Hoffest auf dem Aspichhof Ottersweier - Einblicke in ein ungewöhnliches Konzept

Der Aspichhof in Ottersweier will nachhaltige Wirtschaftlichkeit mit sozialem Engagement verbinden - und dabei alte landwirtschaftliche Traditionen bewahren.

Neugieriges Schwein auf dem Aspichhof in Ottersweier (Foto: Proplanta) (PresseBox) ( Stuttgart, )
Vergangenen Sonntag fand auf dem Aspichhof in Ottersweier das alljährliche Hoffest in Verbindung mit der Aktion "Gläserne Produktion" des Landwirtschaftsamtes statt. Rund 2.000 große und kleine Besucher nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, sich bei Führungen durch Weinberge und Molkerei, in der Schaubrüterei und nicht zuletzt auch bei Speis und Trank über die Produktion von Lebensmitteln zu informieren.

Der vor fast 750 Jahren gegründete Aspichhof verfolgt ein ungewöhnliches Konzept: Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Wirtschaftlichkeit mit sozialem Engagement zu verbinden. Gut ein Dutzend Bewohner, Menschen mit geistigen oder körperlichen Schwächen aller Altersstufen, werden in den äußerst vielseitigen Arbeitsbereichen des Hofes entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen eingesetzt.

Eng verbunden ist diese Vision mit der Person des derzeitigen Geschäftsführers der 2004 gegründeten Aspichhof gGmbH, Dr. Ewald Glaser, mit dem Proplanta während des Hoffestes sprach. Der Agraringenieur, Vorstandsvorsitzender der Karlsruher Genossenschaft ZG Raiffeisen, hat sich das Ziel gesetzt, mit dem Aspichhof die Vielfalt landwirtschaftlicher und handwerklicher Traditionen zu pflegen. Die umfassende ursprüngliche Erzeugung, als Gegenkonzept zur mittlerweile üblichen einzelbetrieblichen Spezialisierung, kommt dabei in ihrer Vielseitigkeit den Bedürfnissen der Bewohner entgegen. „Dank unseres ansprechenden Warensortimentes und Engagements haben wir es geschafft, Stammkunden sogar aus Karlsruhe zu gewinnen“, erzählt Glaser stolz im Gespräch mit Proplanta.

Die Betriebszweige des Aspichhofes reichen von Wein- und Obstbau, Maisanbau, Grünland, Milchvieh- und Schweinehaltung bis zur Geflügelhaltung. Die Produkte werden in der hofeigenen modernen Molkerei, der Bäckerei und der Metzgerei weiterverarbeitet und unter anderem über den eigenen Hofladen vertrieben.
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