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(pressebox) (Wiesbaden, 30.06.2022)
Seit geraumer Zeit wird vor Romance-Scammern und Porn-Scammern gewarnt. Jetzt versuchen es die Cyberkriminellen mit einer hybriden Kombination aus beidem und haben dabei auch die LGBTQ+ Gemeinde im Visier. Die US-amerikanische Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat daher eine besondere Warnung vor dieser Art von Erpressung für Menschen aus der LGBTQ+-Gemeinschaft herausgegeben, die sich noch nicht „geoutet" haben.
Die Masche
Mit der hybriden Kombination aus Romantik-Porno-Scam sprechen die Cyberkriminellen ihre Opfer in der Regel auf einer Dating-Website an. Dies entspricht im ersten Schritt der klassischen Vorgehensweise, bei der die Romantic-Scammer, um das Interesse und Vertrauen ihrer Opfer werben. Der Unterschied mit der hybriden Masche liegt jedoch darin, dass sich die Scammer kaum Zeit nehmen, die Opfer über einen längeren Zeitraum um Geld zu bitten. Stattdessen überreden sie sie dazu, explizite Fotos auszutauschen. Die Betrüger täuschen Vertrauen vor, indem sie selbst angebliche eindeutige Fotos senden – wie man sich vorstellen kann, sind diese natürlich nicht von den Scammern. Anschließend wechseln die Betrüger in den Porn-Scam-Modus und versuchen Schweigegeld zu erpressen: „Zahlen Sie Schweigegeld, oder wir werden die Informationen und Fotos an Leute weitergeben, die nichts davon wissen sollen". Der Unterschied zum klassischen Porn-Scam, der in nahezu allen Fällen ein Fake ist, liegt darin, dass die Scammer jetzt tatsächlich über prekäres Material ihrer Opfer verfügen.
Als wenn sexuelle Erpressung noch nicht schlimm genug ist, haben es die Betrüger nun auch auf Opfer abgesehen, deren Sexualität ein Geheimnis ist – darunter zurückhaltende oder noch nicht geoutete Menschen aus der LGBTQ+-Gemeinschaft.
Die FTC erklärt:
Die Kriminellen gehen in der Regel folgendermaßen vor: Ein Betrüger gibt sich auf einer LGBTQ+-Dating-App als potenzieller Liebespartner aus, chattet mit seinem Opfer, schickt schnell explizite Fotos und verlangt im Gegenzug ähnliche Bildaufnahmen. Wenn die Opfer Fotos schicken, beginnt die Erpressung. Die Betrüger drohen damit, die Gespräche und Fotos an Freunde, Familie oder Arbeitgeber weiterzugeben, wenn das Opfer nicht bezahlt …..
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