IFOY AWARD 2017: Torwegges TORsten ist AGV of the Year

München, (PresseBox) - .
  • Internationale Fachjournalisten-Jury wählt modulares Unterfahr-FTF TORsten zum Sieger in der Kategorie "Automated Guided Vehicle".
  • Gerhard Gerritzen, Messe München, überreicht IFOY Trophäe.
  • Glanzvolle IFOY Preisverleihung während der transport logistic in der Münchner BMW Welt.
Der IFOY Award 2017 in der Kategorie "Automated Guided Vehicle" geht an TORsten von der Torwegge GmbH Co. KG, Bielefeld. Die internationale Jury wählte das modulare Schwerlast-FTS zur besten Neuerscheinung unter den Fahrerlosen Transportsystemen.

Der Sieger war ein gut gehütetes Geheimnis bis zum Schluss. Vergangenen Dienstagabend wurde es auf der IFOY Award Night in der Münchener BMW Welt gelüftet, als Gerhard Gerritzen, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München, die aus Metall und Glas gefertigte Trophäe an die jubelnden Gewinner übergab.

IFOY Award – AGV of the Year 2017

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren neben der hohen Qualität der technischen Komponenten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. „Durch seine dezentrale Intelligenz und der Verwendung innovativer Technologien erweitert TORsten die Möglichkeiten für die Automatisierung in der Intralogistik wesentlich“, stellt der IFOY Test fest. Der IFOY Innovation Check attestiert dem Konzept durch die Trennung von FTF und Transportmittel sowie den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Lastträgers einen hohen Kundenutzen und eine exzellente Marktrelevanz.

TORsten ist ein flexibles FTS-Konzept, das von Torwegge – in enger Zusammenarbeit mit SEW und der RWTH Aachen Universität – entwickelt wurde. Es arbeitet mit verschiedenen Ladungsträgern, die je nach Kundenwunsch mit passenden Regalen oder Behältern ausgestattet sind. TORsten fährt unter die Plattform und bewegt dabei Lasten bis zu 7,5 Tonnen und hebt Behälter bis zu drei Tonnen. Je nach Gestaltung des Lastträgers ist auch eine automatische Übergabe von Paletten möglich.

Das auffälligste Merkmal von TORsten ist das omnidirektionale Antriebskonzept aus dem Hause SEW Eurodrive. Es ermöglicht nicht nur in jede Richtung zu fahren und die Bewegung auf engstem Raum, sondern auch Drehungen um die eigene Achse. So kann der Monteur beispielsweise das Bauteil rotieren lassen, anstatt sich selbst um das Element herum zu bewegen.

Eine weitere Innovation ist die autonome Navigation im Raum. Die Software wurde in Kooperation mit der RWTH Aachen entwickelt und basiert auf der Adaptiven Monte-Carlo-Lokalisierung. Diese ist robust und gewährleistet neben einer präzisen Positionsbestimmung in Echtzeit auch eine flexible Routenführung sowie lokale Kollisionsvermeidung. Das Fahrzeug erkennt dynamische Hindernisse und sucht selbstständig und in Echtzeit die kürzeste Alternativroute. Die Routenplanung erfolgt dabei auf Grundlage eines 2D-Layouts der Umgebung, das entweder über eine grafische Softwareschnittstelle eingespielt oder von TORsten selbstständig erlernt werden kann. Dadurch sind auch bei Veränderungen der Umgebung durch Umstrukturierungen oder Umzüge keine zusätzlichen Baumaßnamen erforderlich, wie es beispielsweise bei induktionsschleifengeführten Fahrzeugen der Fall ist.

Zudem kommunizieren die FTS miteinander und können Prioritäten, kürzeste Wege und eine optimale Nutzung berücksichtigen. Sowohl über akustische, als auch optische (LED-)Signale signalisiert das FTS an seine Umgebung, wenn ein Auftrag gestartet oder beendet wird. Ein integriertes Sprachmodul unterstützt zudem Text-to-Speech. Sprachbefehle können so über das System an den Benutzer weitergeleitet werden. Sick-Sicherheitsscanner gewährleisten einen sicheren Einsatz.

