Zwei neue Windparks für die Hunsrücker Energiewende

200 Horather und Merschbacher feiern Windparkeinweihung im Hunsrück / Projektpartner loben die hervorragende Zusammenarbeit / Sauberer Strom für 25.000 Haushalte

Horath/Wiesbaden, (PresseBox) - Nach einer heißen Frühsommerwoche wehte ein kräftiger Wind zur Einweihung der Hunsrücker Windparks Horath und Merschbach am vergangenen Sonntag. Rund 200 Bürger aus den beiden Ortsgemeinden und der Region waren gekommen, um gemeinsam mit dem Projektentwickler ABO Wind und dem Betreiber Schöller Wind des Windparks Merschbach zu feiern.

Merschbachs Bürgermeisterin Iris Hornberg sagte: „Als einer der kleinsten Orte in der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf sind wir sehr stolz und freuen uns, dass wir zwei Windkraftanlagen realisieren konnten.“ Horaths Bürgermeister Egon Adams ergänzte: „Wir machen nicht viel Wind um unsere Dörfer, wir nutzen ihn lieber, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“ Er betonte auch die Rolle der Pachteinnahmen für den Gemeindehaushalt: „Wir haben das ‚Tal der Tränen‘ verlassen und leisten zusätzlich noch den vereinbarten Solidarbeitrag für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde.“ Die interkommunale Zusammenarbeit würdigte auch Marc Hüllenkremer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf: „Die Energiewende macht an Grenzen nicht Halt, darum ist es unsere Aufgabe, in der gesamten Region an einem Strang zu ziehen und das haben wir hier geschafft.“ Hüllenkremer lobte auch die Auftritte der Kita St. Martin und der DJK-Tanzgruppen Minis und Hoata Danz-Kids: „Es ist toll, dass ihr Kinder das Fest so mitgestaltet, denn um eure Zukunft geht es hier heute.“

ABO Wind ist mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf schon lange verbunden hat und hat seit dem Jahr 2002 dort nun bereits 25 Windkraftanlagen und den Lehrpfad Hunsrücker Windweg errichtet, sechs weitere Anlagen sind aktuell im Bau. „Vor 15 Jahren habe ich mein erstes Windparkfest ganz in der Nähe in Berglicht gefeiert“, erinnerte sich ABO Wind-Geschäftsleiterin Urta Steinhäuser. „Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen wieder ein Fest zu feiern.“ Steinhäuser bedankte sich bei allen Beteiligten der Gemeinden, der Kreisverwaltung und der Forstämter: „Die Arbeit mit Ihnen ist etwas Besonderes und wirklich einzigartig. Darum haben wir heute richtig etwas zu feiern.“

Auch Jörg Röver, Geschäftsführer der Schöller Wind GmbH, die den Windpark Merschbach betreibt, lobte die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Er wies auf die zeitgleich stattfindenden Demonstrationen gegen zwei marode belgische Atomkraftwerke hin und ergänzte: „Moderne Windparks wie diese beiden hier im Hunsrück sind nicht nur Teil der notwendigen Energiewende, sie sind der Anfang vom Ende der Atomenergie.“

Die neun Anlagen des Windparks Horath des Typs Vestas V112 mit 3,3 Megawatt Nennleistung gingen im September 2016 ans Netz. Im März 2017 folgten zwei Anlagen des Typs Vestas V126 mit ebenfalls 3,3 Megawatt Nennleistung in Merschbach. Insgesamt produzieren die elf neuen Anlagen rund 85 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom – so viel verbrauchen rund 25.000 durchschnittliche Haushalte. Sie ersparen der Umwelt den Ausstoß von rund 64.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Nach den Auftritten des Kindergartens und der Kindertanzgruppen begleitete der Musikverein Horath das Einweihungsfest musikalisch. Für Speisen und Getränke sorgten die Ortsgemeinde Merschbach sowie die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein, der Männergesangverein Cäcilia und die DJK aus Horath. Während die Kinder am Stand der Kita St. Martin Windrädchen basteln konnten und geschminkt wurden, informierten sich die Erwachsenen am ABO Wind-Stand über die Windenergie und besichtigten den Turmfuß der Windkraftanlage. 

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ABO Wind AG

Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits mehr als 600 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von rund 1.300 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 400 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro.

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