Neue Runde der AIM-Workshops zur Umsetzung des europäischen RFID-Datenschutzes unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Lampertheim, (PresseBox) - .
- Workshops zum PIA Framework gemäß der europäischen Empfehlung für RFID-Datenschutz vom 12. Mai 2009
- Mit den Kooperationspartnern GS1 Germany, VDA Verband der Automobilindustrie und den Unternehmen smart-TEC und Pepperl + Fuchs

Der Industrieverband AIM-D (Deutschland, Österreich, Schweiz) setzt ab Ende September 2012 seine im Jahr 2011 gestarteten Workshops zum Thema "Das PIA Framework" mit neuen Kooperationspartnern in München, Mannheim, Köln und Berlin fort. Die Workshops richten sich an Experten aus Industrie und Anwenderschaft. Sie lernen hier, wie sie den Anforderungen der europäischen RFID-Datenschutzempfehlung nachkommen und den Rahmen für RFIDDatenschutz- Folgeabschätzungen (PIA Framework: Privacy Impact Assessment Framework) anwenden können, wenn neue RFID-Anwendungen in Betrieb genommen oder vorhandene RFID-Anwendungen erweitert werden. Der PIA-Rahmen ist ein Dokument der Selbstverpflichtung der Industrie zur Unterstützung der informationellen Selbstbestimmung der Bürger und damit zur Corporate Social Responsibility der Unternehmen, die RFID einsetzen.

Expertenvorträge aus verschiedenen Branchen

Die Workshops stehen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Programm umfasst Expertenvorträge von AIM-D, Gerry Weber, GS1 Germany, Metro Group, vom Forschungsprojekt RAN (RFID-based Automotive Network), vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und von den jeweiligen Landesämtern für Datenschutz.

"Die Experten unseres Industrieverbandes AIM sind überzeugt, dass die Wahrung des Datenschutzes beim Einsatz von RFID und anderen AutoID-Technologien eine wichtige Aufgabe für Industrie und Gesellschaft ist. Deswegen helfen wir mit unseren Workshops RFID-Lieferanten und RFID-Anwender dabei, den Datenschutz konform zu den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen im europäischen Umfeld umzusetzen.", erläutert Wolf- Rüdiger Hansen, Geschäftsführer des Industriebverbandes AIM-D in Lampertheim.

Carsten Bönig, Bereichsleiter GS1-Technologien von GS1 Germany in Köln, bemerkt dazu: "Die Forderungen an die Wahrung des Datenschutzes und der Privatsphäre betrifft auch Unternehmen aus dem Handelssektor, die EPC/RFID an Produkten einsetzen Deswegen setzt sich GS1 Germany auf nationaler wie auf internationaler Ebene zusammen mit seinen Anwendern dafür ein, dass die Umsetzung des Datenschutzes für den gesamten Industriesektor leicht handhabbar ist und zu Ergebnissen führt, die den Anforderungen der Gesetzgeber und der Konsumenten gerecht werden."

Sicherheit der Informationssysteme: Vorraussetzung für den Datenschutz

Datenschutz ist nur möglich, wenn gleichzeitig die Informationssicherheit der RFIDAnwendungssysteme gewährleistet wird. Deswegen erläutert Harald Kelter, Sicherheitsexperte vom BSI, in den Workshops die Anwendung der Technischen Richtlinie RFID des BSI. Im weiteren Verlauf informieren Experten von GS1 Germany über die aktuellen Standardisierungsaktivitäten im RFID-Kontext im Rahmen des Mandates M436 bei CEN (Europäisches Komitee für Normung - www.cen.eu). GS1 Germany stellt auch sein PIA Framework Tool vor, das die Erstellung der Datenschutzfolgeabschätzung gemäß der europäischen Empfehlung vereinfacht. Die Anwendersicht wird unter anderem von Experten von Gerry Weber International, von der Metro Group und aus dem Forschungsprojekt RAN (RFID-based Automotive Network) präsentiert.

Geplante Termine:

27.9.2012 bei smart-TEC in Oberhaching bei München
04.10.2012 in bei Pepperl + Fuchs in Mannheim
09.10.2012 beim VDA Verband der Automobilindustrie in Berlin 1
8.10.2012 bei GS1 Germany in Köln
07.11.2012 bei AIM-D in Lampertheim

Jeweils von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr. Weitere Informationen im Internet oder bei der AIM-Geschäftsstelle. Workshop-Prospekt mit Anmeldeformular hier: www.AIM-D.de.

AIM-D e.V.

AIM-D e.V. (kurz: AIM) mit Sitz in Lampertheim (Süd-Hessen) ist der führende Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation. Der Verband fördert den Einsatz und die Standardisierung von AutoID-Technologien und -Verfahren. Technologien wie RFID, Barcode, zweidimensionale Codes und Sensorik werden gleichermaßen gefördert. AIM repräsentiert über 130 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. AIM-Mitglieder sind Unternehmen aller Größenordnungen, die Technologien, Systeme und Dienstleistungen für die Objekt-Identifikation und den mobilen Einsatz von IT-Systemen anbieten. Zu den AIM-Mitgliedern gehören zudem 25 Allianzpartner bestehend aus Universitäts- und Forschungsinstituten sowie anderen Verbänden. Unter dem Dach von AIM Global unterstützt AIM außerdem den weltweiten Einsatz von Produkten und die globale Wettbewerbsfähigkeit von Anbietern.

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