Blei-Kristall Akkumulatoren stellen sicher, dass TORsten mindestens eine Schicht ohne Nachladung genutzt werden kann. Das Laden der Akkus erfolgt induktiv oder über Kontakte. 

Gewählt wird der IFOY Award jährlich von einer unabhängigen Jury international führender Fachjournalisten. Basis der Entscheidung bilden ein neutraler Test und ein wissenschaftlicher Innovation Check. Beide Testreihen vergleichen die Finalisten mit ihren jeweiligen Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Award hat sich seit 2013 als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Träger des IFOY Award, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht, ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Partner sind die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik, Hannover, sowie die Messe München mit ihren Messen transport logistic, bauma und IFAT. Palettenpartner des IFOY Award ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius.

IFOY AWARD
Sieger 2017 auf einen Blick

Kategorie: Warehouse Truck (Lagertechnikgeräte)
  •   iGo neo CX 20, Still
Kategorie: AGV / Shuttle
  • TORsten, Torwegge
Kategorie: Special of the Year
  • Indoor Ortung, Jungheinrich
Kategorie: Special Vehicle 
  •   Routenzug mit automatischer Be- und Entladung, Still 
IFOY AWARD WWW.IFOY.ORG

Der International Forklift Truck of the Year (IFOY AWARD) zeichnet die besten Flurförderzeuge und Intralogistiklösungen des Jahres aus. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Flurförderzeug- und Intralogistikbranche zu dokumentieren sowie zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Intralogistik in der Öffentlichkeit beizutragen. Gewählt wird der IFOY Award jährlich von einer unabhängigen Jury internationaler Fachjournalisten. Träger des IFOY Award ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. IFOY Partner sind die CeMAT, Weltleitmesse der Intralogistik in Hannover, sowie die Messe München mit ihren Messen transport logistic, bauma und IFAT. Palettenpartner des IFOY Award ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius. Der IFOY Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Sitz der IFOY Organisation ist Ismaning bei München.

Mitglieder der Jury: Vladimir Antonov, Chefredakteur Sklad i Technika (Russland), Snejina Badjeva, Chefredakteurin LOGISTIKA magazine (Bulgarien), Dave Blanchard, Chefredakteur Material Handling & Logistics/IndustryWeek (USA), Theo Egberts, IFOY Tester und Inhaber des Buro Andersom/Andersom Testing (Niederlande, ohne Stimmrecht), Harald Ehren, Deutsche Logistik-Zeitung (DVZ) (Deutschland), Thilo Jörgl, Chefredakteur LOGISTIK HEUTE (Deutschland), Anders Karlsson, Chefredakteur Transport & Logistik iDag (Schweden), Klaus Koch, Chefredakteur Logistik&Fördertechnik, Handel Heute (Schweiz), Erik Kruisselbrink, Chefredakteur Logistiek Totaal (Niederlande), Allan Leibowitz, Chefredakteur forkliftaction.com (Australien), Valeria Lima de Azevedo Nammur, Herausgeberin LOGWEB Magazin (Brasilien), Øyvind Ludt, Chefredakteur Moderne Transport (Norwegen), Peter MacLeod, Chefredakteur SHD Magazine (Großbritanien), Bernd Maienschein, Chefredakteur MM Logistik (Deutschland), Marilena Matei, Redaktionsleiterin Tranzit / Tranzit Logistica (Rumänien), Anton Mizunov, Chefredakteur Skladskoj Komplex (Russland), Maurizio Peruzzi, Chefredakteur Il Giornale della Logistica (Italien), Isabel Rodrigo, Chefredakteurin Logística Profesional (Spanien), Hans-Joachim Schlobach, Herausgeber und Chefredakteur BUSINESS+LOGISTIC (Österreich), Sascha Schmel, Geschäftsführer des Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA (Deutschland, ohne Stimmrecht), Sabine Schulz-Rohde, Chefredakteurin Beschaffung aktuell (Deutschland), Sebastian Śliwieński, Chefredakteur Warehouse Monitor (Polen), Jarlath Sweeney, Chefredakteur Fleet Transport (Irland), Mats Udikas, Chefredakteur Transportnytt (Schweden). Geschäftsführende Jury-Vorsitzende ist Anita Würmser, Logistikjournalistin und Geschäftsführerin von wuermser.communications.    

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