Der Faktor Sicherheit bei Prozessautomatisierungen

RPA-Security
(PresseBox) ( München, )
Die Digitalisierung und Automatisierung in Unternehmen und Behörden hat in den vergangenen Monaten einen deutlichen Auftrieb erhalten – nicht zuletzt auch durch die rechtlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Pandemie. Dies allerdings bringt einen ganz wesentlichen Faktor noch deutlicher zum Vorschein: das Thema IT-Sicherheit. Digitale Systeme sind anfällig für Cyber-Angriffe. Die notwendigen Gegenmaßnahmen gehen den Nutzern von KI und RPA jedoch noch nicht so einfach von der Hand. Das merken auch wir bei AmdoSoft, denn Fragen nach der Sicherheit unserer b4-Bots gehören für uns zum Alltag – und natürlich auch zu unserer Entwicklungsstrategie.

Angriffsflächen bei Nutzung von RPA

Sensible Unternehmensdaten wie Kundenprofile, Transaktionsinformationen und Prozessdaten waren schon immer eine lohnende Zielscheibe für kriminelle Aktivitäten. Doch solange eine Information analog – etwa als papierne Akte – vorlag, war tatsächlicher physischer Zugriff vonnöten. Die Mitarbeiter galten daher lange Zeit als Unsicherheitsfaktor Nummer Eins. Mit der globalen digitalen Vernetzung kehrt sich die Sache um. Angriffe erfolgen nun aus der sicheren Entfernung und können in Sekundenschnelle Millionen von Daten betreffen. Entsprechend wichtig ist es, die eigene IT so sicher wie möglich zu gestalten, Skripte zu pflegen und umfangreiche Compliance-Protokolle einzuhalten. Dies aber ist ein Procedere, bei dem sich so manches Unternehmen sehr schwer tut.

Gegenmaßnahmen gegen IT-Angriffe

Die eigene, interne IT zu sichern, ist schon länger eine wichtige Aufgabe, die nun noch dringender wird. Die Mitarbeiter der IT müssen entsprechend geschult werden und sich den gängigen Maßnahmen widmen, die allzu oft vernachlässigt werden. Zugleich sollte aber auch nicht vergessen werden, wie viele wichtige Daten heute in der Cloud gesichert werden. Dort ist man auch abhängig von der Sicherheitskompetenz externer Anbieter. Regelmäßige Penetrationstests können ein Mittel sein, die Sicherheit der Cloudlösungen immer wieder zu prüfen. Ein wichtiger Schritt stellt außerdem der EU-weite Cybersecurity Act dar. Dank dieser EU-Verordnung sollen Geräte, Dienstleistungen und Programme schon ab Werk mit einheitlichen Sicherheitsanforderungen konzipiert werden.

Eine der wichtigsten Waffen gegen Cyberangriffe ist die Wachsamkeit der eigenen Mitarbeiter, die sogenannte Security Awareness. Das gesamte Personal – nicht nur die IT – muss erkennen können, wann beispielsweise ein Phishing-Versuch per Mail vorliegt. Die eigene Belegschaft mitzunehmen in das digitale Zeitalter hat also nicht nur Auswirkungen auf die interne Stabilität und Effektivität, sondern auch auf die Sicherheit.

CyberResilience ist Chefsache

Die Abwehrbereitschaft gegen Cyberangriffe darf nicht das Problem eines einzelnen Beauftragten sein, sondern sollte fest in der Unternehmenskultur verankert werden. In den meisten Unternehmen mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe ist die Cyber Security regelmäßiger Bestandteil von Senior Management Meetings. Dies schafft ein gemeinsames Bewusstsein gegen die neue Gefahr und ermöglicht es, kritische Systemprozesse schnell und effektiv abzusichern.Allen Maßnahmen zum Trotz können digitale Angriffe nie ganz ausgeschlossen werden. Daher gehört zur CyberResilience auch, nach erfolgten Attacken schnell die Sicherheitslücken zu identifizieren und zu schließen sowie die Auswirkungen des Angriffs auf das eigene Geschäft zu mindern. Zur Schadensbegrenzung sollten also im Idealfall reaktive Prozesse entwickelt werden.

Automatisierte Security und Verschlüsselungen

Wie so oft lassen sich auch beim Thema Cyberkriminalität viele Angriffe mit den eigenen Waffen zurückschlagen. Um beispielsweise die Millionen schadhafter Codes von Viren und Malware zu identifizieren und zu kategorisieren, nutzen Cybersecurity-Firmen automatisierte Prozesse und Machine Learning. Findet irgendwo im System ein Angriff statt, wird er automatisch erkannt und vom Rest des Systems abgeschirmt sowie das System selbst einer vorkonfigurierten Prüfung unterzogen.

Bei AmdoSoft legen wir natürlich großen Wert darauf, unsere b4-Bots so sicher wie möglich operieren zu lassen. Dabei profitieren wir von unserer langen Erfahrung im Managed Service, bei dem die IT-Sicherheit stets eine große Rolle spielte. Daher erfolgt die Datenübertragung zwischen der Steuerkonsole – dem b4 Controller – und den einzelnen Bots an den Arbeitsplätzen in sicherer SSL-Verschlüsselung. So können Sie sicher sein, dass Ihre Firmendaten nicht abgefangen werden können. Zudem können alle Bots sicher und zentral über das Internet verwaltet werden – egal, wo auf der Welt die Bots letztlich arbeiten.

Zugleich möchten wir Sie ermutigen, das Thema IT-Sicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Nur eine sichere Automatisierung kann ihre Stärken in puncto Effizienz und Umsatzsteigerung voll entfalten. Kontaktieren Sie uns gern und wir beraten Sie über die vielfältigen Möglichkeiten für den RPA-Einsatz in Ihrem Unternehmen.
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