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(pressebox) (Frankfurt, 10.09.2026) Reparaturprozesse werden zunehmend digital – doch viele Flotten und Werkstätten arbeiten weiterhin mit voneinander getrennten Systemen. Für Fehlererkennung, Diagnose, Serviceplanung und Teilebeschaffung sind häufig unterschiedlich etablierte Einzelsysteme im Einsatz. Das kostet Zeit und erschwert eine effiziente Reparaturabwicklung. Auf der Automechanika Frankfurt 2026 zeigt ZF Aftermarket, wie offene digitale Workflows bestehende Kundensysteme mit Lösungen von ZF und Partnern verbinden. So werden zentrale Schritte im Reparaturprozess gebündelt – von der Problemerkennung bis zur abgeschlossenen Reparatur schneller, transparenter und effizienter.
„Unser Ziel ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, Probleme schneller zu lösen und wachsende Komplexität besser zu beherrschen. Schon heute vernetzt ZF Aftermarket mehr als 2.000 Flotten und 50.000 Werkstätten im Aftermarket-Ökosystem – und macht aus einzelnen Interaktionen ein stärker koordiniertes, datengestütztes Servicenetzwerk. Indem wir Remote-Fahrzeugdaten, Diagnose, Werkstattprozesse und Teilebeschaffung zusammenführen, schaffen wir praxisnahe Lösungen, die im Alltag messbaren Mehrwert liefern und unser Versprechen von ‚Maximizing Uptime‘ unterstreichen“, sagt Philippe Colpron, Leiter ZF Aftermarket.
Wie hoch der Mehrwert integrierter digitaler Workflows ist, zeigt sich entlang des gesamten Reparaturprozesses eines Flottenfahrzeugs. Durch die Verbindung von Remote-Fahrzeugdaten, Diagnose, Werkstattprozessen und Teilebeschaffung unterstützt ZF Flotten und Werkstätten dabei, vom ersten Fehlerhinweis bis zum Abschluss der Reparatur koordiniert zusammenzuarbeiten.
Ferndiagnose für eine frühere Fehlererkennung
Tritt an einem Fahrzeug ein technisches Problem auf, kann schneller Zugriff auf Diagnosedaten entscheidend sein. ZF Bus Connect, die Telematik- und Flottenmanagementlösung von ZF Aftermarket für Busse, lässt sich über eine CAN-Tunnel-Verbindung mit ZF [pro]Diagnostics, der Diagnosesoftware von ZF Aftermarket, verknüpfen. So kann Werkstattpersonal aus der Ferne auf Fahrzeugdiagnosesysteme zugreifen und bereits mit der Fehlersuche beginnen, bevor das Fahrzeug überhaupt in der Werkstatt eintrifft. Das hilft Flotten, die Betriebszeit zu maximieren und die operative Effizienz zu steigern.
Fahrzeugdaten aus dem CAN-Netzwerk werden über die Infrastruktur von ZF Bus Connect übertragen und im ZF [pro]Diagnostics-System remote verfügbar gemacht. Mechaniker erhalten Zugriff auf Diagnosefunktionen wie ECU-Informationen, Diagnosefehlercodes, Live-Sensorwerte und Diagnoseroutinen. Während klassische Telematiklösungen in der Regel Warnungen und Statusmeldungen liefern, ermöglicht die Kombination aus ZF Bus Connect und ZF [pro]Diagnostics eine umfassende Annahme per Ferndiagnose. Ausfallursachen lassen sich dadurch früher identifizieren und Wartungsentscheidungen treffen, bevor Fahrzeuge die Werkstatt erreichen.
Dieselbe CAN-Tunnel-Konfiguration kann auch mit Diagnosetools von Drittanbietern genutzt werden. Dadurch lassen sich bestehende Diagnoseumgebungen in Remote-Service-Workflows integrieren.
Ansprechpartner:
Mediengruppe Telematik-Markt.de
Telefon: +49 (4102) 20545-40
Fax: +49 (4102) 20545-43
Zuständigkeitsbereich: Chefredaktion
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