfplatzes Bad Saulgau"

(PresseBox) (Bad Saulgau, )
Die GolfPark GmbH & Co. KG Bad Saulgau als Bauherr und die Alternative Energie Systeme GmbH (AES) Wangen als ausführender Betrieb präsentierten am vergangenen Samstag (18.) eine innovative technische Lösung: Sie dient sowohl der Nachhaltigkeit im Klimaschutz als auch einem nachhaltigen, attraktiven Angebot für Fremdenverkehr, Sport- und Erholungsmöglichkeiten im Landkreis Sigmaringen und in ganz Oberschwaben. Vorgestellt wurde eine in Deutschland einzigartige Photovoltaik-Anlage, die die GolfSports KG auf dem Platz in Bad Saulgau betreibt. Ehrengast des Ortstermins war Dirk Gaerte, Landrat des Kreises Sigmaringen, der das Projekt bei dieser Gelegenheit in Augenschein nahm. Das Besondere daran: Der Carport neben dem 18-Loch-Platz besteht aus Solarmodulen, deren Lieferung und Installation durch die AES GmbH aus Wangen erfolgte. Die Module erzeugen jährlich 640.000 KWh Strom und bieten in Verbindung mit dem Carport 190 Pkw sowie 30 Reisemobilen Platz.

"Symbiose zwischen Golf und Natur"

Winfried Kneussle von der GolfSports KG Bad Saulgau, die Mitglied im Deutschen Golf Verband ist und das "Recht auf den Spielbetrieb" besitzt, bei der Begrüßung: "Unser 18-Loch-Meisterschaftsplatz liegt am Rande der Kurstadt Bad Saulgau in ca. 630 Meter Höhe direkt an der europäischen Wasserscheide Rhein / Donau. Er wurde auf einem landschaftlich reizvollen und ökologisch sensiblen Gelände von rund 85 ha inmitten natürlich vorkommender Wasserverhältnisse integriert. Als Verpflichtung hierfür haben wir uns selbst das Motto "Symbiose zwischen Golf und Natur" gegeben". Dieser Anspruch der Nachhaltigkeit sei es auch, den die Gäste des Golfplatzes erwarteten, so Kneussle. Der Platz füge sich ideal ein in die wunderschöne und gepflegte oberschwäbische Region zwischen Donau und Bodensee, wo man ein erstklassiges Golfangebot mit vielen weiteren Aktivitäten kombinieren könne, wie etwa Reiten oder sogar Fallschirmspringen. Zur Erholung könne man danach die Wellnesstempel der Thermalbäderlandschaft oder auch die zahlreichen Seen im Landkreis nutzen.

Innovation auf dem Platz

Der selbst formulierte Anspruch sollte auch beim Ausbau der Infrastruktur des Golfplatzes gelten, die man den Gästen als Besonderheit der Anlage anbieten könne. Winfried Kneussle: "Den Carport wollten wir von Anfang an mit Solarmodulen ausstatten und so unseren ganz eigenen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz". Nachdem vom Deutschen Wetterdienst ideale Standortbedingungen für eine Solaranlage bescheinigt worden waren, folgte eine zweieinhalbjährige Planungs- und Genehmigungsphase mit über 30 beteiligten Ämtern. Wichtig war es dabei, den Solar-Carport rechtlich in seiner Eigenschaft als Gebäude anzuerkennen: Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung liegt seit 2008 für Gebäude um 8,5 Cent pro KWh höher als bei Freiflächenanlagen und kann so zur Amortisierung beitragen. Ein als Gebäude anerkannter Solar-Carport dieser Größenordnung auf einem Golfplatz stellt bundesweit eine Innovation dar. "Die Vision von Parkplätzen mit Photovoltaik klang für uns von Anfang an spannend. Als wir von Winfried Kneussles Idee hörten, dachten wir sofort: Dieses Projekt müssen wir unterstützen, denn hier bauen wir etwas für die Zukunft", so Bernd Sauter von AZUR Solar GmbH.

