Last-Minute-Lehrstellen 2019

Schüler-Tipps für die kurzfristige Lehrstellensuche in Österreich / Zahlreiche Reststellen in Handel, Technik sowie Gesundheit, Pflege und Medizin

Restplätze für Lehrlinge gibt es bei AUBI-plus / Bild: nastya_gepp | Pixabay Public Domain (PresseBox) ( Hüllhorst, )
Osterferien, Sommerferien und dann? Für Schülerinnen und Schüler aus Österreich, die bislang noch keinen Lehrvertrag abschließen konnten, gibt es eine gute Nachricht: Auch Lehrbetriebe sind zum Teil noch auf der Suche nach Lehrlingen für 2019. Der Artikel gibt Tipps, wie und in welchen Branchen Jugendliche jetzt noch eine Lehrstelle finden können.

Bis zum Lehrbeginn am 1. August sind es nur noch gute drei Monate, doch noch immer sind nicht alle Schülerinnen und Schüler mit Interesse an einer Lehrlingsausbildung versorgt. Warum das so ist, kann verschiedene Gründe haben: Statt eines ursprünglich angestrebten Studiums soll es nun eine Lehre sein. Oder das gesparte Geld reicht für die geplante Reise um die Welt doch nicht aus. Oder die bisherigen Bewerbungen hatten einfach keinen Erfolg. Was Lehrstellensuchende nun tun können:

Alternative zum Traumberuf finden: Gerade bei beliebten Lehrberufen und prominenten Betrieben ist mit einer großen Zahl Mitbewerber zu rechnen. Hier lohnt es sich, nach weniger bekannten Lehrberufen bzw. Lehrbetrieben zu recherchieren. Berufslexika, in denen Berufe nach Themen sortiert sind, können dabei helfen.

Suchen und finden lassen: Erste Anlaufstelle, um kurzfristig noch eine Lehrstelle für 2019 zu finden, sind natürlich Online-Lehrstellenbörsen wie www.aubi-plus.at. „Bei uns im Lehrstellenportal sind Handel, Technik, Gesundheit, Pflege und Medizin, Logistik und Verkehr sowie Büro und Verwaltung die Branchen mit den meisten unbesetzten Lehrstellen“, sagt Christina Rau, Beraterin für Bewerber bei AUBI-plus.

Neben der Suche im Internet sollten Jugendliche persönliche Kontakte nutzen und im Freundes- und Bekanntenkreis über ihre Stellensuche sprechen. Eine weitere Möglichkeit sind Messen, Tage der offenen Tür und andere Veranstaltungen, auf denen man ins persönliche Gespräch mit Vertretern von Lehrbetrieben kommen kann.

Zusätzlich empfiehlt die Beraterin den Lehrstellensuchenden, sich in eine Bewerberdatenbank einzutragen: „Ergänzend zu den Stellenausschreibungen suchen Lehrbetriebe auch immer mehr von sich aus, sichten Profile in Bewerberdatenbanken und sprechen interessante Kandidaten an.“

Bewerbung auf den Prüfstand stellen: Anschreiben, Lebenslauf und weitere Bewerbungsunterlagen erstellen, per E-Mail versenden, ein Online-Formular ausfüllen, vielleicht noch ein Bewerbungsvideo drehen – um den Personaler von sich zu überzeugen und eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu ergattern, muss man viel richtig machen und kann viel falsch machen. „Wer unsicher mit seiner Bewerbung ist, kann sich von unserem Beratungsteam gerne helfen lassen“, sagt Rau. Neben den Bewerbungstipps auf der Website würde auch eine WhatsApp-Beratung angeboten.

Zu den freien Lehrstellen 2019: www.aubi-plus.at/lehre/2019/

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