Advantech liefert Computerlösung für die Handsfree Group

£140 Millionen Projekt für einsatzkritische, ortsfeste Fahrzeuggeräte (FVD) in britischen Rettungsdienstfahrzeugen

Matthew Johnson, Geschäftsführer und Gründer der Handsfree Gruppe (PresseBox) ( Germering, )
Die Handsfree Group wurde als einer von zwei Rahmenlieferanten ausgewählt, um dem britischen Notfallnetzwerk (ESN) und den anderen Notfallgemeinschaften der UK User Operator (UO) feste Fahrzeuggeräte (FVD) und dazugehöriges Zubehör zur Verfügung zu stellen. Die Handsfree Group wurde vom britischen Innenministerium für die Umrüstung der ESN-Notfallfahrzeuge auf den neuen 4G-LTE-Mobilfunkstandard ausgewählt. Als Hauptlieferant der Handsfree-Gruppe wird die Advantech Service-IoT GmbH die zentrale Steuereinheit einschließlich der Displaylösungen entwickeln.

2018 hatte das britische Innenministerium ein ressort- und abteilungsübergreifendes Projekt mit dem Ziel ausgeschrieben, die technisch limitierte mobile Kommunikation für Notfalldienste (ESMCP) durch ein moderner ausgestattetes, zeitgemäßes System zu ersetzen. Um die Qualität der Kommunikation der Teilnehmer im britischen Emergency Service Network (ESN) untereinander zu verbessern und abzusichern, sollten dabei vor allem auch die Sprach- und Datendienste optimiert werden.

Einen gewichtigen Bestandteil des Projektauftrags bildete dabei die Ausrüstung der im „Blaulichtsektor“ eingesetzten Fahrzeuge mit festinstallierten Einrichtungen zur Betreibung von Notfallnetzen. Rund 40.000 Einsatzwagen, mit denen Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und weitere Ersthelfer vor allem im Straßenverkehr unterwegs sind, sollten in einem absehbaren Zeitrahmen sämtlich auf den Mobilfunkstandard der dritten Generation (LTE) umgerüstet werden. Allein in den kommenden vier Jahren, so das ambitionierte Ziel des Regierungsprojekts, sollen die betreffenden Fahrzeuge neu ausgestattet werden und die ESN-Kommunikation im Land auf ein neues Level hieven.

Schließlich gab das britische Innenministerium im Oktober 2019 bekannt, dass – als einer von zwei Rahmenlieferanten – die in Großbritannien ansässige Handsfree-Gruppe für die Ausstattung der ESN-Einsatzfahrzeuge ausgewählt worden war. Als einer der Hauptlieferanten von Handsfree fester Bestandteil des Angebots: die Leistungen der Advantech Service-IoT. Als Sublieferant wird das Unternehmen mit Sitz im oberbayerischen Germering dabei für die Entwicklung und Lieferung der zentralen Computing-Lösung zuständig sein.

Die von Handsfree konzipierte ESN-Lösung ist für Advantech mit einer Reihe besonderer Anforderungen verbunden. So bietet die entsprechende Box die Anbindung von zwei Displays. Zudem stellen die Geräteeinheiten Android 10 samt GMS als Betriebssystem bereit; als Mobile Device Management wird AirWatch eingesetzt. Hinzu kommt, dass die Anwendung aktueller LTE- und WiFi-Technologie auf eine permanente Verbindung zur zentralen Leitstelle ausgerichtet ist und somit Kommunikation „in Echtzeit“ bereitstellt.

Lars Böddeker, Director Transport & Logistics Alliances Advantech Service-IoT: „Unsere beiden 5,7 und 7 Zoll großen, kapazitiven Displays bilden die Oberfläche, auf der den Einsatzkräften alle wesentlichen Informationen zur Verfügung gestellt werden. Sämtliche für die Notfälle benötigten Peripheriegeräte, wie zum Beispiel Lautsprecher, Telefone, Handsets oder Blaulichtsignale, können dabei an unsere Steuereinheit angeschlossen und über sie bedient werden.“

Ein weiterer starker Pluspunkt für ESN-Anwendungen, so Matthew Johnson, Geschäftsführer und Gründer der Handsfree Gruppe, sei die Industriequalität von Advantech-Lösungen. „Gerade in ihrem Anwendungsbereich müssen sich die Einsatzkräfte auf die Robustheit und Funktionstüchtigkeit ihrer Hard- und Softwareeinheiten verlassen können. Advantechs Lösungen sind bekannt für ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schock- und Vibrationseinflüsse, aber auch gegen negative Umgebungsfaktoren wie Schmutz und Temperaturschwankungen. Deshalb sind wir sehr froh, mit Advantech zusammenzuarbeiten und sie an unserer Seite zu haben!“

Böddeker: „Für mich markiert ein Auftrag dieses Umfangs, verbunden mit diesem hohen Renommee, nicht nur einen unternehmerischen Meilenstein: Er ist auch eine besondere Würdigung der Leistungen unserer Mitarbeiter im Unternehmen. Dazu haben Lösungen, die wir für ESN-Anwendungen entwickeln, für mich immer auch eine besondere Bedeutung, denn ihr Einsatz hilft möglicherweise, Leben zu retten.“
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