ABB feiert 30 Jahre KNX - Zukunftsweisende Smart Buildings bauen auf bewährten Standard

(PresseBox) ( Heidelberg, )
Happy Birthday, KNX! 30 Jahre gibt es den weltweit einheitlichen Standard inzwischen. Ob Beleuchtung, Heizung oder Einbruchschutz – KNX ermöglicht, dass Tausende Produkte verschiedener Hersteller eine Sprache sprechen. Der Standard vereinfacht die Automatisierung von Gebäuden erheblich und ist nach wie vor zukunftsweisend – die ideale Basis für Smart Buildings mit mehr Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Ferngesteuerte Rollos, Beleuchtung, die sich per App steuern lässt, oder automatische Zugangskontrollen – die Bandbreite dessen, was vernetzte Gebäude heute können, ist groß und sie wächst stetig. Smart Buildings, seien es Industrie-, Bürogebäude oder Privathaushalte, gehört die Zukunft. Dabei reichen die Anfänge der Gebäudeautomatisierung weit zurück. Seit fast drei Jahrzehnten bietet ABB Produkte für die Haus- und Gebäudeautomation und ist heute einer der weltweit führenden Hersteller.

Viele ABB-Lösungen basieren auf der KNX-Technologie. Früher bekannt als EIB (Europäischer Installationsbus), haben mehrere Unternehmen gemeinsam 1990 das herstelleroffene System für die digitale Ver-netzung von Gebäuden eingeführt. KNX ist die Abkürzung von Konnex, das vom lateinischen „connexio“ (dt. Verbindung) stammt. Heute gilt KNX weltweit als Standard in der Gebäudeautomation. Seither können Tausende von Produkten verschiedener Hersteller in einem vollständig integrierten Steuerungssystem für Gebäude zusammenarbeiten. Mit mittlerweile mehr als 400 beteiligten Geräteherstellern bietet KNX die größte Geräteauswahl und den höchsten Funktionsumfang im Bereich Smart Home.

1993 führte ABB unter den Marken Busch-Jaeger und ABB ihre KNX-Lösungen ein. Seither hat ABB zahlreiche Produkte für die Haus- und Gebäudeautomation auf Grundlage dieses Standards entwickelt. Das Angebot reicht von Luftgütesensoren, Jalousie-/Rollladenaktoren über Bedienelemente wie Displays, mit denen sich zahlreiche Funktionen im Haus per Fingertipp steuern lassen, bis hin zu durchgängigen Automatisierungslösungen für Heizung, Lüftung und Klima (einige Entwicklungen im Überblick siehe Grafik unten).

ABB i-bus® KNX

Bewährt hat sich insbesondere ABB i-bus® KNX. Bei diesem System kommunizieren alle Geräte über ein einziges Buskabel miteinander, das zusätzlich zur Stromleitungen verlegt wird. Das bedeutet, dass alle elektrischen Funktionen sowohl in Wohn- als auch in Geschäftsgebäuden über das Bussystem miteinander verbunden sind. Die ABB i-bus® KNX-Produktpalette umfasst Komponenten, die das gesamte Anwendungsspektrum heutiger Gebäude abdecken, von der Beleuchtungs- und Jalousie/Rollladensteuerung bis hin zu Heizung, Lüftung, Klima sowie Sicherheit und Energiemanagement.

Neue, innovative Lösungen

Auch für die Zukunft bleiben KNX-Lösungen wegweisend bei ABB. Ein Beispiel hierfür sind die neu auf den Markt gekommenen Professional Schaltaktoren mit Energiefunktion, die im Zusammenspiel mit dem EQmatic KNX den Energieverbrauch im Gebäude messen und optimieren. Neben den KNX-Lösungen kommt im nächsten Jahr beispielweise eine Bacnet-Lösung auf dem Markt, die es ermöglicht, alle zentralen HLK-Systeme wie Kessel und Kühler, Lüftungsgeräte, Klima-Geräte und Kühldecken zu steuern. Das bedeutet, dass alle ABB i-bus KNX-Geräte über das ABB KNX-BACnet Gateway mit den neuen ABB Cylon BACnet HLK-Geräten kommunizieren können. So lassen sich Datenpunkte und Strategien im gesamten Projekt zu Steuerungs- und Regelungszwecken verwenden, in der Gebäudeleittechnik anzeigen und überwachen. Dazu kommt beispielsweise die ABB Cylon Aspect Software zur Anwendung.

Ebenfalls neu ist FLXeon aus dem ABB Cylon Portfolio. Das leistungsstarke System realisiert effektiv das Gebäudemanagement und unterstützt sowohl Systemintegratoren und Facility Manager als auch Hauseigentümer bei ihrer Arbeit. Sie können beispielsweise von überall und mit jedem Gerät auf wichtige Gebäudedaten zugreifen. Die neue Benutzeroberfläche ist optimiert für mobile Anwendungen. Insgesamt lässt sich mit den Lösungen von ABB eine optimierte Energiebilanz mit einem bis zu 30 Prozent geringeren Verbrauch erreichen.

Zukunftstrend Smart Buildings und Smart Cities

Mit ihren KNX-basierten Lösungen ist ABB im Hinblick auf die Zukunftstrends Smart Buildings und Smart Cities bestens aufgestellt. Ob Energiemanagement, Instandhaltung, oder Heizungssteuerung – ABB nutzt die Möglichkeiten von IoT (Internet of Things) sowie Künstlicher Intelligenz und schöpft das Automatisierungspotenzial von intelligenten Gebäuden voll aus. Ebenso unterstützt ABB die Entwicklung von Smart Cities – Städte, die mehr Lebensqualität, Komfort und Nachhaltigkeit durch smarte Energie, Ressourcen-schonung und digitale Vernetzung bieten. Zusammen mit Partnern wie MS, IBM, HPE und Eriksson bietet ABB ihren Kunden Zugang zu digitalen Lösungs-Ökosystemen für jeden Aspekt des Stadtlebens – von Bildung, Gesundheitsversorgung, Sicherheit über Verwaltung, Konnektivität bis hin zu Bürgerengagement.

Schlüsselthemen für ABB 2021

ABB hat vier zentrale Themen identifiziert, die für ihre Kunden im Bereich Smart Home wichtig werden und auf die sich das Unternehmen in der Produktentwicklung konzentrieren will:

1. Micro-Grid Living

Die Energielandschaft wird sich bis 2030 grundlegend wandeln. Gebäude werden selbst Energie erzeugen und direkt über Micro Grids vernetzt sein. ABB fokussiert sich auf Lösungen für noch mehr Energieeffizienz.

2. Gesundes Wohnen

Bis 2030 werden Smart Buildings auf Umwelteinflüsse reagieren. Inzwischen ist auch die Pandemietauglichkeit von Gebäuden ein erklärtes Ziel. ABB will die stärkere Nutzung etwa von Künstlicher Intelligenz prüfen.

3. Wohnen im Alter

Die Lösungen der Gebäudeautomatisierung werden immer erschwinglicher und nutzerfreundlicher. Davon profitieren insbesondere Senioren: Smart-Home-Anwendungen wie ABB free@home® machen das Wohnen im Alter einfacher und sicherer.

4. Agile Gebäude

Wohnen und arbeiten gehen verstärkt ineinander über. Experten gehen davon aus, dass bis 2021 etwa 30 Prozent der weltweiten Erwerbstätigen mindestens einmal pro Woche von zu Hause aus arbeiten wer-den. Gebäude müssen sich stärker an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen. ABB konzentriert sich darauf, intelligente Daten als Schnittstelle zu Lösungen zu verwenden und das Potenzial von Cloud-Computing zu nutzen.
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