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Bildungssektor von Ransomware besonders betroffen

Laut einer Studie von Sophos erfolgten 2020 im Bildungssektor die meisten Angriffe und es entstanden die höchsten Wiederherstellungskosten
Sophos Technology GmbH
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(pressebox) (Wiesbaden, 13.07.2021) Sophos untersucht in seiner Studie “Sophos State of Ransomware in Education 2021” das Ausmaß und die Auswirkungen von Ransomware-Angriffen auf Bildungseinrichtungen weltweit im Jahr 2020.

Die jüngsten Ransomware-Angriffe, die sich auch auf den Bildungsbereich auswirken, bestätigen die Forschungsergebnisse der Sophos-Studie und die besondere Anfälligkeit von Bildungseinrichtungen für Cyber-Bedrohungen. So sorgte der REvil-Ransomware-Angriff via Kaseya bei Schulen in Neuseeland für Wirbel, das FBI sowie das britischen National Cyber Security Centre sprechen Warnungen für den Bildungssektor aus und auch das BSI hat sich das sichere Arbeiten im digitalen Schulalltag auf seine Fahnen geschrieben.

Die wichtigsten Forschungsergebnisse im Überblick:

„Der Bildungssektor ist schon lange ein attraktives Ziel für Cyber-Kriminelle“, sagt Chester Wisniewski, Principal Research Scientist bei Sophos. „Die Budgets für IT und Cybersicherheit sind oft sehr knapp bemessen und die IT-Teams kämpfen mit begrenzten Tools und Ressourcen, um die oft veraltete Infrastruktur zu schützen. Hinzu kommt das riskante Verhalten der Endbenutzer, wie z.B. das Herunterladen von Raubkopien. All diese Faktoren erhöhen das Risiko ohnehin in jedem Jahr. Im Pandemie-Jahr 2020 mussten Bildungseinrichtungen aber außerdem kurzfristig auf virtuelle Lernumgebungen umstellen.  Zeit, um über Sicherheit nachzudenken oder grundlegende Cybersicherheitsschulungen für alle neu hinzugekommenen Benutzer durchzuführen blieb dabei nur sehr wenig. Dies hat die Anfälligkeit des Sektors noch einmal erheblich gesteigert. Angreifer nutzten diese Gelegenheit schnell und ließen die Opfer beim Aufbau der IT-Infrastruktur von Grund auf mit enormen finanziellen Auswirkungen zurück. Um das Netzwerk vor Ransomware zu schützen, raten wir IT-Teams, ihre Ressourcen auf drei kritische Bereiche zu konzentrieren: den Aufbau einer stärkeren Abwehr gegen Cyberbedrohungen, die Einführung von Sicherheitsschulungen für Benutzer und, wo möglich, die Investition in eine widerstandsfähigere Infrastruktur.“

Das vollständige Dokument „Sophos State of Ransomware in Education 2021“ ist verfügbar unter: https://www.sophos.com/en-us/medialibrary/pdfs/whitepaper/sophos-state-of-ransomware-in-education-2021-wp.pdf

Über die Studie:

Für die Studie "Sophos State of Ransomware in Education, 2021" wurden 5.400 IT-Entscheider, darunter 499 IT-Manager im Bildungswesen, in 30 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik und Zentralasien, dem Nahen Osten und Afrika befragt.

Ansprechpartner:

Herr Jörg Schindler
PR Manager EMEA
Telefon: +49 (721) 25516-263

Herr Arno Lücht
TC Communications
Telefon: +49 (8081) 954619

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