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Sommerzeit und Fußball-WM sind Hochsaison bei Facebook: Sophos gibt 6 Tipps zur sicheren Nutzung

(pressebox) (Wiesbaden, 11.06.2014) Facebook ist immer eine Story wert. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht Accounts gehackt, Mobbing oder Shitstorms betrieben oder anderer Unfug angezettelt wird. Gerade in den kommenden Wochen hat der persönliche Facebook-Account für zahlreiche Nutzer eine besondere Bedeutung: Ferien und Fußball-WM stehen vor der Tür - viele wollen ihre Glücks- oder Unglücksmomente teilen und Urlaubsfotos posten.

Nur jeder siebte Deutsche will während der Ferienzeit Urlaub vom Internet nehmen. 60 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Privatpersonen nehmen ein oder mehrere internetfähige Geräte mit in den Urlaub und 80 Prozent von ihnen haben die Nutzung des Geräts bereits fest eingeplant (1).

Facebook ist bekannt dafür, seine Einstellungen in regelmäßigen Abständen zu verändern. Häufig erfolgen Updates in so kurzer Abfolge, dass die Nutzer entstandene Schwachstellen erst spät oder gar nicht bemerken und die daraus entstehenden Konsequenzen womöglich auch gar nicht absehen können.

Im Falle der jüngsten Facebook-Pläne, die den Zugang auch für Kinder unter 13 erlauben sollen (2), wären die Geschädigten noch jünger als bisher. Für die Sicherheit in sozialen Netzwerken ist es ratsam, die Einstellungen und Updates im Auge zu behalten - sei es für den eigenen Account oder auch den der Kinder.

Die einfachen, aber effektiven Tipps der SophosLabs-Experten helfen dabei, im Rahmen der begrenzten Facebook-Möglichkeiten die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

1. Wer kann Sie sehen?

Sind Sie darauf erpicht, dass Hinz und Kunz Ihnen auf Facebook nachstellen kann? Nein? Dann schränken Sie ein, wer Ihre Posts sehen kann. Unvermeidlich offen im Netz stehen Ihr Profil mit Name und Bild, aber viele anderen Aspekte des Facebook-Auftritts können und sollten vor den Blicken Unbefugter verborgen werden. Klicken Sie dazu auf das kleine Schloss-Symbol rechts oben (die Privatsphäre-Einstellungen) und wählen Sie "Wer kann meine Inhalte sehen?". Unter der Rubrik "Wer kann meine zukünftigen Inhalte sehen" können Sie "Öffentlich", "Freunde", "Nur ich" oder "Benutzerdefiniert" auswählen. Empfehlenswert ist hier alles außer "Öffentlich". In diesem Fall ist jeder neue Eintrag für die gesamte Facebook-Gemeinde sichtbar. Wenn Sie Bedarf an großer Aufmerksamkeit haben, weil Sie z. B. ein soziales Projekt fördern, können Sie spezielle Beiträge einfach manuell auf "Öffentlich" stellen. Der Button befindet sich direkt über dem Eingabefeld.

Auch die Leserschaft der bereits geposteten Mitteilungen sollten Sie eingrenzen. Klicken Sie dazu auf den kleinen Pfeil rechts oben und wählen Sie im Pop-up-Fenster "Einstellungen" aus. Anschließend in den Privatsphäre-Bereich auf der linken Seite gehen und bei "Wer kann meine Inhalte sehen" die Option "Vergangene Beiträge einschränken" wählen. Anschließend können Sie über die Schaltfläche "Alte Beiträge beschränken" sicherstellen, dass diese nur noch von Freunden gelesen werden können. Zusätzlich kann es auch nicht schaden, zu prüfen, wie offenherzig Ihre "Über mich"-Rubrik geraten ist. Gehen Sie hierzu auf "Seiteninfo aktualisieren" unter Ihrem Coverbild und wählen Sie den Bereich aus, den Sie bearbeiten möchten. Auch hier können Sie selbst entscheiden, was sichtbar sein soll.

