70 Meter in 5 Tagen

Illustration (PresseBox) ( Magdeburg, )
Die Transport- und Logistikbranche ist einer der Bereiche, in denen die Fähigkeit der schnellen und ruhigen Anpassung an Änderungen sowie die Fähigkeit des Findens von Lösungen in einer scheinbar ausweglosen Situation nicht nur wichtig, sondern tatsächlich ein wesentlicher Geschäftsbestandteil ist.

Der Kunde hat das Projektumsetzungsdatum geändert und der Transport sollte morgen oder sogar gestern beginnen? Die Spezialisten von der Unternehmensgruppe AsstrA-Associated Traffic AG sind bei solchen Situationen für Sie da. Nikolaj Krokun, Leiter von AsstrA Automotive Logistics, erläutert am Beispiel eines der kürzlich realisierten Projekte, wie man auf dringende Anfragen richtig reagiert und auch die schwierigsten Aufgaben effektiv bewältigt:

Unser Kunde, ein europäischer Kranverkäufer, gab uns fünf Tage Zeit, um uns auf einen Transport vorzubereiten, bei dem ein Turmdrehkran aus Weißrussland nach Österreich und Deutschland befördert werden sollte. Aufgrund der Tatsache, dass die Höhe des Krans mehr als 70 Meter betrug und das Gewicht von 50 Tonnen überstieg (Anm. d. Red. ein Kran zum Bauen von Hochhäusern in städtischen Bereichen mit schwierigem Zugang), waren zwei Varianten möglich: Organisation eines Transportes mit Übergröße oder Demontage des Krans in Teile mit Standardmaßen.

Welche Variante der Transportabwicklung wurde vom Kunden ausgewählt und genehmigt?

Wir hatten nicht allzu viel Zeit zum Planen, weshalb auch die Standardlieferoption bevorzugt wurde. Der Kran wurde in 11 Teile aufgeteilt, so dass 11 LKW schnell gefunden werden mussten - 9 nach Österreich und 2 nach Deutschland. Trotz der Tatsache, dass die österreichische Richtung nicht sehr beliebt ist, gelang es dem AsstrA-Team, die benötigte Anzahl an Fahrzeugen blitzschnell zu finden. Die größte Schwierigkeit bestand in der Entwicklung eines detaillierten Plans zur Lieferung der Fahrzeuge an den Verladeort.

Um die demontierten Teile des Krans zu beladen, benötigten wir auch einen Kran. Ein zu langer Verleih der Ausrüstung hätte zusätzliche Kosten für den Kunden verursacht. Zudem mussten wir uns an die Beschränkungen bezüglich des täglichen Beladungslimits anpassen - maximal 3 bis 4 Fahrzeuge. Daher bestand die Priorität darin, einen detaillierten Zeitplan für die Auftragnehmer zu erstellen und das reibungslose Beladen zu organisieren. Innerhalb einiger Tage wurden alle langen, rechteckigen Elemente es Krans auf LKW mit Planen beladen und entsprechend geschützt.

Wie gestaltete sich die rechtliche Unterstützung beim jeweiligen Projekt?

Der Absender übernahm die Rückexportprozeduren, um die Zollzahlungen zurückzuzahlen. Mit anderen Worten wurde der Kran nach gleichem Prinzip ausgeliefert und exportiert. Mit ordnungsgemäßer Planung der Zollabfertigung konnte das Konvoiverfahren vermieden werden. Aus der Praxis wissen wir eindeutig, dass dies den Transportprozess verzögern würde.

Verlief der gesamte Transportvorgang völlig reibungslos?

Fast. Am Wochenende, als die ersten Autos die Grenze erreichten, stellte sich heraus, dass der Absender Unterlagen für 3 Fahrzeuge im Rahmen einer Ausfuhrerklärung erstellt hat. Dies wurde uns bewusst, als der Mitarbeiter der Zollagentur die Erklärung versehentlich abgeschlossen hat, nachdem der erste LKW die Grenze erreicht hatte, obwohl die beiden anderen LKW noch immer in Weißrussland unterwegs waren. Dank der Erfahrung unserer Spezialisten und der Fähigkeit, Lösungen in Situationen höherer Gewalt zu finden, ist es uns gelungen, diese Aufgabe zu bewältigen. Nachfolgende Fahrzeuge überquerten die Grenze im Standardmodus und die Fracht wurde unbeschadet am Zielort angeliefert Wir gehen diesen extremen Situationen immer mit Ruhe entgegen und sind immer bereit, unseren Kunden Tipps zu geben, um die eingetretene Situation so schnell wie möglich zu lösen.
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