Beanspruchung im Sekundentakt

Harteloxierte Schieberführungen in Etikettiermaschinen

Blick in eine Etikettiermaschine. Im Hintergrund ist der sich drehende Behältertisch zu sehen, auf dem Flaschen zwischen Behälterteller und Zentrierglocken fest eingespannt und zentriert sind. Gummierte Beleimungspaletten (rechts) übergeben die Etiketten an die Greiferzylinder mit der hellgrünen Aufnahmefläche (Mitte). Diese wiederum setzen die Etiketten auf die Behälter auf. Dazu fahren Schieber aus der dahinter verborgenen Schieberführung (oben rechts im kleinen Foto) ein und aus. (PresseBox) ( Kerpen, )
AHC Oberflächentechnik ist seit Jahrzehnten verlässlicher Marktpartner von Krones. Die Krones AG mit Hauptsitz in Neutraubling plant, entwickelt und fertigt vor allem Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Der börsennotierte Marktführer kann durch die Oberflächentechnik-Lösungen der AHC auf leichtere Materialien setzen, ohne dabei auf hohe Funktionssicherheit verzichten zu müssen. Das nachfolgende Anwendungsbeispiel soll dies verdeutlichen.

Kaltleim-Etikettiermaschinen statten Glas- und Kunststoffflaschen, Gläser und Formbehälter mit Etiketten verschiedenster Art aus. Die Maschinen müssen präzise und zuverlässig arbeiten, sich einfach bedienen und schnell auf andere Behälter oder Etikettenformate umstellen lassen. Ihre Leistung liegt bei 10.000 bis 36.000 Behältern pro Stunde, also bis zu 10 Behältern pro Sekunde. Dabei übergibt ein Einlaufstern an einen sich drehenden Behältertisch die Behälter, die hier zwischen Behälterteller und Zentrierglocken fest eingespannt und zentriert werden. Gummierte Beleimungspaletten erhalten über eine Leimwalze einen hauchdünnen Leimfilm und die Etiketten, die sie an Greiferzylinder übergeben. Diese wiederum setzen die Etiketten auf die Behälter auf. Um die Präzision dieses Vorgangs gewährleisten zu können, werden die Greiferzylinder mittels Schieber über Schieberführungen geleitet. An dieser Stelle kommt eine Beschichtung der AHC Oberflächentechnik zum Tragen. Die Schieberführungen aus einer leichten Aluminium-Gusslegierung unterliegen nämlich bei etwa 2.000 bis 7.000 Reibungsvorgängen pro Stunde einer nicht unerheblichen Beanspruchung. Durch eine HART-COAT®-PLUS-Beschichtung (Harteloxal + PTFE) wird diese Beanspruchung deutlich gemindert. Im weiteren Produktionsverlauf werden die Etiketten von Bürsten fixiert und geglättet. Die etikettierten Behälter werden vom Auslaufstern erfasst und an das Transportband weitergegeben.

Die Harteloxal-Schicht HART-COAT® bildet sich durch anodische Oxidation in einem gekühlten Säureelektrolyten. Der Aluminium-Grundwerkstoff wandelt sich an seiner Oberfläche in Aluminiumoxid um. Dabei wächst die Oxidschicht zu gleichen Teilen nach innen und nach außen, wodurch eine definierte Maßänderung des Bauteils entsteht. Besonders erwähnenswert ist der sehr gute, auf atomaren Bindekräften beruhende Verbund mit dem Grundmaterial, aus dem die Schicht entstanden ist. Die Härte des Aluminiumoxids bewirkt eine hohe Verschleißfestigkeit der Schicht. Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften ist die HART-COAT®-Schicht zusätzlich mit eingelagerten PTFE-Gleitstoffen versehen (HART-COAT®-PLUS). Das Reinigen der Oberfläche wird darüber hinaus durch ihr Antiadhäsionsverhalten erleichtert.

Durch die AHC-Beschichtung HART-COAT®-PLUS konnten die Schieberführungen aus dem Leichtbau-Werkstoff AlMg3 (Gusslegierung) konstruiert werden. Sie verfügt über eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit und überzeugende Gleiteigenschaften.
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