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(pressebox) (München, 02.06.2003) Sophos hat heute vor einem Computer-Virus gewarnt, der sich weit im Internet verbreitet und mitunter vorgibt, vom Microsoft-Gründer Bill Gates höchst persönlich zu stammen.
Der Sobig-C-Wurm, der sich per Massen-E-Mail verbreitet, schickt sich selbst an E-Mail-Adressen, die er auf der Festplatte des infizierten Computers findet. Außerdem verteilt sich der Wurm via Network-Shares.
Sobald sich der Wurm an andere Computernutzer weiterleitet, verwischt er seine Spuren, indem er in das Absender-Feld entweder Adressen einsetzt, die er auf der Festplatte des jeweiligen Computers gefunden hat, oder [Link inaktiv].
Infizierte E-Mails tragen Betreffzeilen wie 'Re: Movie', 'Re: Approved' oder 'Re: Your application' und beinhalten die Information 'Please see the attached file'. Der Wurm ist mit verschiedenen Attachments unterwegs - unter anderem mit Dateinamen wie screensaver.scr, movie.pif oder documents.pif.
'Viele Anwender nehmen sich vor EXE- und VBS-Dateien
in acht, die in ihrem Posteingang landen, realisieren
aber oft nicht, dass ebenso PIF- und SCR-Dokumente
Viren enthalten können,' meint Gernot Hacker,
Senior Technical Consultant bei Sophos. 'Unternehmen
sollten alle funktionsfähigen Programme schon am
E-Mail-Gateway abblocken - das ist der einfachste
Weg, eine Infektion durch einen neuen E-Mail-Virus
zu vermeiden.'
Sophos rät Unternehmen, darüber nachzudenken, alle ausführbaren Programme am E-Mail-Gateway zu blockieren. Es ist nur selten notwendig, es Nutzern zu erlauben, Programme per E-Mail von außen zu empfangen. Unternehmen haben so wenig zu verlieren, aber so viel zu gewinnen, wenn sie einfach alle Programme, die per E-Mail hereinkommen, abfangen lassen - egal ob sie einen Virus enthalten oder nicht.
Weitere Informationen über W32/Sobig-C und wie Sie sich dagegen schützen können, finden Sie unter: [Link inaktiv]
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