3M gehört zu den fünf Preisträgern

Europäisches Benchmarking im Technologiemanagement

Professor Günther Schuh, Direktor des Fraunhofer IPT und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen (rechts), überreichte als Projektleiter bei der Abschlusskonferenz die Urkunde an Klaus Bohle, Leiter des Projektmanagements in der Industrial Business Group von 3M in Deutschland (Foto:3M) (PresseBox) ( Neuss, )
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie hat gemeinsam mit einem hochkarätigen Industriekonsortium im Rahmen eines europäischen Benchmarkings im Technologiemanagement die fünf besten Unternehmen als "Successful Practice" ausgezeichnet: Neben der 3M Deutschland GmbH sind dies die Oerlikon Leybold Vacuum GmbH, Rolls Royce PLC, Johnson Controls Automotive Seating und die Infineon Technologies AG.

Besonders hervorgehoben wurde bei der Bewertung von 3M dessen Innovationskultur: "Technologiemanagement wird bei 3M wirklich gelebt und ist in den Köpfen der Mitarbeiter verankert", so die Jury. Lob fand darüber hinaus die Zusammenfassung der 46 Technologieplattformen in einem Periodensystem. "Dadurch ergibt sich eine sehr gute Strukturierung der technologischen Kompetenzen, die schnell neue strategische Felder erschließbar macht." Schließlich habe das Unternehmen 3M als einziges "Successful Practice" gezeigt, wie es den Erfolg seines Technologiemanagements sowohl anhand qualitativer und quantitativer Messgrößen als auch mittels Indikatoren misst.

160 Teilnehmer aus Europa

Die Besten des Vergleichs wurden in Zusammenarbeit mit einer Jury aus Leitern des Technologiemanagements und Mitgliedern der Forschung und Entwicklung erfolgreicher internationaler Unternehmen, die zugleich das Konsortium des Projekts stellten, ermittelt. Leiter des Projekts war Professor Günther Schuh, Direktor des Fraunhofer IPT und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen.

Die aktuellen Herausforderungen im Technologiemanagement bildeten die Basis für eine detaillierte schriftliche Befragung, an der sich 160 Unternehmen, davon 70 Prozent aus Deutschland, beteiligten. Ausführliche Interviews mit den aussichtsreichsten Kandidaten führten zu detaillierten, anonymisierten Fallstudien. Daraus wählte das Konsortium die fünf besten Unternehmen aus. Ein Besuch und eine Analyse vor Ort bestätigten die erfolgreichen Technologiemanagement-Ansätze, die dann im Rahmen einer gemeinsamen Abschlusskonferenz von den Siegerunternehmen präsentiert wurden.
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