Last-Minute-Lehrstellen 2020

Handel, Technik und Logistik mit vielen Restplätzen / Online-Tools für die kurzfristige Lehrstellensuche

Mit den richtigen Tipps und Tricks können Schülerinnen und Schüler noch eine Last-MinuteLehrstelle 2020 bekommen (Bild: digaita, Pixabay Public Domain) (PresseBox) ( Hüllhorst, )
In wenigen Monaten startet heuer der neue Lehrlingsjahrgang. Schülerinnen und Schülern, die bislang noch keinen Lehrvertrag schließen konnten, bleibt also nur noch wenig Zeit, eine Lehrstelle zu finden. Gerade in Zeiten von Corona ist das gar nicht so einfach. Der Artikel stellt Branchen vor, in denen Jugendliche besonders große Chancen auf eine Last-Minute-Lehrstelle haben und gibt Tipps, welche Online-Tools Schülerinnen und Schüler während der Corona-Krise am besten nutzen. 

Online-Tools für die Lehrstellensuche

Lehrstellenbörsen sind beliebt: Im persönlichen Gespräch können sich Jugendliche über Berufe und Lehrbetriebe informieren und eine passende Lehrstelle für sich finden. Bis Großveranstaltungen wieder stattfinden, müssen Schülerinnen und Schüler heuer auf andere Mittel und Wege zurückgreifen, um eine freie Lehrstelle zu finden. Diese Online-Tools stehen dabei zur Verfügung:
  • Online-Berufetests wie der Berufs-Check von AUBI-plus fragen die persönlichen Interessen ab und machen Vorschläge zu passenden Lehrberufen.
  • Online-Berufslexika geben einen Überblick über die verschiedenen Lehrberufe und informieren zu Voraussetzungen, berufstypischen Aufgaben, schulischen und betrieblichen Lehrinhalten, Lehrlingsentschädigung, Zukunftschancen uvm.
  • Podcasts sind ebenfalls eine beliebte Informationsquelle, wenn es um Berufsorientierung, Lehrlingsausbildung und Bewerbung geht. Das Lehrstellenportal aubi-plus.at hat beispielsweise einen eigenen Podcast herausgebracht, den man unter "AUBI-talk – dein Ausbildungspodcast" bei allen gängigen Streaming-Diensten hören kann.
  • Online-Lehrstellenbörsen ermöglichen eine gezielte Suche nach freien Lehrstellen. Über verschiedene Filter in der Suchmaschine lassen sich die Suchergebnisse weiter verfeinern.
  • Digitale Bewerbertage ermöglichen den Erstkontakt zum Lehrbetrieb und geben einen ersten Eindruck in die Lehre und das Arbeitsumfeld. Auch die Unternehmenswebseite, die Karrierewebseite und die Social-Media-Auftritte des Lehrbetriebes helfen dabei, sich ein Bild des Lehrbetriebes zu machen.
  • Bewerberdatenbanken, die von Lehrbetrieben zur Kandidatensuche genutzt werden, sind eine gute Ergänzung zu der eigenen Lehrstellensuche. Jugendlichen hinterlegen ihre Daten und ermöglichen Lehrlingsausbildern die Kontaktaufnahme. Jugendliche, die diesen Service nutzen möchten, können sich unter https://www.aubi-plus.at/servicebereich/registrieren/ kostenfrei registrieren.
Lehrberufe mit den meisten freien Lehrstellen

Im Lehrstellenportal aubi-plus.at gibt es besonders viele Restplätze in diesen Berufen:

1. Einzelhandelsberufe

2. Technische Berufe

3. Berufe in der Logistik

Quelle: www.aubi-plus.at

Für 2020 werden beispielsweise noch Augenoptiker, Einzelhandelskaufleute, Metalltechniker, Kraftfahrzeugtechniker und Speditionskaufleute gesucht. Auch in weniger bekannten Berufen wie Butler bzw. Housemanager gibt es freie Stellen. Schülerinnen und Schüler, die sich heuer auf eine Lehrstelle bewerben, müssen sich auf ein kontaktloses Bewerbungsverfahren einstellen. In der Regel werden Bewerbungen online eingereicht, z. B. per E-Mail, über ein Online-Formular oder als Video-Bewerbung. Vorstellungsgespräche erfolgen telefonisch oder als Videocall und auch Einstellungs- und Eignungstests finden online statt.

Was Lehrbetriebe tun können

Lehrlingsausbildung bleibt weiterhin wichtig. Dennoch herrscht bei einem Großteil der Jugendlichen Unsicherheit, ob es überhaupt Sinn macht, sich um eine freie Lehrstelle zu bemühen. Lehrbetriebe können Sicherheit geben. „Lehrbetrieben empfehlen wir, für Transparenz zu sorgen“, sagt Kerstin Szmudzinski, Kundenberaterin beim Lehrstellenportal AUBI-plus. „Betriebe, die weiterhin nach Lehrlingen suchen, sollten dies auch klar kommunizieren und Hinweise zum Bewerbungsverfahren, den genutzten digitalen Kommunikationskanälen während COVID-19 und aktuellen Fristen geben.“ So wüssten die Jugendlichen, dass ihre Bewerbungen weiterhin willkommen sind und könnten sich auf das entsprechende Bewerbungsverfahren einstellen. Lehrbetriebe haben bereits reagiert und ihre Bewerbungsfristen teilweise bis Ende Juni verlängert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.