2. Wer kann Sie kontaktieren?

Es kann recht nervend sein, wenn Sie auf Facebook ständig von irgendwelchen Fremden angesprochen werden. Um das zu verhindern, sollten Sie die Kontaktmöglichkeiten einschränken. Gehen Sie dazu erneut auf der Schloss-Symbol rechts oben und klicken Sie auf "Wer kann mich kontaktieren?". Standardmäßig ist hier "Einfaches Filtern" ausgewählt. Das bedeutet, dass sowohl Ihre Freunde, aber auch Leute, die Sie potenziell kennen könnten, eine Nachricht schicken können. Und die Anzahl dieser potenziellen "Bekannten" kann ganz schön groß sein. Wenn Sie nur Freunden ermöglichen wollen, Ihnen Nachrichten zu schicken, wählen Sie einfach die Option "Strenges Filtern" aus. In diesem Bereich können Sie bei Bedarf zudem limitieren, wer Ihnen Freundschaftsanfragen senden darf.

3. Wer kann Sie finden?

Das Internet macht das Auffinden von privaten Profilen auf Basis von Namen oder Kontaktdaten sehr einfach. Entsprechend kann natürlich auch Ihr Facebook-Account mit Hilfe der E-Mail oder Telefonnummer, die Sie zum Anmelden nutzen, gefunden werden. Um das zu verhindern, wählen Sie das Pop-up-Fenster mit dem Pfeil links oben aus und wählen "Einstellungen". Anschließend klicken Sie im Privatsphärenbereich auf der linken Seite "Wer kann nach mir suchen?". Standardmäßig hat Facebook hier "Alle" eingetragen. Das sollten Sie ändern und entsprechend eine der anderen Optionen bei E-Mail und Telefonnummer wählen.

4. Lassen Sie sich benachrichtigen.

Es kann für die Sicherheit Ihres Accounts hilfreich sein zu erfahren, ob von einem unbekannten Computer oder einem anderen Gerät auf Ihre Facebook-Seite zugegriffen wurde. Um dem Zugriff einen Riegel vorzuschieben, müssen Sie wieder in die "Einstellungen" gehen. Wählen Sie dann den Bereich "Sicherheit" auf der linken Seite aus und klicken Sie auf "Anmeldebenachrichtigungen bearbeiten". Jetzt können Sie sich aussuchen, ob Sie im Fall der Fälle per E-Mail oder SMS informiert werden wollen. "Änderungen speichern" nicht vergessen, um das Feature zu aktivieren!

5. Aktivieren Sie die Log-in-Berechtigungen.

Last but not least können Sie ein weiteres Sicherheitslevel auf Facebook aktivieren, wenn Ihr Facebook-Account von einem unbekannten Browser aufgerufen werden soll. Wenn Sie diesen Service nutzen wollen, schickt Ihnen Facebook einen Code auf Ihr Telefon, den Sie zum Log-in eingeben müssen. Dazu gehen Sie erneut in Einstellungen und aktivieren im Bereich "Sicherheit" die Option "Anmeldebestätigungen". Ab sofort müssen Sie zwar einen Code eingeben, wenn Sie Facebook von einem Gerät nutzen, das Sie nicht standardmäßig verwenden, aber dieses Feature macht es Hackern auch sehr viel schwerer, einen Account zu kapern. Zu beachten ist hier allerdings, dass die Code-Eingabe auch dann notwendig ist, wenn Sie bei Ihrem Browser automatisch die History löschen lassen oder einen Privatmodus aktiviert haben.

6. Nutzen Sie unterwegs ein sicheres W-Lan

Deaktivieren Sie die automatische Einwahl Ihres Gerätes in verfügbare Netze und misstrauen Sie kostenlosen Hotspots. Häufig sind diese Netzte völlig ohne Schutz. Verwenden Sie, wann immer möglich, sichere Verbindungen. Sie erkennen diese an einem Schloss oder dem "https" vor der URL. Schalten Sie automatische Verbindungen von Apps oder Lokalisierungsdiensten aus. Loggen Sie sich vollständig aus verwendeten Konten aus, wenn Sie diese von einem fremden Rechner im Hotel oder Café aus aufgerufen haben.

Für Privatanwender, die mit dem PC oder Smartphone sicherer im Netz unterwegs sein möchten, bietet Sophos ein kostenloses Tools:

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Quellen:

(1) [Link inaktiv] <[Link inaktiv]>

(2) [Link inaktiv] <[Link inaktiv]>

Über Sophos Technology GmbH: Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos' Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de .

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