Photovoltaik von AES aus Wangen - Daten und Kosten

Den Zuschlag für die Photovoltaik-Anlage erhielt die im nahen Wangen-Primisweiler ansässige Alternative Energie Systeme GmbH. Das Fachunternehmen mit dem Wirkungsschwerpunkt Wangen, Großraum Ulm, Kempten, Friedrichshafen und Ravensburg berät umfassend zum Thema Photovoltaik - entsprechende Anlagen werden geplant, geliefert und installiert. Das Zubehör stammt vom Komplettanbieter AZUR Solar GmbH, ebenfalls aus Wangen. Dort angebotene Produkte sind Module aus europäischer Herstellung und Wechselrichter aus heimischer Produktion von AKO Diehl. "Photovoltaik bezeichnet die Umwandlung der Energie der Sonnenstrahlen in elektrische Leistung", erklärt AES-Geschäftsführer Peter Sauter. Diese Umwandlung geschieht in Solarzellen aus Silizium, aus denen wiederum ein Solarmodul besteht. Peter Sauter: "Die eigene Solaranlage macht unsere Kunden unabhängig von Stromkonzernen und deren Energiepolitik. Sie produzieren Ihren persönlichen Bedarf selbst. Zudem können sie Ihren Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen und wie ein Stromversorger damit Geld verdienen. Ganz nebenbei wird damit noch ein überzeugender, individueller Beitrag zum Klimaschutz geleistet".

Den Ausschlag für den mittelständischen Komplettanbieter gaben vor allem sein umfassendes Know-how und die bekannt hohe Rentabilität seiner Anlagen. Unter der Beteiligung weiterer Unternehmen entstand das "Solarkraftwerk" im vergangenen Jahr und kann jetzt im vollendeten Zustand besichtigt werden. Der Carport bietet 7.000 qm Stellfläche für die Fahrzeuge und 4.800 qm Fläche für Solarmodule. Die Ausrichtung der Module mit 180 Grad nach Süden in einer Neigung von 25 Grad trägt zur hohen Leistung von rund 640.000 KWh jährlich bei. Der in den Solarmodulen aus Sonnenlicht gewonnene Gleichstrom wird zur Einspeisung ins Netz von 170 Wechselrichtern von AKO Diehl in Wechselstrom umgewandelt. Die hierbei entstehende Wärme wird wiederum zum Heizen der Gebäude und zur Warmwassererzeugung genutzt. Die von AES verwendete und ebenfalls in Wangen entwickelte, spezielle Unterkonstruktion der Module auf dem Carport führt das Wasser ab und macht eine zusätzliche Dachhaut überflüssig. Die Unterkonstruktion wurde von AZUR Solar in Verbindung mit einem Profilhersteller entwickelt.

"Von den Gesamtkosten von fünf Millionen Euro für den Carport und zusätzliche Gebäude entfällt die Hälfte auf die Photovoltaik", führt Kneussle aus. Man rechne mit der Amortisation dieser 2,5 Millionen nach circa zwölf Jahren durch die vom EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) garantierte Einspeisevergütung: Der Solarstrom dient hier nicht zur Deckung des eigenen Bedarfs, sondern wird ins Netz des regionalen Energieversorgers eingespeist. Das EEG garantiert die Einspeisevergütung für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme.

Idee, Beratung und Umsetzung für gelungenen Klimaschutz

Visionäre Grundidee, professionelle Beratung im Vorfeld und fachgerechte Ausführung sind Voraussetzung für den Erfolg des Projekts. Winfried Kneussle zur Zusammenarbeit mit AES: "Unser erster Eindruck, uns für einen zuverlässigen Partner entschieden zu haben, wurde im Laufe der Arbeiten bestätigt. Natürlich spielte auch der lokale Aspekt eine Rolle. Aber letztendlich haben die Leute aus Wangen wirklich mit Umsicht und Sachverstand gearbeitet und damit unsere Vision umgesetzt, mit einem schlichten Carport zum Klimaschutz beizutragen". Hierzu Peter Sauter: "Wir von AES sagen nicht, dass die Photovoltaik das Allheilmittel oder der Königsweg hin zu einer gesunden Erde sei. Aber wir sind sicher, dass jeder Einzelne mit Photovoltaik bzw. der eigenen Solar-Anlage seinen persönlichen Beitrag leisten kann". Deshalb sei es so wichtig, an dieser Stelle mit dem innovativen Projekt nach vorne zu gehen, unterstrich auch Bernd Sauter von AZUR Solar GmbH.

Vorreiterrolle aus der Region heraus

Landrat Dirk Gaerte zeigte sich erfreut über den weiteren Ausbau der Photovoltaik-Technik im Landkreis: "In der Region nehmen wir eine Vorreiterrolle im Klimaschutz wahr. Der Landkreis ist selbst Betreiber der landesweit größten kommunalen Photovoltaik-Anlage auf der Deponie Ringgenbach. Dass auch die Wirtschaft auf innovative Art und Weise ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet, freut mich besonders".

Dieses unternehmerische Wagnis, diese vorbildliche Zusammenarbeit in der Region sei eine tolle Leistung, für die er an dieser Stelle allen Beteiligten danke. Den Dank für die "Stärkung der Kapazität und der Kompetenz der Region" spreche er aus "auf einer der schönsten Golfanlagen die ich kenne".
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