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Autolicht an & Co.: Beim Phishing sind simple "Klassiker" die Erfolgsgaranten

Das Sophos Phish-Threat-Team ermittelt anhand tausender Testmails die Top Ten der erfolgreichsten Phishing-Fallen
Sophos Technology GmbH
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(pressebox) (Wiesbaden, 08.09.2020) Phishing-E-Mails sind ein Dauerbrenner der Cyberkriminalität. Aktuell erleben die oftmals täuschend echten Nachrichten aus vermeintlich seriöser Quelle sogar so etwas wie eine kleine Renaissance: Mehr Menschen arbeiten und shoppen von zuhause aus, Firmen verändern Verhaltensregeln, Regierungen aktualisieren Quarantänebestimmungen, soziale Kontakte oder Arbeitssuche erfolgen auf digitalem Wege, etc. Die Liste ist lang, und aus jedem der genannten und zahlreichen weiteren aktuellen Szenarien könnten Cybergangster glaubwürdige Themen für ihre Phishing-Attacken kreieren. Dass und wie sie aktuelle Themen tatsächlich in die Tat umsetzen können, zeigt eine Erhebung des Sophos Phish-Threat-Teams aus der ersten Jahreshälfte 2020.

Sophos Phish Threat ist ein Simulator für Phishing-Angriffe, mit dem IT-Abteilungen die Anfälligkeit der Mitarbeiter*innen im eigenen Unternehmen für Phishing-Attacken testen und so die Belegschaft gezielter aufklären sowie Prävention betreiben können. Auf Basis der so gewonnenen Daten hat das Sophos-Phish-Threat-Team die zehn Top-Themen für erfolgversprechendes Phishing ermittelt. Jeweils mindestens 1.000 Phishing-Emails pro Rubrik flossen in die Auswertung ein. Im überraschenden Ergebnis zeigt sich, dass die mutmaßlich erfolgreichsten Phishing-Tricks eher simpel als inhaltlich ausgeklügelt daherkommen und auf Alltagsdinge abzielen.:

Das Sophos-Phish-Threat-Team gibt einige Tipps zum Schutz vor Phishing

Vor dem Klick erst kritisch prüfen. Selbst wenn eine Nachricht auf den ersten Blick unverdächtig aussieht, ist ein kritischer zweiter Blick oft entscheidend, folgende Fragen sollten gestellt werden: Wird z.B. etwas versprochen, das bei genauer Betrachtung zu gut ist, um wahr zu sein? Gibt es Rechtschreibfehler, von denen man bezweifeln darf, dass der Absender sie machen würde? Findet sich ein Sprachstil, den das eigene Unternehmen sonst nicht pflegt? Ist von Software-Tools die Rede, die die Firma gar nicht verwendet? Sollen Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden, vor denen bislang gewarnt wurde?

Im Zweifel den Absender fragen. Die Kontaktaufnahme sollte allerdings auf keinen Fall mit einer direkten Antwort auf die verdächtige Nachricht erfolgen. Der vermeintliche Absender der verdächtigen Nachricht sollte in einer separaten E-Mail gefragt werden, ob er die betreffende Nachricht tatsächlich verfasst hat. Auch ein kurzer Anruf kann Klarheit bringen.

Achtung bei Links mit „kreativen“ Domainnamen. Viele Phishing-E-Mails enthalten Text und Bilder, die originalgetreu sind. Aber die Betrüger sind oft auf temporäre Cloud-Server oder gehackte Websites angewiesen, um ihre Phishing-Webseiten zu hosten, und diese Täuschung kann oft in dem Domainnamen aufgedeckt werden. Gauner registrieren oft Beinahe-Namen wie yourcompany, yourc0mpany (Null für den Buchstaben O) oder yourcompany-site, wobei sie Rechtschreibfehler, ähnlich aussehende Zeichen oder hinzugefügten Text verwenden.

Verdächtige E-Mails ans Sicherheitsteam senden. Lieber einmal zu viel die IT-Abteilung behelligen. Sobald eine verdächtige Nachricht im Postfach landet, ist sie am besten per Weiterleitung bei der IT-Security des Unternehmens aufgehoben. Hiermit können auch andere Kolleg*innen geschützt werden, die dieselbe Nachricht vielleicht später erhalten.

Ansprechpartner:

Herr Jörg Schindler
PR Manager EMEA
Telefon: +49 (721) 25516-263

Herr Thilo Christ
TC Communications
Telefon: +49 (8081) 954617

Herr Arno Lücht
TC Communications
Telefon: +49 (8081) 954619

Frau Ulrike Masztalerz
TC Communications
Telefon: +49 (30) 55248198

Frau Ariane Wendt
Telefon: +1 (724) 536839

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